Montafon

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum Bodensee-Passagierschiff siehe Montafon (Schiff).

47.0341666666679.9502777777778Koordinaten: 47° 2′ 3″ N, 9° 57′ 1″ O

Reliefkarte: Österreich
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Montafon
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Österreich

Das Montafon ist ein 39 km langes Tal in Vorarlberg (Österreich), das von der Bielerhöhe bis Bludenz reicht und von der Ill durchflossen wird. Das Tal wird im Norden von der Verwallgruppe und im Süden vom Rätikon und der Silvretta begrenzt. Die höchste Erhebung in der Umgebung ist der 3312 m hohe Piz Buin in der Silvretta-Gruppe.

Geographie[Bearbeiten]

Gemeinden[Bearbeiten]

Gemeinden im Montafon

Die Gemeinden im Montafon gehören alle dem Bezirk Bludenz an. Im geographischen Sinn sind es (illabwärts):

Diese acht Gemeinden haben zusammen 15.819 Einwohner. (Stand: 1. Jänner 2014)

Die Gemeinden

werden aus nicht eindeutig in die eine oder andere Richtung interpretierbaren historischen Gründen entweder dem Montafon oder dem Walgau zugerechnet.[1][2] Auf Grund des doch beträchtlichen Höhenunterschiedes zwischen St. Anton im Montafon und Lorüns liegt Lorüns orographisch außerhalb des Montafons, nämlich auf Höhe des Bludenzer Talkessels, ebenso Stallehr. Regionalplanerisch gehören die beiden Gemeinden nicht zum Montafon, sondern zum Großraum Bludenz (Alpenregion Bludenz), wenn auch Lorüns landläufig als am Taleingang des Montafons liegend beschrieben wird.[1] Von den Einheimischen wird Stallehr gleichzeitig auch als am Eingang des Klostertals befindlich empfunden.[2]

Der Gemeindeverband der Talschaft, die Partnerschaft Stand Montafon – als öffentlich-rechtliche Vertretung, die gleichzeitig auch eine raumplanerische Region der Landesebene darstellt – steht aber im ungeteilten Eigentum aller zehn Gemeinden (Standesgemeinden), also Bartholomäberg, Gaschurn, Lorüns, Silbertal, Schruns, Stallehr, St. Anton i. M., St. Gallenkirch, Tschagguns und Vandans.[3]

Montafon Tourismus
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 2009 (Tourismusbüro Montafon: 1949)[4]
Sitz Schruns
Leitung Manuel Bitschnau MBA (GF)
Mitarbeiter 34
Branche Tourismusmarketing
Website www.montafon.at

Diese Gemeinden im Montafon gehören dem Tourismusverband der Tourismusregion Montafon an – einem Zusammenschluss der Gemeinden mit den Illwerken sowie den örtlichen Bergbahnen.[5]

Die beiden Gemeinden Schruns und Tschagguns arbeiten traditionell zusammen, Gaschurn nennt seine Ortschaft Partenen immer mit, und die St. Gallenkirchner Ortschaft Gargellen hat eine eigene Tourismus-Vertretung. Die beiden Gemeinden St. Gallenkirchen und Gaschurn treten auch als Hochmontafon auf.[6][7] Insgesamt überwiegt heute der Auftritt als geschlossene, gemeinsame Region.[8]

Insbesondere entspricht die Zusammenfassung aller zehn Gemeinden zum gemeinsamen Gerichtsbezirk Montafon – wobei sich der Sitz des Bezirksgerichts in Schruns befindet – ebenfalls dieser Auffassung der Region Montafon.

Nachbarregionen[Bearbeiten]

Die umliegenden Gebirgsgruppen sind kursiv gesetzt
Walgau mit Bludenzer Talkessel Klostertal Arlberg · Stanzer Tal (Tirol)
Rätikon mit Brandnertal Nachbargemeinden Verwallgruppe

Nordsilvretta · Paznaun (Tirol)
Rätikon
Prättigau (Ktn. Graubünden, Schweiz)
Westsilvretta Mittelsilvretta
Unterengadin (Ktn. Graubünden, Schweiz)

Dekanat Montafon[Bearbeiten]

Zum Dekanat Montafon gehören die Seelsorgestellen:

Mutterkirche der Pfarren ist Hl. Laurentius zu Bludenz, Dechantssitz aber Hl. Kreuz ebenda.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Silvrettastraße L/B 188 mit dem mautpflichten Passabschnitt, der Silvretta-Hochalpenstraße, verbindet das Montafon mit dem Paznaun im Bundesland Tirol. Die Bahnstrecke Bludenz–Schruns führt von Bludenz nach Schruns.

