Mona Bone Jakon

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Mona Bone Jakon
Studioalbum von Cat Stevens (heute Yusuf)
Veröffentlichung 1970
Label Island Records - A&M Records
Format LP, CD
Genre Folk Rock
Anzahl der Titel 11
Laufzeit 36:08

Besetzung

  • Cat Stevens - Gitarre, Keyboard, Gesang
  • Alun Davies - Gitarre
  • John Ryan - Bass
  • Harvey Burns - Perkussion
  • Peter Gabriel - Flöte
Produktion Paul Samwell-Smith
Studio Olympic Studios, London;
Abbey Road Studios, London
Chronologie
New Masters
(1967)
Mona Bone Jakon Tea for the Tillerman
(1970)

Mona Bone Jakon ist das dritte Studioalbum des Folk-Rock-Sängers und Songwriters Cat Stevens und erschien 1970.

Geschichte[Bearbeiten]

Cat Stevens (heute Yusuf) schrieb seine ersten Lieder Ende der 1960er Jahre und trat mit mittelmäßigem Erfolg auf Tourneen auf. 1968, in seinem 20. Lebensjahr, erkrankte er an Tuberkulose und musste längere Zeit ins Krankenhaus. Er zog sich komplett aus dem Musikgeschäft zurück und verbrachte einige Monate in einem Sanatorium. Dort schrieb er die ersten neuen Songs, die im April 1970 auf Mona Bone Jakon erschienen. Als neuer Produzent wurde Paul Samwell-Smith verpflichtet, der wiederum Alun Davies als Studiomusiker hinzuzog, der sich mit Cat Stevens so gut ergänzte, dass er bis 1978 ein fester musikalischer Bestandteil blieb und diese Rolle auch 2006 wieder einnahm.

Cat Stevens Stil hatte sich komplett verändert und die Vielzahl an neu entstandenen Songs führte dazu, dass er bereits im selben Jahr sein nächstes Album Tea for the Tillerman veröffentlichte, das ein noch größerer Erfolg wurde. Der Originaltitel des Albums lautete The Dustbin Cried the Day the Dustman Died; dieser erschien Stevens aber zu lang, so entschied er sich für den Namen Mona Bone Jakon, der laut eigener Aussage in einem Interview des französischen Magazins Pop Musique ein Pseudonym für seinen Penis darstellt.[1] Das Album erreichte lediglich Platz 63 der britischen Charts, in den US-Charts Platz 164.[2] Die Singleauskopplung Lady d'Arbanville platzierte sich dagegen in den britischen Top Ten auf Platz 8.[3]

Die Songs aus beiden Alben, Mona Bone Jakon und Tea for the Tillerman, bilden die Basis für die Filmmusik zu Hal Ashbys Kultfilm Harold und Maude aus dem Jahre 1971. Peter Gabriel, der ebenfalls mit Genesis bei A&M Records unter Vertrag stand, hat Cat Stevens bei Mona Bone Jakon auf der Flöte begleitet.

Das Album wurde im Jahre 2000 in einer von Ted Jensen remasterten Version wiederveröffentlicht.

Titelliste[Bearbeiten]

Alle Titel wurden von Cat Stevens geschrieben.

  1. Lady d'Arbanville – 3:45
  2. Maybe You're Right – 3:25
  3. Pop Star – 4:13
  4. I Think I See The Light – 3:55
  5. Trouble – 2:49
  6. Mona Bone Jakon – 1:42
  7. I Wish, I Wish – 3:50
  8. Katmandu – 3:22
  9. Time – 1:26
  10. Fill My Eyes – 3:00
  11. Lilywhite – 3:41

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]
  2. US-Katalognummer: A&M 4260. Whitburn, Joel: Top Pop Albums 1955-1996. Menomonee Falls, Wisconsin: Record Research Ltd., 1996, S. 744
  3. GB-Katalognummer: Island WIP 6086. Rice, Jo / Rice, Tim / Gambacini, Paul / Read, Mike: The Guinness Book Of The Hits Of The 70s. London: Guinness Superlatives Ltd., 1980, S. 160

Weblinks[Bearbeiten]