Monte-Carlo

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Dieser Artikel behandelt den Stadtteil des Fürstentums Monaco. Für weitere Bedeutungen siehe: Monte Carlo (Begriffsklärung)
Wappen von Monaco
Monte-Carlo
Stadtbezirk von Monaco
Lage von Monte-Carlo im Fürstentum Monaco
Koordinaten 43° 44′ 23″ N, 7° 25′ 38″ O43.7397777777787.4271944444444Koordinaten: 43° 44′ 23″ N, 7° 25′ 38″ O.
Fläche 0,436760 km²
Eingemeindung 1866
Postleitzahl 98000
Vorwahl +377
Ehemalige Gemeinde Monte-Carlo

Monte-Carlo[1] (monegassisch Munte-Carlu) ist ein Stadtbezirk im Fürstentum Monaco. Er ist für sein Casino und seine Prominenz bekannt. Er wird gelegentlich fälschlicherweise als Hauptstadt von Monaco ausgegeben, jedoch hat der Stadtstaat keine Hauptstadt. Verwaltungszentrum ist der Stadtteil Monaco-Ville, in dem zahlreiche Behörden, das Schloss und die Kathedrale liegen. Monte-Carlo weist eine Fläche von 0,44 Quadratkilometern (43,68 Hektar)[2] auf und grenzt an die monegassischen Stadtbezirke La Rousse, Larvotto, La Condamine und Ravin de Sainte-Dévote sowie an die französische Gemeinde Beausoleil.

Seinen Namen verdankt Monte-Carlo dem Fürsten Charles III. (ital. Carlo III.), der in den 1860er Jahren in dem damals unentwickelten Gebiet auf einem Felssporn im Meer (ital. monte = Berg) ein Casino ansiedelte. Der Name Quartier de Monte-Carlo wurde der Umgebung der Spielbank am 1. Juli 1866 verliehen (weitere Details auch zur Geschichte siehe Spielbank Monte-Carlo).

In Monte-Carlo startet und endet alljährlich die Rallye Monte Carlo. Außerdem führt der Circuit de Monaco, auf dem der Große Preis von Monaco ausgetragen wird, zum Teil durch Monte-Carlo.

Das Tennisturnier Monte Carlo Masters findet seit 1969 als Teil der Masters Serie der Association of Tennis Professionals statt.

Monte-Carlo ist seit 2006 Station der Global Champions Tour.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ordonnance Souveraine n° 4.481 du 13 septembre 2013. Journal de Monaco (Bulletin Officiel de la Principauté). Abgerufen am 23. Dezember 2014.
  2. monaco statistics pocket, Edition 2014 (PDF; 4,5 MB). Fürstentum Monaco. Abgerufen am 23. Dezember 2014.