Das Montafon ist eine Tarifzone des öffentlichen Personenverkehrs (regio Nr. 5) im Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV), wobei das Vermunt mit der Strecke Wirl (Galtür in Tirol)Zeinisjoch die zusätzliche Zone Nr. 6 bildet.[9]

Panorama vom Bartholomäberg, dem „Balkon vom Montafon“.

Geschichte[Bearbeiten]

Karte Vorarlbergs (von 1783); unten grün die Herrschaft Bludenz

Wie archäologische und botanische Untersuchungen belegen, siedelte der Mensch bereits vor 5.000 Jahren im Montafon. So finden sich Reste einer etwa 3.500 Jahre alten Siedlungsstätte im Friagawald, die Teil einer mächtigen bronzezeitlichen Burganlage war.

Besiedelt wurde das Montafon ursprünglich von aus dem Walgau und aus Graubünden zugewanderten Rätoromanen. Davon geben noch heute eine Vielzahl rätoromanischer Berg-, Fluss-, Orts-, Flur- und Familiennamen Zeugnis (wie z. B. Albona, Gafluna, Montjola, Silvretta, Tilisuna).[10]

Wie vermutlich in der Bronze- und Eisenzeit war das Montafon auch durch das ganze Mittelalter hindurch ein Zentrum des Bergbaues: Eisen, Kupfer und Silber wurden hier gewonnen. Im Spätmittelalter – ab etwa 1300 – zogen die im Bergbau beschäftigten Silberer im Silbertal sowie an der Rodung hoher Berghalden beteiligte Walser ins Montafon. Die romanische und später deutsche Besiedlung wurde vorwiegend vom gräflichen Meierhof in St. Peter bei Bludenz organisiert.[11]

Politisch gehörte das in Churrätien gelegene Montafon von etwa 1258 bis 1418/20 zum Herrschaftsbereich der Grafen von Werdenberg, die zwischen 1259 und 1296 die Stadt Bludenz gründeten.

Der den Bund ob dem See auflösende Friede von Konstanz wurde 1408 unter anderem auch von den Landleuten im Montafon mit ihrem zwei gekreuzte Schlüssel aufweisenden Siegel bekräftigt.

Die Habsburger regierten ab dem 15. Jahrhundert Vorarlberg und damit auch die Orte im Montafon wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus, von Innsbruck aus auch noch nach 1867, als Vorarlberg Kronland wurde. Das Montafon gehörte zur Herrschaft Bludenz. Von 1805 bis 1814 gehörte das Montafon zum Königreich Bayern, ab 1814 dann wieder zu Österreich.
Mit der Neuordnung der Vorarlberger Gerichtssprengel im Jahre 1806 wurde das ganze Montafon dem neu installierten Landgericht Sonnenberg mit Sitz in Bludenz unterstellt,[12] aus dem sich der heutige politische Bezirk entwickelt hat.

Das Montafon war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

Wappen und Siegel[Bearbeiten]

Wappen des Tales Montafon

Das Wappen und Siegel[13] der Montafoner zeigt:
In silbernem Schild zwei schwarze, gekreuzte Schlüssel.

  • Der Schlüssel im Wappenschild ist ein Zeichen der Aufgeschlossenheit.
  • Er ist auch Symbol für Petrus. Die Heiligenverehrung hat ihn dadurch in die Wappen gebracht.

