Montale (Toskana)

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Montale
Wappen
Montale (Italien)
Montale
Staat: Italien
Region: Toskana
Provinz: Pistoia (PT)
Koordinaten: 43° 56′ N, 11° 1′ O43.93333333333311.01666666666785Koordinaten: 43° 56′ 0″ N, 11° 1′ 0″ O
Höhe: 85 m s.l.m.
Fläche: 32 km²
Einwohner: 10.634 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 332 Einw./km²
Postleitzahl: 51037
Vorwahl: 0573
ISTAT-Nummer: 047010
Volksbezeichnung: Montalesi
Website: http://www.comune.montale.pt.it/

Montale ist eine italienische Gemeinde mit 10.634 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der Provinz Pistoia. Es existiert eine Städtepartnerschaft mit der kroatischen Stadt Varaždin.

Geographie[Bearbeiten]

Montale liegt im Tal des Ombrone Pistoiese und erstreckt sich bis in das Vorland des Apennin. Die Nachbargemeinden sind Agliana, Cantagallo (PO), Montemurlo (PO), und Pistoia. Der Ort umfasst auch die Ortsteile Tobbiana, Fognano und Stazione.

Im Hauptort Motale liegt Montale Alto, hier befand sich eine pistoiesische Festung auf einem Hügel, der die umliegende Landschaft beherrscht.

Demografie[Bearbeiten]

Montale zählt 3.671 Privathaushalte. Zwischen 1991 und 2001 stieg die Einwohnerzahl von 9.807 auf 10.143 an. Dies entspricht einem prozentualen Zuwachs von 3,4 %.

Einwohnerentwicklung von Montale bis 2001:

Geschichte[Bearbeiten]

Das erste Siedlungszentrum entstand im 13. Jahrhundert aus dieser Festung. Im Verlauf der Auseinandersetzungen zwischen den Städten Pistoia und Florenz wurde sie mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, 1303 von florentinischen Trupenn eingenommen und geschleift. Nach der Rückeroberung durch Pistoia wurde sie nicht wieder aufgebaut, sondern diente nun als Sitz des Podestà (Vogts) eines ausdedehnten Landgebiets.

Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Gemeinde - wie Pistioia - Teil des Großherzogtums Toskana. Das Gemeindegebiet ist in seiner Ausdehnung seit dem Mittelalter etwa gleich geblieben, bis 1913 der ehemalige Ortsteil Agliana ein eigenständiger Ort wurde.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Das Castello della Smilea wurde als mittelalterliche Festung erricht und 1466 von den Florentinern eingezogen. Später wurde sie in ein Wohngebäude umgestaltet. Der Name leitet sich von sei miglia (sechs Meilen) ab, der Entfernung zur Stadt Pistoia.
  • La Badia, eine alte Abteikirche
  • Die Kirche S.Giovanni in Montale war die erste Pfarrkirche der Gegend, sie geht auf romanische Zeit zurück und wurde im 18. und 19. Jahrhundert umgestaltet, so dass sie heute im neoklassischen Stil gestaltet ist.
  • Casa al Bosco

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Montale – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.