Montauk-Monster

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Das sogenannte Montauk-Monster war eine nicht identifizierte Kreatur, die tot an einen Strand in der Nähe von Montauk im US-Bundesstaat New York gespült worden sein soll.[1]

International bekannt wurde der Vorfall durch einen Artikel in der New Yorker Zeitung The Independent. Demnach hatten Spaziergänger die unbekannte Kreatur am 12. Juli 2008 am Ditch Palm Beach im District Montauk entdeckt. Der Kadaver selbst konnte im Nachhinein nicht mehr gefunden werden, es existiert lediglich ein Foto.

Erklärungsversuche[Bearbeiten]

Bis heute ist ungeklärt, worum es sich bei dem mysteriösen Fund handelt. Es blieb bisher bei Vermutungen, beispielsweise dass es sich um eine bisher unentdeckte Tierart handele.

William Wise, Direktor des Living Marine Stony Brook University Resources Institute, interpretierte den gefunden Tierkadaver nach einer genaueren Untersuchung des Fotos als mögliche Fälschung aus Latex. Alternativ könnte es sich seiner Meinung nach um einen erkrankten Hund oder Kojoten handeln, der längere Zeit im Meer gelegen hatte. Ausschließen könne er allerdings folgende Erklärungen:[2]

  • Ein Waschbär hat im Verhältnis zum Körper längere Beine.
  • Meeresschildkröten konnte ausgeschlossen werden, da diese Tierart keine Zähne besitzt.
  • Nagetiere kommen wegen fehlender langer Schneidezähne nicht in Frage.
  • Ein Schaf wird wegen der scharfen Zähne ausgeschlossen.

Siehe[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Montauk 'monster'
  2. Joye Brown: The Montauk Monster: Legend or latex? In: newsday.com. 31. Juli 2008, S. 2, archiviert vom Original am 29. August 2008, abgerufen am 26. November 2011 (englisch): „Wise's best, educated guess: "A talented someone who got very creative with latex."“