Das Symbol der gekreuzten Schlüssel ist dem päpstlichen Wappen entnommen, wird seit dem frühen 15. Jahrhundert eingesetzt und beruht auf einer kuriosen Geschichte: Während des Appenzellerkriegs (1405–1408) organisierten sich die Montafoner zu einem „Land“ und verwendeten als Zeichen im Wappen zwei vom Hof St. Peter (bei Bludenz) abgeleitete gekreuzte Schlüssel. Dieses Wappen wurde später eigenmächtig zum päpstlichen Wappen umgestaltet, indem dem Wappenschild noch eine dreifache Papstkrone hinzugefügt wurde. Begründet wurde dies damit, dass Papst Johannes XXIII auf dem Weg zum Konzil von Konstanz in einer Sänfte vom Klostertal über den Kristberg ins Montafon getragen wurde, um der Pest zu entgehen und ihnen dann das Recht verliehen habe. 1700 gestattete Papst Innozenz XII den Montafonern offiziell die Führung dieses Wappens.[14]

Das Wappen führt heute der Kommunalverband Stand Montafon.

Namensherkunft und Schreibung[Bearbeiten]

Der Name Montafon scheint rätoromanischen Ursprungs zu sein. Zur genauen Namensherkunft gibt es unterschiedliche Theorien: Montafon könnte von munt davon, „Berg dahinten“ (gemeint ist der „Berg hinter den letzten Siedlungen“) oder von munt tovun, „durchlöcherter Berg“", „Grubenberg“ kommen.[15] Andere Erklärungsversuche sind „Bergbrunn“, „Stillalpenberg“ oder eine Wortverdopplung des Begriffs „Berg“.[16]

Der Landammann Johann Ignaz Vonier und der Landschreiber Johann Theodor Fritz verdeutschten am 2. Juni 1806 in der Beantwortung einer Anfrage der neuen bayrischen Regierung ihr Heimattal Muntafon als „Brunnenthal“ und gaben ihm damit eine treffende Gesamtcharakteristik.

Von 1956 bis 1957 wurde ein heftiger Streit um die Schreibung des Namens Montafon mit «f» oder «v» geführt.[17]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Montafoner Braunvieh
Montafoner Steinschafe in Bartholomäberg

Montafoner Nutztierrassen[Bearbeiten]

Das Montafoner Braunvieh[Bearbeiten]

Dieses Braunvieh ist ein Nachkomme des Torfrindes. Es entstand aus verschiedenen graubraunen Schlägen in der Schweiz, Vorarlberg und im Allgäu. Das bekannte Montafoner Braunvieh führt auch Blut von Eringern. Zur Verbesserung der Milchleistung wurde das einheimische Braunvieh etwa ab 1960 über Einkreuzung mit Brown-Swiss verdrängt. Dies führte immer mehr zu einer Verdrängung des ursprünglichen Typs mit all seinen Vorzügen – heute hat die österr. Population durchschnittlich einen Brown-Swiss-Anteil von über 75 %.

Das Original Braunvieh ist einheitlich braun, mittelschwer, gut bemuskelt mit hellem Aalstrich und dunkler Zunge. Im Vergleich zum Brown-Swiss ist es kleiner und leichter– daher gerade für die Dreistufenwirtschaft in Bergbauernregionen bestens geeignet.

Montafoner Steinschaf[Bearbeiten]

Vom Montafoner Steinschaf gibt es nur noch kleine Bestände.

Holzwirtschaft[Bearbeiten]

Der Kopssee

Das Montafon hat 14.000 ha Wald, knapp die Hälfte davon ist im Eigentum des Standes Montafon. Im Jahresdurchschnitt (Stand 2008) werden im Montafon ca. 30.000 Festmeter Holz eingeschlagen. Der Wald ist das Rückgrat der Talschaft und sichert den Lebens- und Wirtschaftsraum. Der Wert eines Hektar Waldes im Gebirge ist nicht nur am erzielbaren Holzerlös zu messen, sondern auch an der Schutzfunktion für die Sicherung des Lebensraums. Dieser ist im Gebirge besonders bedroht von extremen Niederschlägen, die zu Hangrutschungen führen können, sowie zunehmend durch vom Treibhauseffekt verursachte orkanartige Stürmen.

Energieerzeugung[Bearbeiten]

Hauptartikel: Vorarlberger Illwerke

Die Vorarlberger Illwerke AG betreibt im Montafon 10 Wasserkraftwerke, die Spitzenlast-Energie für den nationalen und internationalen Strommarkt erzeugen.

