Monika Hojnisz

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Monika Hojnisz Biathlon
Verband PolenPolen Polen
Geburtstag 27. August 1991
Geburtsort Chorzów
Karriere
Beruf Schülerin
Verein UKS Lider Katowice
Trainer Adam Kołodziejczyk
Debüt im Europacup 2009
Debüt im Weltcup 2010
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
EM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
JEM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
JSWM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
JSEM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
Bronze 2013 Nové Město Massenstart
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Bronze 2010 Torsby Sprint
Bronze 2010 Torsby Verfolgung
Silber 2012 Kontiolahti Einzel
IBU Biathlon-Europameisterschaften
Gold 2013 Bansko Verfolgung
Bronze 2013 Bansko Einzel
Bronze 2013 Bansko Sprint
IBU Biathlon-Junioreneuropameisterschaften
Gold 2010 Otepää Einzel
IBU Junioren-Sommerbiathlon-WM
Bronze 2010 Duszniki Zdroj Verfolgung
Bronze 2010 Duszniki Zdroj Mixed-Staffel
Gold 2011 Nové Město Verfolgung
Silber 2011 Nové Město Sprint
IBU Junioren-Sommerbiathlon-EM
Bronze 2009 Nové Město Massenstart
Gold 2010 Osrblie Verfolgung
Silber 2010 Osrblie Mixed
Weltcup-Bilanz
Gesamtweltcup 71. (2011/12)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Massenstart 0 0 1
letzte Änderung: 25. Februar 2013

Monika Hojnisz (* 27. August 1991 in Chorzów) ist eine polnische Biathletin.

Werdegang[Bearbeiten]

Monika Hojnisz ist Schülerin und lebt in Chorzów. Sie tritt für UKS Lider Katowice an und wird von Adam Kołodziejczyk trainiert. Seit dem Beginn der Saison 2006/07 lief sie im Biathlon-Europacup der Juniorinnen und erreichte meist Resultate im Bereich der Ränge 15 bis 50, selten gab es in der Leistung Ausreißer nach oben oder unten. Ein erster Höhepunkt wurde die Teilnahme an den Junioren-Weltmeisterschaften 2007 in Martell mit den Rängen 50 im Einzel, 56 im Sprint 35 in der Verfolgung und neun mit der polnischen Staffel. Im Sommer nahm sie an den Juniorenwettbewerben der Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2007 in Otepää teil und wurde dort in den Crosslauf-Wettbewerben 20. im Sprint und 21. im Massenstart, auf Skirollern 23. im Sprint und 23. in der Verfolgung. Nächstes Großereignis wurden die Junioren-Weltmeisterschaften 2008 in Ruhpolding, bei denen Hojnisz 26. des Einzels, 20. des Sprints, 12. der Verfolgung und Zehnte mit der Staffel wurde. Es folgte die Teilnahme an den Junioren-Europameisterschaften. In Nové Město na Moravě erreichte sie die Platzierungen 34 im Einzel, 40 im Sprint, 33 in der Verfolgung und in der polnischen Staffel, zu der auch ihre Schwester Patrycja, gehörte Rang acht. In Haute Maurienne folgte wieder die Teilnahme an den Junioren-Wettbewerben der Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften. Im Crosslauf verpasste sie im Sprintrennen als Fünftplatzierte knapp eine Medaille und wurde Elfte des Verfolgungsrennens. Auf Skirollern belegte die Polin Platz 24 im Sprint.

