Mon GR

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GR ist das Kürzel für den Kanton Graubünden in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Monf zu vermeiden.
Mon
Wappen von Mon
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Bezirk: Albulaw
Kreis: Alvaschein
BFS-Nr.: 3502i1f3f4
Postleitzahl: 7458
Koordinaten: 762606 / 16873046.659.5631231Koordinaten: 46° 39′ 0″ N, 9° 33′ 47″ O; CH1903: 762606 / 168730
Höhe: 1'231 m ü. M.
Fläche: 8.46 km²
Einwohner: 97 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 11 Einw. pro km²
Ausländeranteil: 0,0 % (2011)[2]
Mon

Mon

Karte
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Über dieses Bild
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Mon (deutsch und bis 1943 offiziell Mons) ist eine politische Gemeinde im Kreis Alvaschein im Bezirk Albula des Kantons Graubünden in der Schweiz.

Pfarrkirche St. Franziskus
Mon, Ansicht von Süden

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Rot über einem silbernen (weissen) Zweispitzberg eine fliegende silberne Taube mit einem goldenen (gelben) Span im Schnabel

Die Taube ist das Wappen des Klosters Pfäfers und nimmt auf dessen Gründungslegende Bezug. Der Zweispitzberg soll auf den Namen der Gemeinde (Berg) hinweisen.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist ein Haufendorf oberhalb der Julia und liegt am Nordostabhang des Piz Curvér südwestlich von Tiefencastel. Vom gesamten Gemeindegebiet von 851 ha sind 500 ha von Wald und Gehölz bedeckt. Weitere 312 ha sind landwirtschaftlich nutzbar. Nebst 23 ha unproduktiver Fläche (Gebirge) umfasst das Gemeindeareal noch 16 ha Siedlungsfläche. Zur Gemeinde gehören Maiensässe wie beispielsweise Zozas.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Sprachen[Bearbeiten]

Bis in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg war die Gemeinde rein romanischsprachig. Die Einwohner sprechen Surmeirisch. 1880 waren es 100 %, 1941 noch 96 %. Seit 1970 sinkt der rätoromanische Anteil. Alleinige Amtssprache der Gemeinde ist bis heute Romanisch.

Sprachen in Mon
Sprachen Volkszählung 1980 Volkszählung 1990 Volkszählung 2000
Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil
Deutsch 14 21,21 % 19 28,36 % 39 45,35 %
Rätoromanisch 52 78,79 % 48 71,64 % 45 52,33 %
Einwohner 66 100 % 67 100 % 86 100 %

Herkunft und Nationalität: Von den Ende 2005 91 Bewohnern waren 87 Schweizer Staatsangehörige.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Ehemalige katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian[3]
  • Katholische Pfarrkirche St. Franziskus[4]

St. Cosmas und Damian[Bearbeiten]

Die kleine Kirche St. Cosmas und Damian steht unterhalb des Dorfes. Die Malereien stammen aus dem 15. Jahrhundert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Die Gemeinden des Kantons Graubünden. Chur/Zürich, 2003. ISBN 3-7253-0741-5
  • Gerhard Eckert: Die Schweiz. Köln [1978] 4. Auflage 1983. (DuMont Kunst-Reiseführer), S. 217, Abb. 99, 101;
  • Marc Antoni Nay: Mon, katholische Pfarrkirche St. Franziskus; in: Archäologischer Dienst Graubünden, Jahresbericht 2001

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Bevölkerungswachstum setzt sich fort. Medienmitteilung. Bundesamt für Statistik. Vom 26. April 2012. Abgerufen am 17. Juli 2012.
  3. Ehemalige katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian
  4. Katholische Pfarrkirche St. Franziskus