Money Boy

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
Dreh den Swag auf (Club Remix)
  AT 52 25.02.2011 (2 Wo.) [1]

Money Boy (* 27. Juni 1981 in Wien, bürgerlich Sebastian Meisinger) ist ein österreichischer Rapper. Er wurde vor allem durch den Song Dreh den Swag auf bekannt.

Biografie

Money Boy wuchs im 15. Wiener Gemeindebezirk Rudolfsheim-Fünfhaus auf. Bis 2008 studierte er Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien. Er schloss das Studium mit dem akademischen Grad Magister philosophiae (Mag. phil.) erfolgreich ab. Seine Magisterarbeit schrieb er über Gangsta-Rap in Deutschland.[2] Daneben spielte er lange Zeit Basketball, bevor er hobbymäßig mit Rap begann.[3] Anfangs schrieb er seine Texte auf Englisch. Nach seinem ersten öffentlich zugänglichen Titel Ching, Chang, Chung erregte Money Boy im Spätsommer 2010 mit Dreh den Swag auf, einer Coverversion von Turn My Swag On von Soulja Boy, viel kontroverse Aufmerksamkeit. Mit dem Titel, der auf YouTube über 20 Millionen mal (Stand August 2014), mehrheitlich aber negativ bewertet, aufgerufen wurde[4] und auf dem im August 2010 erschienenen Mixtape Swagger Rap enthalten war, kreierte Money Boy einen enormen Hype.[5][6][7][8] Unter anderem traf sich Money Boy mit den Rappern Sido,[9] Kollegah[10] und Laas Unltd.[11] Es folgten Auftritte im österreichischen Fernsehen und in der MTV-Sendung MTV Home.[12] Auf dem im Oktober veröffentlichten Mixtape Freezy Bumaye 1.0 von Eko Fresh war Money Boy auf dem Track Ich kann nur gewinnen, zu dem auch ein Video erschien, vertreten.

Im Dezember 2010 nahm die Plattenfirma Sony Music Entertainment Money Boy unter Vertrag.[13] Kurz darauf erschien seine erste Single X-Mas Time, ehe am 1. Februar 2011 sein bekanntester Titel Dreh den Swag auf folgte, der aus lizenzrechtlichen Gründen aber nur in einer Club Remix-Version erworben werden kann. Beide Singles werden nur in digitaler Version vertrieben.

Money Boy tourt seit seiner Vertragsunterschrift durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, um in verschiedenen Clubs und Diskotheken aufzutreten. Weiterhin wurde er von mehreren Radiosendern wie zum Beispiel 98.8 Kiss FM interviewt. Sein zweites Mixtape mit dem Namen Money, Girls and Fame veröffentlichte er Anfang August 2011. Außerdem ist Money Boy in einem Werbespot von Rauch Fruchtsäfte zu sehen. Im Dezember 2011 war er bei Österreich wählt den Super-Promi der neueste neben vielen jahrelang bekannten Prominenten und erreichte Platz 25.[14] Zur selben Zeit veröffentlichte Money Boy sein drittes Mixtape The Lost Tape.

Nach Ablauf seines Vertrags mit Sony veröffentlichte der Rapper sein erstes Album S.W.A.G. über sein eigenes Label „Swag City Clique“.[15] Vertrieben wird es als Download im iTunes Store und über Amazon.[16] Am 11. Mai 2013 war Money Boy bei der TV-Sendung Wir sind Kaiser zu Gast. Im November 2014 erschien sein 2. Album HiTunes.

Am 15. Dezember 2014 erhielt er im Rahmen der Sendung Circus HalliGalli den Goldenen Mummberto für verblüffende Ansichten für ein Interview, das er im Rahmen der Sendung Living Room auf Joiz Germany mit Alexandra Simone Maurer gegeben hatte. Dort sagte er, er könne jedem Menschen den Konsum von Heroin sowie MDMA auf Partys empfehlen. Außerdem erklärte er, dass seine Homies gern mit seiner Freundin schlafen dürften. Money Boy nahm den Preis persönlich entgegen.[17]

2015 veröffentlichte er allein bis zum 7. Februar sieben Mixtapes.[18] Darüber hinaus veröffentlichten verschiedene Musikwebsites ab 10. Februar desselben Jahres unter dem Titel #MoneyBoyLeaks eine genauere Betrachtung seiner Magisterarbeit und sprachen dabei auch mit dem Künstler selbst und dem Professor, der die Arbeit betreut hatte.[19][20][21] Dabei wurde vor allem das Interview mit dem Professor sehr beachtet, der klar stellte, dass er „Moneyboy für alles andere als dumm halte“.[20][22]

Nachdem der Rapper im März 2015 auf Twitter den Flugzeugabsturz von Germanwings-Flug 9525 als Anlass für Witze und Gesellschaftskritik nutzte, wurde er mehrmals kritisiert.[23][24]

