Monible

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Monible
Wappen von Monible
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Berner Juraw
BFS-Nr.: 0699i1f3f4
Postleitzahl: 2715
Koordinaten: 582051 / 23634847.2777847.201403862Koordinaten: 47° 16′ 40″ N, 7° 12′ 5″ O; CH1903: 582051 / 236348
Höhe: 862 m ü. M.
Fläche: 3.39 km²
Einwohner: 36 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 11 Einw. pro km²
Karte
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Monible ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Berner Jura des Kantons Bern in der Schweiz. Zwischen den Gemeinden Châtelat, Monible, Sornetan und Souboz wurde ein Fusionsprojekt initialisiert. Als neuer Gemeindename wird Petit-Val angegeben.

Geographie[Bearbeiten]

Monible liegt auf 862 m ü. M., 13 km westlich des Orts Moutier (Luftlinie). Das Bauerndorf liegt auf einem isolierten waldfreien Hügel nördlich der oberen Sorne, in einer Talweitung im Kettenjura, die auch den Namen Petit Val trägt.

Die Fläche des 3.4 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Petit Val beidseits der Sorne, die das Talbecken zur Birs entwässert. In diesem Becken erhebt sich der 70 m hohe Hügel von Monible. Im Süden reicht das Gebiet bis an den Nordhang der Jurakette des Moron (bis 1'010 m ü. M.). Nach Norden erstreckt sich das Gemeindegebiet bis auf die Höhe Prés Jean de Souboz, die westlich an die Pichoux-Schlucht anschliesst. Auf dieser Kette wird mit 1'075 m ü. M. der höchste Punkt von Monible erreicht. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 1 % auf Siedlungen, 51 % auf Wald und Gehölze und 48 % auf Landwirtschaft.

Zu Monible gehören mehrere Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Monible sind Rebévelier, Châtelat und Sornetan im Kanton Bern sowie Undervelier im Kanton Jura.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Mit 36 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) ist Monible die kleinste bernische Gemeinde und gehört zu den zehn kleinsten Gemeinden der Schweiz. Von den Bewohnern sind 88.6 % französischsprachig und 11.4 % deutschsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Monible belief sich 1850 auf 132 Einwohner, 1900 noch auf 72 Einwohner. Nach einer weiteren markanten Abnahme wurde 1960 mit 27 Personen der Tiefstand erreicht. Seither wurde eine leichte Bevölkerungszunahme verzeichnet.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Monible lebt von der Landwirtschaft, wobei hauptsächlich die Milchwirtschaft und die Viehzucht von Bedeutung sind, in der Nähe der Häuser stehen auch Obstbäume. Ausserhalb des primären Sektors gibt es im Dorf keine Arbeitsplätze.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt abseits der grösseren Durchgangsstrassen, oberhalb der Kantonsstrasse, die von Tavannes via Bellelay durch die Pichoux-Schlucht ins Delsberger Becken bei Bassecourt führt. Monible besitzt keine Anbindung an das Netz des öffentlichen Verkehrs. Die nächste Haltestelle des Postautokurses TavannesLajouxLes Genevez befindet sich in Bellelay.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf unterstand bis zum Ende des 18. Jahrhunderts der Propstei Moutier-Grandval. Von 1797 bis 1815 gehörte Monible zu Frankreich und war anfangs Teil des Département du Mont-Terrible, das 1800 mit dem Département Haut-Rhin verbunden wurde. Durch den Entscheid des Wiener Kongresses kam der Ort 1815 an den Kanton Bern zum Bezirk Moutier.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Lage und das Ortsbild von Monible erinnern von der Kantonsstrasse gesehen an ein provenzalisches Bergdorf. Die Bausubstanz der verhältnismässig kleinen Bauernhöfe stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Monible – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)