Mit dem Bau des Vermuntwerks, das schon während der Zeit des Zweiten Weltkriegs begonnen wurde, aber dann erst 1946 in Angriff genommen wurde, entstand im Montafon das erste technische Großprojekt Österreichs der Wiederaufbauzeit.

Tourismus[Bearbeiten]

Ein wichtiger Erwerbszweig ist der Tourismus (siehe auch Liste der Skigebiete in Österreich). Das Montafon ist durch insgesamt 61 Bergbahnen und die Silvretta Hochalpenstraße gut erschlossen und ist Urlaubsziel von Touristen im Sommer wie im Winter. Die insgesamt ca. 18.000 Gästebetten liegen zwischen 650 und 1430 m Seehöhe, umringt von Bergen bis zu 3312 m (Piz Buin).

Im Sommer bietet das Montafon über 1100 km markierte Wanderwege, einzelne besonders kindgerecht, Mountainbike-, E-Mountainbike-, Lauf- und Nordicwalking-Strecken, einen Waldseilpark, Klettergärten, Klettersteige, Kletterhallen sowie fünf Freibäder.

Das Schigebiet Silvretta Montafon bietet vielfältige Möglichkeiten zum Pistenfahren, Langlaufen, Winterwandern, Schneeschuhlaufen, Rodeln, Eislaufen, für Freeride und Skitouren.

Einen wichtigen Beitrag zur Erschließung trug der Bau der Montafonerbahn im Jahr 1905 bei. Auch die Illwerke waren um touristische Nutzung der Kraftwerksbauten bemüht, und sind bis heute auch in der Tourismusinfrastruktur tätig.

Panorama eines beliebten Skigebiets im Montafon

Kultur[Bearbeiten]

Das Montafoner Haus[Bearbeiten]

Montafonerhaus bei Vandans
Hauptartikel: Montafonerhaus

Aus dem Rätoromanischen- und dem Walserhaus entwickelte sich eine, dem Tal eigene architektonische Form der Häuser. Es entstand eine neue Form in Stein-Holz Mischbauweise. Als eigenständige Bauform ist es unter dem Namen Montafonerhaus bekannt. In ganz Österreich und dem gesamten Alpenraum gibt es kein so kleines Tal, welches einen eigenen Haustyp besitzt. Das Montafonerhaus bildet den Hauptbestandteil der Montafoner Kulturlandschaft und ist die ganz besondere Eigenheit des Tales.

Der Montafoner Tisch[Bearbeiten]

Montafoner Tisch in der Lukas-Tschofen-Stube in Gaschurn

Der Montafoner Tisch hat eine mit Einlegearbeiten verzierte, quadratische oder üblich achteckige Tischplatte mit einer mittig eingelegten Schiefertafel, auf schrägen Füßen mit einer Schublade. Die Schiefertafel verhinderte das Einbrennen von heißen Pfannen oder Töpfen und diente als Schreibtafel. Bodenbrettchen, welche die Füße knapp oberhalb des Bodens verbinden, dienen zur bequemeren Positionierung der Füße und werden Faulenzer oder Vergeltsgott genannt.

Dazu gehören üblicherweise eine Eckbank, zwei und mehr Stühle, und der Herrgottswinkel mit Kreuz und zwei Votivbildern.

Die Montafoner Tracht[Bearbeiten]

Montafoner Tracht

Typische Elemente der Montafoner Tracht sind:

  • das Kleid, die Juppe
  • zweierlei Jacken (Glögglitschopa und Schlutta),
  • ein reich besticktes Brusttuch
  • spezielle Kopfbedeckungen
    • das Mäßli, wohl die älteste Kopfbedeckung der Frau aus Wollfilz, schwarz gefärbt (benannt nach dem topfartigen Aussehen eines Kornmaßes)
    • die Pelzkappe, ovalrund, oben mit einer Öffnung, aus schwarzem Fischotterpelz angefertigt
    • die aus dem Französischen importierte Schnelle für kalte Wintermonate
    • der später aufgekommene Sanderhut. Er ist nach dem Erzeuger, dem Hutmacher Sander in Schruns, benannt worden
    • das Schäppele (Krönele) – weiblicher Kopfschmuck, besonders der Jungfrau, ist aus feinen silbernen und goldenen, gekräuselten Metallfäden und kleinen Metallblumen und Glaskügelchen kunstvoll zu einer ca. 8 cm im Durchmesser halbrunden Krone zusammengesetzt.

