Monophonie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Monophonie als musikalische Satztechnik. Für weitere Bedeutungen siehe Monophonie (Begriffsklärung).

Monophonie (auch Monofonie; von altgriechisch μόνος monos „allein, einzig“ und φωνή phonē „Klang“, also „Einklang“) bedeutet in der Musik Einstimmigkeit, also das Vorhandensein nur einer einzigen Stimme. Gegenbegriffe sind Polyphonie (mehrere Melodiestimmen) und Homophonie (eine Melodie mit begleitenden Stimmen).

In der Geschichte der abendländischen Musik war die Monophonie der Normalfall bis zur Entwicklung des Organums im 9. Jahrhundert. Das bekannteste und auch heute noch gepflegte Beispiel für Monophonie in der Vokalmusik ist der Gregorianische Choral.

Monophone Musikinstrumente können zu jeder Zeit nur einen Ton erzeugen. Mit einzelnen monophonen Instrumenten können aus diesem Grunde keine Akkorde gespielt werden. Möglich ist dies jedoch mit einem Ensemble aus mehreren monophonen Instrumenten (vgl. z. B. Harmoniemusik). Bei Elektrophonen ist Monophonie oder Polyphonie eine Frage der technischen Möglichkeiten (siehe Polyphonie (Elektrophon)).

Beispiele[Bearbeiten]

Zu den monophonen Instrumenten zählen beispielsweise die meisten Blech- und Holzblasinstrumente.

Monophone Instrumente

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]