Montagu Island
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Montagu Island ist mit etwa 110 km² Fläche die größte der im subantarktischen Südatlantik gelegenen Südsandwichinseln. Die Insel zählt politisch zum Britischen Überseegebiet von "Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln".
[Bearbeiten] Geographie
Die unbewohnte Vulkaninsel liegt zentral innerhalb des Inselbogens der Südsandwichinseln, etwa 50 km südlich von Saunders Island und 50 km nördlich von Bristol Island. Montagu Island hat eine Ausdehnung von ca. 12 × 10 km, wobei über 90 % ihrer Fläche permanent mit Eis bedeckt sind. Der Vulkan Mount Belinda ist mit seiner Höhe von 1.370 m über N.N. der bemerkenswerteste geographische Aspekt der vegetationslosen Insel.
Im November 2005 deckten Satellitenbilder auf, dass eine Eruption von Mount Belinda einen rund 90 m breiten Lavastrom erzeugt hatte, der sich an die Nordküste der Insel bewegte. Dieses Ereignis vergrößerte die Fläche der Insel um ca. 0,2 km², und lieferte eine der ersten wissenschaftlichen Beobachtungen einer vulkanischen Eruption unter einer Eisdecke.
[Bearbeiten] Geschichte
Entdeckt wurde Montagu Island 1775 von dem englischen Seefahrer James Cook, der sie nach John Montagu, damals First Lord of the British Admiralty, benannte.
Südgeorgien: Annenkov | Bird | Clerke Rocks | Cooper | Grass | Kupriyanov | Pickersgill | Shag Rocks | Südgeorgien | Willis | Welcome
Südliche Sandwichinseln: Bellingshausen | Bristol | Candlemas | Cook | Leskov | Montagu | Morrell (Thule) | Saunders | Vindication | Visokoi | Zavodovski
Koordinaten: 58° 25' S, 26° 23' W