Die Kombination der hier angeführten Trachtenteile unterliegt strenger Traditionen, die durchaus unterschiedlich aufgefasst werden. Auffallend ist der Formen- und Materialreichtum, dem die sparsame Wiederverwendung gebrauchter Materialien gegenübersteht.

Eine Besonderheit der Montafoner Tracht stellt die Mädchentracht dar – nur unverheiratete Mädchen dürfen die Tracht mit langen, weißen Ärmeln tragen. Ebenso durfte das Krönlein (Schäppele) nur zu kirchlichen Festen getragen werden und war ein Zeichen des unverheirateten Standes.[18]

Am 5. November 1958 brachte die Österreichische Post zu diesem Motiv eine Dauermarke der Briefmarkenserie „Trachten aus Österreich“ zu 0,20 Schilling heraus.[19]

Der Montafoner Sauerkäse[Bearbeiten]

Hauptartikel: Montafoner Sauerkäse

Der Montafoner Sauerkäse oder Muntafunr Sura Kees (Dialekt: Sura Kees oder Sura Käs steht für Saurer Käse) ist ein Sauermilchkäse.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen:[20]

Kulturdenkmäler:

→ Denkmalschutzobjekte in Bartholomäberg, Gaschurn, Lorüns, Sankt Anton, Sankt Gallenkirch, Schruns, Silbertal, Stallehr, Tschagguns, Vandans

Siehe auch: Liste der Kapellen im Montafon

Andere Sehenswürdigkeiten:

Literatur[Bearbeiten]

