Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge

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Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge
Lechucksrevenge-logo.svg
Entwickler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LucasArts
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LucasArts
DeutschlandDeutschland Softgold
Mitwirkende (Auswahl) Ron Gilbert, Tim Schafer
Erstveröffent-
lichung
1. Dezember 1991,
7. Juli 2010 Special Edition
Plattform Amiga, DOS, FM Towns, Mac OS, iOS, PlayStation 3, Xbox 360
Genre Adventure
Thematik Piraten-Abenteuer
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Tastatur, Maus
Medium 11 Disketten (Amiga) / 5 Disketten (DOS) / 1 CD-ROM,
Download Special Edition
Sprache Deutsch
Aktuelle Version Install Patch, IMS Fix, 486 Upgrade (1991)[1]
v1.01 Korrektur der deutschen Übersetzung (2011, Community-Patch)[2]
Kopierschutz Kopierschutzabfrage per
Mix 'N' Mojo-Drehscheibe
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben

Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge ist ein Point&Click-Adventure von Lucasfilm Games und der zweite Teil der Monkey-Island-Computerspielserie. Es wurde erstmals im Dezember 1991 veröffentlicht.

Handlung[Bearbeiten]

Guybrush ist auf der Suche nach dem Schatz Big Whoop. Zu Beginn der Geschichte begibt sich Guybrush nach Scabb Island, wo es einen Hinweis auf die Lage des Schatzes geben soll. Die Insel wird jedoch von Largo LaGrande beherrscht, LeChucks altem Leutnant. Mittels eines Voodoo-Zaubers befreit Guybrush die Insel von Largos Schreckensherrschaft; allerdings verliert er dabei LeChucks Bart (den er als Siegestrophäe behalten hatte) an diesen. Mit dem Bart gelingt es Largo, den Piraten LeChuck als Zombie wiederzubeleben.

Guybrush zieht los, um die vier Kartenteile der Insel zu finden, auf welcher der Schatz Big Whoop lagert. Auf der Suche trifft Guybrush unter anderem wieder auf Elaine, die sich zwischenzeitlich von ihm getrennt hatte. Zudem stellt sich heraus, dass die Karte einst der Besitz von Captain Horatio Torquemada Marley, Elaines Großvater, und dessen Crew war; alle vier Besitzer dieser Karte sind nach ihrer Entdeckung unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen oder verschollen.

Als er die vier Kartenteile gefunden hat, muss er feststellen, dass der Kartograph Wally, den er benötigt, um die Insel auf der Karte zu identifizieren, von LeChuck entführt wurde. Guybrush macht sich daher zu dessen Festung auf, wo er von Wally erfährt, dass der Name der Insel, die er sucht, Dinky Island ist. In der Festung löst Guybrush eine Explosion aus, die ihn zufällig auf jene Insel schleudert.

Als er dort eine Schatztruhe findet, taucht Elaine Marley auf, allerdings fällt Guybrush in ein unterirdisches Gangsystem, bevor diese ihn retten kann. Dort trifft er LeChuck, den er mit einer selbstgebastelten Voodoopuppe besiegt. Als Guybrush ihm seine Maske abzieht, stellt er fest, dass LeChuck vermeintlich sein Bruder Chuckie ist. Schließlich werden die beiden aus dem Gangsystem hinausgebeten. Guybrush und Chuckie, nun in Kindergestalt, befinden sich in einem modernen Vergnügungspark in Gesellschaft ihrer Eltern.

Im eindeutigen Gegensatz zu diesem etwas surrealen Schluss sieht man jedoch Chuckies Augen bedrohlich aufblitzen, und auf Dinky Island bleibt Elaine zurück, die sich über Guybrushs Ausbleiben zunehmend wundert.

Technische Umsetzung[Bearbeiten]

  • Point-and-Click-Adventure
  • Ähnliche Steuerung wie Monkey Island 1, Inventargegenstände nun als Grafik statt Text
  • Verbesserte Grafik
  • Durchgängige Musik und erstmaliges Auftreten von iMUSE (sorgt für situationsabhängigen Musikwechsel)
  • Das Spiel verfügt über zwei Schwierigkeitsgrade (Leicht und Schwer), die sich in Puzzleanzahl und Schwierigkeitsgrad der Rätsel unterschieden. Im schweren Modus sind dabei mehr Ortschaften zu untersuchen und mehr Rätsel zu lösen.
  • Die FM-Towns-Version des Spiels ist nicht in Europa erschienen. Die Unterschiede zur PC-VGA-Version sind gering. Unter anderem ist das Menü nur in EGA verfügbar.
  • Das Spiel besitzt in seiner ursprünglich erschienenen Fassung wie der erste Teil einen Kopierschutz, bei dem Fragen mit Hilfe einer Art Drehscheibe aus Papier, die dem Spiel beilag, beantwortet werden müssen.

Auszeichnungen und Bewertungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Updates: Monkey Island 2: Le Chucks Revenge (englisch) LucasArts. 1. Mai 1991. Abgerufen am 29. Mai 2011: „For PC: Install Patch, IMS Fix, 486 Upgrade
  2. Gandimann: LucasArts Patches. la-patches.gandimann.de. 23. Dezember 2010. Abgerufen am 22. Mai 2011.
  3. Power Play-Testbericht, Januar 1992
  4. Carsten Borgmeier: Monkey Island 2. In: Amiga Joker. S. 52-53. 1. September 1992. Abgerufen am 18. Juni 2011: „87%