Mona Lisas Lächeln

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Filmdaten
Deutscher Titel Mona Lisas Lächeln
Originaltitel Mona Lisa Smile
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch; Italienisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 117 Minuten
Altersfreigabe FSK o. A.
JMK uneingeschränkt
Stab
Regie Mike Newell
Drehbuch Lawrence Konner,
Mark Rosenthal
Produktion Elaine Goldsmith-Thomas,
Paul Schiff,
Deborah Schindler
Musik Rachel Portman
Kamera Anastas N. Michos
Schnitt Mick Audsley
Besetzung

Mona Lisas Lächeln (Originaltitel: Mona Lisa Smile) ist ein US-amerikanischer Film des Regisseurs Mike Newell aus dem Jahr 2003. Julia Roberts spielt darin die Rolle der Katherine Watson, die in den 1950er Jahren als Dozentin am Wellesley College versucht, ihren Studentinnen Eigenständigkeit beizubringen. Er ähnelt Peter Weirs Der Club der toten Dichter von 1989.

Handlung[Bearbeiten]

Im Herbst 1953 beginnt die motivierte Katherine Watson am renommierten Wellesley College, das nur Frauen annimmt, Kunstgeschichte zu unterrichten. Sehr schnell fühlt sich die junge Frau von der konservativen Mentalität des Lehrkörpers, aber auch einiger Studentinnen gestört, die eine Hochzeit für wichtiger halten als eine gute Ausbildung.

Auf die Gefahr hin, ihre Kollegen zu verärgern, beginnt Katherine sich für ihre Studentinnen zu engagieren und ihnen beizubringen, selbstständig zu denken und ihr Leben abseits der vorgefertigten Wege zu finden.

Betty, eine bereits verheiratete Studentin, wird eine ihrer stärksten Gegenspielerinnen, da Katherine ihre beste Freundin Joan davon überzeugt hat, sich für ein Jurastudium an der Universität Yale einzuschreiben, anstatt zu warten, bis ihr Freund ihr einen Heiratsantrag macht.

Für die intelligente und schlagfertige Giselle und die schüchterne Connie wird Katherine zum großen Vorbild, und sie finden in ihr die Sicherheit, ihren eigenen Weg zu gehen.

Aber auch Katherine ändert sich, genauso wie ihre Lebenseinstellung, indem sie von ihren Studentinnen lernt.

Kritik[Bearbeiten]

film-dienst 2/2004: Dramatischer Film vor dem Hintergrund der McCarthy-Ära, dessen kritische Rollenreflexion in Klischees stecken bleibt; letztlich präsentiert er lediglich ein schlichtes Gesellschaftsporträt voller Sentimentalitäten.[1]

Nominierungen[Bearbeiten]

Elton John (Musik) und Bernie Taupin (Text) waren für das Lied „The Heart of Every Girl“ für den BFCA-Award und den Golden Globe in der Kategorie „bestes Lied“ nominiert. Dazu kam noch eine „Golden Satellite Awards“-Nominierung für das gleiche Lied für Elton John. Kirsten Dunst wurde für den „Teen Choice Award“ in der Kategorie „Sleazebag“ nominiert.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Die Sängerin Tori Amos hat in einer Szene einen kurzen Gastauftritt als Sängerin.
  • Einige der Außenansichten sind auf dem Campus des Wellesley Colleges entstanden.
  • Die Szenen im Hörsaal wurden in einem 50 Jahre alten Hörsaal an der Columbia University gedreht, der auch schon für andere Filme genutzt wurde.
  • Die Synchronschwimmerinnen in der Szene im Pool sind die Mitglieder des Teams des Wheaton Colleges der Saison 2002/2003.
  • Im Januar 2004 wurde der Film auf tausenden von Plakaten mit dem Satz "In einer Welt, die ihnen vorschrieb, wie man lebt, lehrte sie ihnen, wie man denkt." beworben. Dies sorgte bei den Lesern und Kinobesuchern, aber auch weithin in den Feuilletons für unbeabsichtigte Erheiterung und Diskussionen um die deutsche Grammatik, brachte die Werbeagentur allerdings in große Schwierigkeiten. Immerhin thematisiere der Film Fragen von Unterricht und Bildung. Der Fehler war darauf zurückzuführen, dass das direkte Aufeinanderfolgen der beiden Pronomina im korrekten "lehrte sie sie" in den Ohren der Werber unästhetisch wirkte, und der vom Lektor der Agentur benutzte Duden die Variante "lehrte sie ihnen" nicht ausreichend deutlich als dialektal gekennzeichnet hatte. Als der Film später auf DVD erschien, war der Satz auf der Hülle in leicht abgewandelter Form zu lesen: "In einer Welt, die ihnen vorschrieb, wie man lebt, lehrte sie sie, wie man denkt".

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mona Lisas Lächeln im Lexikon des Internationalen Films