  • A. Nistler: Montafon. Mit 4 Abbildungen. In: Vom Fels zum Meer 22. Jg., Bd. 2, 1903, S. 1747-1750.
  •  Hilda Heine, Jörg Heine: Montafon. 2. Auflage. Rother Bergverlag, München 1983, ISBN 978-3-7633-3244-1 (rother.de).
  •  Andreas Rudigier (Hrsg.): Das Montafon in Geschichte und Gegenwart. (Montafoner Heimatbuch). Hrsg. im Auftrag des Standes Montafon.
    • Band 1:  Judith Maria Rollinger, Robert Rollinger (Hrsg.): Montafon: Mensch – Geschichte – Umwelt. Schruns 2005, ISBN 3-902225-15-7.
      Beiträge: Raphael Nagy: Das Montafon. Naturräumliche Gliederung. S. 15–24 • Christian Wolkersdorfer: Geologische Verhältnisse des Montafons und angrenzender Gebiete. S. 25–56 (pdf, online) • Richard Werner: Klima und Wetter im Montafon. S. 57–92 • Dietmar Jäger: Die Tierwelt des Montafons. S. 93–140 • Herbert Waldegger: Die Pflanzenwelt des Montafons. S. 141–182 • Klaus Oeggl, Werner Kofler, Notburga Wahlmüller: Pollenanalytische Untersuchungen zur Vegetations- und Siedlungsgeschichte im Montafon. S. 183–208 • Klaus Pfeifer: Klimageschichtliche Auslegung extremen Fichtenwachstums im Montafon von 1500 bis 1985. S. 209–226 • Eugen Gabriel, Arno Ruoff: Laute und Formen der Montafoner Mundarten. S. 227–238 • Hubert Klausmann: Der Wortschatz der Montafoner Mundarten. S. 239–258 • Guntram Plangg: Zwei historische Dokumente zu Bartholomäberg. S. 259–204 • Christian Stadelmann/Markus Stadelmann: Das Braunvieh. Eine Repräsentation. S. 305–317 • Literaturverzeichnis S. 318, Namensregister, Ortsregister, u.a.
    • Band 2:  Robert Rollinger (Hrsg.): Besiedlung - Bergbau - Relikte: von der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters. 2, Hohenems 2009, ISBN 978-3-902679-82-6.
      Beiträge: Klaus Oeggl: Der Mensch und die Umwelt vom Neolithikum bis heute: ein pollenanalytischer Beitrag zur Siedlungsgeschichte des Montafons. S. 50–65 • Alois Niederstätter: Das Mittelalter. S. 92–125 • Andreas Hachfeld: Siedlungsgefüge und soziale Gruppen im Spätmittelalter. S. 126–177 • Karl Heinz Burmeister: "Montafonium Nostrum": das Montafon in der Zeit um und nach 1500 ; vom Schweizerkrieg bis zum Dreißigjährigen Krieg. S. 178–227 • Nicole D. Ohneberg: Die Rechtsprechung im Montafon am Beispiel des Märzengerichts. S. 228–243 • Klaus Pfeifer: Spuren mittelalterlicher Architektur im Montafon. S. 244–257 • Karsten Wink: Burgenarchäologie im Montafon: die Untersuchungen auf den Ruinen Diebschlössle und Valcastiel. S. 258–269 • Franz J. Huber: Die Burg im Valcastiel. S. 270–280 • Andreas Rudigier: Eine kleine mittelalterliche Kunstgeschichte des Montafons. S. 283–321 • Christoph Walser: Geschichte aus Schutt und Asche: archäologische Untersuchungen im Refektorium des Dominikanerinneklosters Sankt Peter in Bludenz. S. 322–331
  •  Jochen Hofmann, Christian Wolkersdorfer: Der historische Bergbau im Montafon. Heimatschutzverein Montafon, Schruns 2013, ISBN 978-3-902225-51-1.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Montafon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Geschichte von Lorüns, Internetseite der Gemeinde
  2. a b Geschichte von Stallehr, Internetseite der Gemeinde
  3. Standesvertretung. Stand Montafon
  4. Firma Montafon Tourismus. Firmenbuchdaten Creditreform/firmenabc.at
  5. Firma Montafon Tourismus GmbH. Firmenbuchdaten Creditreform/firmenabc.at
  6. Hochmontafon : St. Gallenkirch-Gortipohl, Gaschurn-Partenen und Gargellen
  7. Firma Hochmontafon Tourismus GmbH. Firmenbuchdaten Creditreform/firmenabc.at
  8. Vorarlberg Tourismus → Regionen
  9. Tarifzonenplan (jpg, 364 KB / pdf, 2,2 MB), vmobil.at
  10. B. Bilgeri: Die Zeit der Rätoromanen im Montavon.
  11. Lit. Montafoner Heimatbuch.
  12. Ferry Orschulik (Webgestaltung): Herrschaften im Walgau. Bild 29. In: Schulmediencenter Vorarlberg: Bildreihen → Walgau. S. Weiterführende Information, abgerufen am 7. Juli 2011 (Startseite Schulmediencenter ).
  13. Hermann Sander: Geschichte des Montafoner Wappens. 1903
  14. Die Sage von den Petrusschlüsseln, kristberg.at
  15.  J. G. Haditsch, H. Mostler: Jungalpidische Kupfervererzungen im Montafon (Vorarlberg). In: Geol. Palöont. Mitt. Innsbruck. 13, Nr. 12, Innsbruck Februar 1986, ISSN 0378-6870, S. 277-296 (Online verfügbar als PDF, 1,54 MiB, abgerufen am 5. Januar 2012).
  16. Die AlpenSZENE Montafon und ihre Geschichte. Abgerufen am 5. Januar 2012 (PDF, 47 KiB).
  17. Gemeinde Schruns: Schrunser Zeittafel - 1928 bis 2008 - im Überblick, Seite 1 (pdf, 33 KiB).
  18. Luise Jenny, Hans Netzer, Elisabeth Walch: Gold, Seide und Lüster – Die Silbertaler Tracht im Spiegel historischer Fotografien. Ausstellung 2008, Montafoner Bergbaumuseum Silbertal (vorarlberg-netz.de).
  19. Volkstrachten – Dauermarkenserie
  20. Museen und Ausstellungen, www.montafon.at