Monie Love

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Down to Earth
  CH 32 27.01.1991 (6 Wo.) [1]
  UK 30 20.10.1990 (3 Wo.) [2]
  US 109 xx.xx.1990 (x Wo.) [3]
EPs
Slice of Da Pie
  UK 29 22.04.2000 (2 Wo.) [2]
Singles
I Can Do This
  UK 37 04.02.1989 (4 Wo.) [2]
Grandpa's Party
  UK 16 24.06.1989 (9 Wo.) [2]
Monie in the Middle
  UK 46 14.07.1990 (3 Wo.) [2]
It's A Shame (My Sister) feat. True Image
  DE 11 12.11.1990 (20 Wo.) [4]
  AT 12 03.02.1991 (12 Wo.) [5]
  CH 6 25.11.1990 (21 Wo.) [6]
  UK 12 22.09.1990 (8 Wo.) [7]
  US 26 xx.xx.1990 (x Wo.) [8]
Down to Earth
  DE 33 14.01.1991 (10 Wo.) [4]
  CH 15 20.01.1991 (11 Wo.) [6]
  UK 31 01.12.1990 (6 Wo.) [2]
Ring My Bell Monie Love vs. Adeva
  DE 25 22.04.1991 (10 Wo.) [4]
  CH 8 28.04.1991 (11 Wo.) [6]
  UK 20 06.04.1991 (5 Wo.) [9]
Full Term Love
  UK 34 25.07.1992 (4 Wo.) [2]
  US 96 xx.xx.1992 (x Wo.) [8]
Born 2 B.R.E.E.D.
  CH 35 04.04.1993 (2 Wo.) [6]
  UK 18 13.03.1993 (5 Wo.) [2]
  US 89 xx.xx.1993 (x Wo.) [8]
In A Word Or 2/The Power
  UK 33 12.06.1993 (3 Wo.) [2]
Never Give Up
  UK 41 21.08.1993 (2 Wo.) [2]
[8]

[3] [4] [5] [6] [1] [2] [9]

[7]

Monie Love (* 2. Juli 1970 als Simone Wilson in London, Großbritannien, jetzt Simone Gooden)[10] ist eine englische MC und frühere Radiopersönlichkeit in den USA. Love war eine respektierte Figur im britischen Hip Hop und war erfolgreich bei der amerikanischen Hip Hop-Hörerschaft als Protégé der amerikanischen MC Queen Latifah sowie durch ihre Mitgliedschaft bei Native Tongues[11] Ende der 1980er/Anfang der 1990er. Love gehörte zu den ersten BritHop-Künstlern, die von den größeren Labels unter Vertrag genommen und weltweit vertrieben wurden.[11]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Love wurde im Battersea-Gebiet von London als jüngere Schwester des Technomusikers Dave Angel geboren, ihr Vater war Jazzmusiker in London.[10]

Karriere[Bearbeiten]

Love begann ihre Hip Hop/BritHop-Karriere als MC bei Jus Bad, wo auch DJ Pogo, Sparki und MC Mell'O' beteiligt waren. Die Gruppe veröffentlichte die Single Free Style/Proud 1988 beim Indielabel Tuff Groove.

Love erhielt die erste öffentliche Aufmerksamkeit in den USA 1989 für ihren Cameo-Auftritt in Queen Latifahs Grammy-gekrönter und feministischer Single Ladies First, in der Single Doin' Our Own Dang der Jungle Brothers und in De La Souls Hitsingle Buddy. Diese Würdigung führte zu einem Vertrag bei Warner Bros. Records, der Love zu einem der wenigen britischen Hiphopkünstler machte, die von einem größeren Label veröffentlicht wurden.[11]

Love hat ebenso einen Platz in der Geschichte des Hiphop als Mitglied von Native Tongues, einem positiv eingestellten Hip Hop-Kollektiv, das aus Queen Latifah, De La Soul, A Tribe Called Quest, den Jungle Brothers und zahlreichen anderen Leuten bestand.