Diskografie

Alben

  • 2013: SWAG
  • 2014: HiTunes

Mixtapes

  • 2010: Swagger Rap
  • 2011: Money, Girls and Fame
  • 2011: The Lost Tape
  • 2012: Pancakes and Sizzurp
  • 2012: Crack für’s Volk
  • 2012: Swagger Rap 1.5
  • 2012: Swagger Rap 2
  • 2012: YOLO
  • 2012: Red Bull in meinem Tank
  • 2012: Cola in meinem Tank
  • 2012: Swagger für Dummies
  • 2012: Wir fliegen rauf zum Mond (als Bentley Boys mit Taylor Johnson)
  • 2013: Ich bin der Chicken Man
  • 2013: Mein Papierkorb
  • 2013: Bravestarr
  • 2013: Swaghetti Yolonese
  • 2013: Endlich reich
  • 2013: Dipset Worldwide
  • 2013: Der Mixtape King
  • 2013: Most Wanted
  • 2014: Bravestarr 2
  • 2014: Money Tall
  • 2014: The Lost Tape II
  • 2014: G.M.O.D.
  • 2014: Scurrrface
  • 2014: Splashy Splash
  • 2015: Back From The Dead
  • 2015: Skreet Classics
  • 2015: Free Crack
  • 2015: The Onslaught Continues
  • 2015: Audio Heroin
  • 2015: Ballen wie die NBA
  • 2015: Cocaine Blizzard
  • 2015: Red Carpet Gangster
  • 2015: Ich kann mein Gesicht nicht fühlen

EPs

Singles

  • 2010: X-Mas Time
  • 2011: Dreh den Swag auf (Club Remix)

Videos

  • 2010: Boy, der am Block chillt
  • 2010: Dreh den Swag auf
  • 2011: Swag Stars (feat. Spinning 9)
  • 2011: Dreh den Swag auf (Club Remix)
  • 2011: Six Foot Seven
  • 2011: Polo
  • 2011: Gucci und Prada
  • 2011: Back in the Building
  • 2011: Halloween
  • 2011: Jingle Bells Swag
  • 2012: Salute (feat. Spinning 9)
  • 2012: Stacks on Stacks
  • 2012: Black on Black
  • 2012: Swig Swag
  • 2012: Was ist mit mir
  • 2013: Dicke Eier
  • 2013: Pussy, Money, Weed
  • 2013: Ballen ohne Ball
  • 2013: Rodeo Drive
  • 2013: Gibt es einen Himmel für nen Gangsta
  • 2013: An diesem einen Tag am Rummelplatz
  • 2013: Yolohafte Swagnachten
  • 2014: Crime Time
  • 2014: Einer geht noch
  • 2014: Shrimps mit Reis
  • 2014: Fuck a Check up
  • 2014: Kola mit Ice
  • 2014: Shisha
  • 2014: Awesomo
  • 2014: Der Louis Store war zu
  • 2015: Luxussuite
  • 2015: Fuck up die Kommas
  • 2015: Choices
  • 2015: Florida Water

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Money Boy – Dreh Den Swag Auf (SongG). Austriancharts.at, abgerufen am 9. Juni 2012.
  2. Meisinger, Sebastian: Gangsta Rap in Deutschland, Wien, 2008. Universitätsbibliothek Universität Wien
  3. Money Boy Interview mit fastlife.de
  4. Dreh den Swag auf auf YouTube
  5. Money Boy: Der Wiener Youtube-Star im Heute.at-Talk
  6. Deutschrap hat den nächsten Hype
  7. Mega-Hype: Youtube-Video macht Rapper Money Boy zum Star
  8. Youtube-Millionär Money Boy dreht den Swag auf
  9. Sido trifft Money Boy
  10. Money Boy x Kollegah
  11. Money Boy bei Laas Unltd. (Video)
  12. Money Boy zu Gast bei MTV Home
  13. Money Boy unterschreibt bei Sony
  14. Österreich wählt, ORF eins, 9. Dezember 2011, 20:15
  15. Money Boy exklusiv: So wird mein Album „SWAG“ auf Rap.de
  16. Money Boy’s Album SWAG auf Moneyboy.at
  17. Der goldene Mummberto für verblüffende Ansichten: Moneyboy. prosieben.de, 14. Dezember 2014, abgerufen am 23. Dezember 2014.
  18. Money Boy veröffentlicht vier Mixtapes in zwei Tagen. rap.de, 7. Februar 2015, abgerufen am 7. Februar 2015.
  19. Wir haben Money Boys Diplomarbeit gelesen. noisey.de, 10. Februar 2015, abgerufen am 11. Februar 2015.
  20. a b “Moneyboy ist alles andere als dumm!” redbull.com/de/music, 10. Februar 2015, abgerufen am 11. Februar 2015.
  21. Interview: "Früher war ich ein-bisschen intellektueller unterwegs". splash-mag.de, 11. Februar 2015, abgerufen am 11. Februar 2015.
  22. Money Boys Diplomarbeit aufgetaucht. rap.de, 10. Februar 2015, abgerufen am 11. Februar 2015.
  23. "Unterschied zwischen German Wings und Hot Wings?"Rapper Moneyboy verhöhnt 4U9525-Absturz bei Focus Online
  24. Vergleich mit „Hot Wings“: Rapper Money Boy verhöhnt 4U9525-Absturz Augsburger-Allgemeine