Monsters vs. Aliens
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Monsters vs. Aliens |
| Originaltitel | Monsters vs. Aliens |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2009 |
| Länge | 95 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6[1] JMK 6[2] |
| Stab | |
| Regie | Rob Letterman, Conrad Vernon |
| Drehbuch | Drehbuch: Maya Forbes, Wallace Wolodarsky, Rob Letterman, Jonathan Aibel, Glenn Berger, Script: Rob Letterman, Conrad Vernon |
| Produktion | Lisa Stewart |
| Musik | Henry Jackman |
| Schnitt | Joyce Arrastia, Eric Dapkewicz |
Monsters vs. Aliens ist ein US-amerikanischer 3D-Computeranimationsfilm der Produzenten Rob Letterman und Conrad Vernon aus dem Jahr 2009.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Am Tag ihrer Hochzeit wird Susan Murphy von einem Meteoriten getroffen, weshalb sie am Traualtar auf eine Größe von 15 Metern wächst. Susan wird vom amerikanischen Militär gefangen genommen und in einem streng geheimen Regierungsgebäude eingesperrt Sie erhält den Monsternamen Gigantika. Im Gefängnis trifft sie ihre Mitgefangenen Insektosaurus (eine 100 Meter große Larve), Missing Link (eine Kreuzung aus Affe und Fisch), Prof. Dr. Kakerlake (ein verrückter halb-Mensch-halb-Kakerlaken Wissenschaftler) sowie B.O.B. beziehungsweise Benzoniostzylenzbicarbonat (eine einäugige blaue gallertartige Masse, die durch die Mischung einer Tomate und Dessertsoße entstanden ist) und den Unsichtbaren Mann, der tot auf einem Stuhl sitzt.
Als die Erde von einem außerirdischen Roboter angegriffen wird, der vom Militär allein nicht besiegt werden kann, müssen die Monster sich ihm stellen, um den Planeten zu retten. Dabei stellt sich heraus, dass der Roboter es auf Susan abgesehen hat, denn durch ihren Kontakt mit dem Meteoriten hat sie den energiereichen Rohstoff Quantonium, der auch für ihre enorme Kraft und Größe verantwortlich ist, in ihren Körper aufgenommen. Auf der Golden Gate Bridge gelingt es den Monstern den Roboter zu zerstören.
Nach diesem Erfolg werden die Monster in die Freiheit entlassen. Im Laufe des darauf folgenden Besuchs bei Susans Eltern wird den Monstern schnell klar, dass sie bei den Menschen unerwünscht sind. Als Susan ihren Verlobten Derek besucht, erhält sie von ihm eine Abfuhr.
Kurze Zeit später wird sie ins Innere eines Raumschiffs gesaugt. Insektosaurus stirbt scheinbar bei dem Versuch, dies zu verhindern. Im Inneren des Raumschiffs trifft Susan auf Gallaxhar, der das Quantonium aus ihrem Körper extrahiert und mit dessen Energie eine Armee aus Klonen erschafft, mit denen er die Erde zu bevölkern plant. Bedingt durch die Extraktion schrumpft Susan auf ihre alte Größe zurück und verliert ihre übernatürliche Stärke. B.O.B., Missing Link, Prof. Dr. Kakerlake und Insektosaurus machen sich indes auf, Gigantika zu befreien. Dabei gelingt es ihnen mit vereinten Kräften, den Selbstzerstörungsmechanismus von Gallaxhars Raumschiff auszulösen. Susan gelingt die Flucht, die anderen Monster werden aber im Raumschiff eingeschlossen. Gallaxhars Fluchtversuch wird durch Susan vereitelt, die anschließend das Quantonium wieder in ihren Körper aufnimmt und mithilfe ihrer zurückgewonnenen Stärke die anderen Monster befreit, bevor das Raumschiff explodiert. Vor dem Sturz auf die Erde rettet sie der mittlerweile zum Schmetterling gewordene Insektosaurus.
Zurück auf der Erde werden die Monster von den Menschen nun nicht mehr gefürchtet und verachtet, sondern bewundert. Susan nimmt ihren Monsternamen Gigantika an und akzeptiert, das sie ein Monster ist.
[Bearbeiten] Anspielungen
Der Film enthält einige Anspielungen auf bekannte Science-Fiction-, Monster- und Horrorfilme, wobei bereits die Hauptcharaktere selbst bereits eine Hommage an einige dieser Filme darstellen. Das blaue Monster B.O.B. beispielsweise sieht dem Monster aus dem Horrorfilm Blob, Schrecken ohne Namen zum Verwechseln ähnlich. Susan alias Gigantika widerfährt dasselbe Schicksal wie der Titelfigur aus Angriff der 20-Meter-Frau (Attack of the 50 Foot Woman, 1958). Prof. Dr. Kakerlake ist eine Anspielung auf Die Fliege, wogegen Missing Link sowohl aus Das Ding aus dem Sumpf als auch aus Der Schrecken vom Amazonas (Creature of the Black Lagoon, 1954) entnommen sein könnte. Insektosaurus ist an Mothra angelehnt und somit eine Hommage an das japanische Monsterkino.[3]
Zu Beginn des Films, als die Robotersonde entdeckt wird, wird Code Nimoy ausgelöst, eine Anspielung auf den Star Trek Schauspieler Leonard Nimoy alias Mr. Spock. Auf einer der auf den außerirdischen Roboter abgefeuerten Raketen ist deutlich der Schriftzug „E.T. Go Home!“ zu erkennen.[4]
[Bearbeiten] Kritiken
- Christina Krisch schrieb am 2. April 2009 in der Kronen-Zeitung, dass der Film eine köstliche Schlacht der Comic-Wesen sei und einen wahren Schatz an diversen Filmzitaten zwischen turbulentem Slapstick und 3-D-Effekten biete. Dies sei eine spaßige Familienunterhaltung in Reinkultur. Und die Kleinen werden den blitzblauen Wackelpudding Bob sowieso ins Herz schließen.[5]
- Die OÖN vom 4. April 2009 schrieb, dass dies actionreiche eineinhalb Stunden seien, in denen einem nicht nur die Golden-Gate-Brücke um die Ohren fliege, bis das Gute schließlich doch über das Böse siege. Dies sei nicht zuletzt dank der Frauenpower eines Superweibes und einer tot geglaubten Made, die länger lebt - als Schmetterling.[6]
[Bearbeiten] Weblinks
- Monsters vs. Aliens in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Offizielle Website (deutsch)
- Offizielle Website (englisch)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Freigabebescheinigung der FSK
- ↑ Freigabe der Jugendmedienkommission
- ↑ Liste von Anspielungen aus der Internet Movie Database
- ↑ Teaser zum Film (englisch), s. 00:50
- ↑ Kronen-Zeitung vom 2. April 2009
- ↑ OÖN vom 10. April 2009 Mit Monster-Frauenpower gegen böse Aliens