Loves Debütalbum Down To Earth enthielt zwei Grammy-nominierte Hits, Monie in the Middle (ein Lied, das an einer Highschool spielt und in dem es um das Recht einer Frau geht zu entscheiden, was sie von einer Beziehung für sich erwartet) und It's a Shame (My Sister), das ein Sample von dem Lied It's a Shame von The Spinners, das von Stevie Wonder geschrieben wurde, enthält und das in Zusammenarbeit mit Ultra Naté entstand. Das Album erreichte Platz 26 in den R&B/Hip Hop-Albumcharts.[11]

Love beteiligte sich 1991 auf dem Remix ihres Bruders Dave Angel von Whitney Houstons Hit My Name Is Not Susan und erschien im Musikvideo neben Whitney Houston. 1992 erreichte Loves Single Full Term Love aus dem Soundtrack zum Film Class Act Platz 7 in den Hip Hop-Charts.[12]

Sie arbeitete 1993 auf ihrem zweiten Album In A Word or 2, auf dem sich auch die von Prince produzierte Single Born To B.R.E.E.D. (das Platz eins in den Dance-Charts und Platz 7 in den Rapcharts erreichte) sowie eine Wiederveröffentlichung von Full Term Love befand, mit Marley Marl zusammen.[12] Im selben Jahr fragte Prince bei ihr an, ob sie die Texte für ein paar Lieder von Carmen Electras gleichnamigen Album schreiben würde.

Loves letzte musikalische Veröffentlichung war die EP Slice of Da Pie im Jahre 2000.

Radiokarriere[Bearbeiten]

Von 2004 bis Dezember 2006 war Love Morgenmoderatorin auf dem Sender WPHI-FM in Philadelphia. Ihr einvernehmlicher Weggang von diesem Sender folgte kurz nach einem Interview mit Young Jeezy, in dem beide diskutierten, ob Hip Hop tot sei. [13][14]

Love ist laut ihrer MySpace-Seite offizieller MySpace.com-DJ. Sie wohnt zurzeit in Philadelphia, Pennsylvania, und ist alleinerziehende Mutter von vier Kindern. Sie moderiert eine Radiosendung auf XM Satellite Radio namens Ladies First Radio with Monie Love.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1990 Down to Earth
  • 1993 In A Word Or 2

Singles/EPs[Bearbeiten]

  • 1989 I Can Do This
  • 1989 Grandpa's Party
  • 1990 Monie in the Middle
  • 1991 It's A Shame (My Sister)
  • 1991 Down 2 Earth
  • 1991 Ring My Bell Monie Love vs. Adeva
  • 1991 Work It Out
  • 1992 Full Term Love
  • 1993 Born 2 B.R.E.E.D.
  • 1993 In A Word Or 2
  • 1993 Never Give Up
  • 2000 Slice of Da Pie

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Hitparade.ch: Monie Love in den schweizer Albumcharts
  2. a b c d e f g h i j k Chartstats.com: Monie Love in den UK Charts
  3. a b Allmusic.com: Monie Love in den Billboard 200
  4. a b c d [Hit Bilanz, Taurus Press]
  5. a b Austriancharts.at: Monie Love in den österreichischen Charts
  6. a b c d e Hitparade.ch: Monie Love in den schweizer Singlecharts
  7. a b Chartstats.com: Monie Love ft. True Image in den UK Charts
  8. a b c d Allmusic.com: Monie Love in den Hot 100
  9. a b Chartstats.com: Monie Love vs. Adeva in den UK Charts
  10. a b Cole, Bethan: MixMag Interview: Dave Angel. techno.de. Abgerufen am 18. November 2006.
  11. a b c d Henderson, Alex: Allmusic Down To Earth Review. AllMusic.com. Abgerufen am 18. November 2006.
  12. a b Henderson, Alex: Allmusic In A Word Or 2 Review. AllMusic.com. Abgerufen am 18. November 2006.
  13. Conrad, Laurie T.: Tattle: No mo' Monie. Philadelphia Daily News (philly.com). 22. Dezember 2006. Abgerufen am 25. Dezember 2006.
  14. Bolden, Janee: Monie Love Gets None, Officially Off The Air In Philly. SOHH.com. 22. Dezember 2006. Abgerufen am 29. Mai 2007.

Weblinks[Bearbeiten]