In Canmore startete Hojnisz 2009 zum dritten Mal bei Junioren-Weltmeisterschaften. In Kanada belegte die die Plätze 34 im Einzel, 17 im Sprint, 25 in der Verfolgung und sieben mit der Staffel Polens. Sehr gute Resultate erreichte sie bei den Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2009 in Oberhof, wo sie bei den Junioren-Wettbewerben im Crosslauf nach einem siebten Platz im Sprint in der der Verfolgung als Viertplatzierte knapp gegen die Deutsche Nina Stöcker eine Medaille verpasste. Auch auf den Skirollern verpasste sie im Sprint als Viertplatzierte Anastassija Romanowa knapp eine Medaille und fiel im Verfolgungsrennen auf Rang zehn zurück. Endlich eine Medaille gewann Hojnisz als Drittplatzierte im Massenstartrennen bei den Sommerbiathlon-Europameisterschaften 2009 in Nové Město na Moravě. Es folgten ihren letzten und erfolgreichsten Junioren-Weltmeisterschaften in Torsby. Im Einzel lief sie auf den siebten Platz, in Sprint und Verfolgung gewann sie die Bronzemedaillen. Mit der Staffel wurde sie zudem Sechste. Bei den Biathlon-Europameisterschaften 2010 der Junioren in Otepää gewann Hojnisz den Titel im Einzel, wurde Zehnte im Sprint und Elfte der Verfolgung. Erfolgreich waren auch die Sommerbiathlon-Europameisterschaften 2010 in Osrblie. Die Polin gewann nach einem fünften Platz im Sprint den Titel in der Verfolgung sowie mit Zuzanna Smolec, Mateusz Zawól und Rafal Lepel die Silbermedaille im Mixed. Im weiteren Verlauf des Jahres kam sie auch bei den Junioren-Rennen der Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2010 in Duszniki Zdrój zum Einsatz. Im Sprint verpasste sie als Viertplatzierte noch knapp eine Medaille, die sie als Dritte im Verfolgungsrennen erkämpfte. Zudem wurde sie mit Maria Bukowska, Łukasz Słonina und Rafał Lepel Staffeldritte. Es folgten die Juniorinnenrennen der Biathlon-Europameisterschaften 2011 in Ridnaun, wo sie Sechste des Einzels und 25. des Sprints wurde. Besonders erfolgreich verliefen für die Polin die Juniorinnenrennen der Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2011 in Nové Město na Moravě. Im Sprint wurde sie hinter Olga Galich Zweite, im Verfolgungsrennen konnte sie Gold gewinnen. Im Rennen mit der Mixed-Staffel wurde sie Neunte. Letzte Junioren-WM wurden die Titelkämpfe 2012 in Kontiolahti, bei denen Hojnisz im Einzel hinter Chardine Sloof die Silbermedaille gewann, Fünfte des Sprints, Vierte der Verfolgung und Siebte mit der Staffel wurde. Zuvor startete sie auch bei den Juniorinnenrennen der Europameisterschaften in Osrblie, wo sie die Ränge acht im Einzel, 21 im Sprint und 20 in der Verfolgung belegte.

Seit 2008 startet Hojnisz bei den Frauen im Leistungsbereich. Ihr erstes Rennen bestritt sie in Obertilliach im Rahmen des IBU-Cups und wurde bei einem Einzel 25. und gewann damit sofort erste Punkte. Im folgenden Sprint erreichte sie mit Rang zehn ihr bisher bestes Resultat in der zweithöchsten Rennserie. Erstes Großereignis außerhalb des Juniorenbereiches wurden die Biathlon-Europameisterschaften 2010 in Otepää. Hojnisz startete in den Einzelrennen bei den Juniorinnen, wurde dann für die Staffel zu den Frauen geholt. Mit Paulina Bobak, ihrer Schwester Patrycja und Karolina Pitoń erreichte sie den siebten Platz. In Östersund kam Hojnisz zu Beginn der Saison 2010/11 zu ihrem ersten Einsatz im Biathlon-Weltcup und wurde in einem Einzel 44. Damit verpasste sie erste Punkte um nur vier Ränge. Diese gewann sie als 33. eine Woche später in Hochfilzen und bestätigte schon bei der folgenden Station in Pokljuka diese Leistung mit Platz 22, als sie eine von fünf Starterinnen mit fehlerfreiem Schießen war. 2011 startete sie in Chanty-Mansijsk erstmals bei Biathlon-Weltmeisterschaften und wurde in Sibirien 60. des Einzels, 69. des Sprints und mit Paulina Bobak, Magdalena Gwizdoń und Agnieszka Cyl im Staffelrennen Neunte. Bei den Europameisterschaften 2011 kam sie erneut im Staffelrennen bei den Frauen zum Einsatz und mit Beata Szymańczak, ihrer Schwester Patrycja und Karolina Pitoń Elfte. Auf der zweiten Station im Weltcup in Hochfilzen in der anschließenden Saison verpasste sie an der Seite von Krystyna Pałka, Weronika Nowakowska-Ziemniak und Agnieszka Cyl als Staffelvierte knapp eine erste Podiumsplatzierung. Internationale Meisterschaft des Jahres 2012 wurden die Europameisterschaften, bei denen Hojnisz in den Einzelrennen bei den Juniorinnen startete und im Staffelrennen mit Karolina Pitoń, Beata Szymańczak und Katarzyna Leja Sechste bei den Frauen wurde. Erfolgreich wurde die Saison 2012/13. Hojnisz erreichte in Oberhof als 19. eines Sprints ihre erste Top-20-Platzierung. Noch besser wurden die Resultate bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2013 in Nové Město na Moravě. Sie wurde 24. des Sprints und verbesserte ihre persönliche beste Platzierung auf höchster Ebene im anschließenden darauf basierenden Verfolgungsrennen auf einen 13. Platz und qualifizierte sich damit auch für das abschließende Massenstartrennen, in dem sie überraschend hinter Darja Domratschawa und Tora Berger die Bronzemedaille gewinnen konnte. Mit Krystyna Pałka, Magdalena Gwizdoń und Weronika Nowakowska-Ziemniak wurde sie zudem Neunte mit der Staffel.

Biathlon-Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed-Staffel
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz 1 1
Top 10 1 7 8
Punkteränge 1 4 5 1 8 19
Starts 3 12 7 1 8 31
Stand: 17. Februar 2013

Weblinks[Bearbeiten]