Montecastrilli

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Montecastrilli
Kein Wappen vorhanden.
Montecastrilli (Italien)
Montecastrilli
Staat: Italien
Region: Umbrien
Provinz: Terni (TR)
Koordinaten: 42° 39′ N, 12° 29′ O42.6512.483333333333391Koordinaten: 42° 39′ 0″ N, 12° 29′ 0″ O
Höhe: 391 m s.l.m.
Fläche: 62,43 km²
Einwohner: 5.187 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einw./km²
Postleitzahl: 05026
Vorwahl: 0744
ISTAT-Nummer: 055017
Volksbezeichnung: Montecastrillesi
Schutzpatron: San Nicola di Mira (6. Dezember)
Website: Gemeinde Montecastrilli
Panorama von Montecastrilli
Panorama von Montecastrilli

Montecastrilli ist eine Gemeinde mit 5187 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der Provinz Terni in der Region Umbrien in Italien.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde erstreckt sich über ca. 62 km². Sie liegt ca. 50 km südlich von Perugia und ca. 15 km nordwestlich von Terni.

Zu den Ortsteilen gehören Casteltodino, Farnetta, Collesecco, Castel dell’Aquila und Quadrelli.

Die Nachbargemeinden sind Acquasparta, Amelia, Avigliano Umbro, Guardea, Narni, San Gemini und Terni.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Legende nach entstammt der Ortsname dem lateinischen Wort Castra (Heerlager) und entstand zu der Zeit, als Hannibal im zweiten punischen Krieg nach Rom zog. Nach dem Fall des Römisches Reiches regierten im Ort zuerst die Langobarden, dann die Byzantiner, die den Ort zur Festung ausbauten, um ihre Wege nach Ravenna und Rom zu schützen. Im Mittelalter war der Ort Teil der Terre Arnolfe der Signoria degli Arnolfi (ca. heutige Provinz Terni) bis 1093, als der Kirchenstaat die Herrschaft über Montecastrilli übernahm[2].

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Chiesa di San Bartolomeo, Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert.
  • Chiesa di San Lorenzo in Niflis, ca. 1 km vom Ortskern gelegene Kirche aus dem 11. Jahrhundert[3].
  • Chiesa di San Martino de Coccomellis, durch die Arnolfi um das Jahr 1000 entstandene Friedshofskirche[4].
  • Chiesa di Santa Chiara, 1649 entstandene Kirche
  • Chiesa di Santa Maria Assunta, Kirche aus dem 13. Jahrhundert im Ortsteil Quadrelli.
  • Chiesa parrocchiale di San Niccolò Pfarrkirche, enthält das Werk Sant’Antonio e Santa Lucia von Bartolomeo Poliziano (1629).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Montecastrilli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.
  2. Offizielle Webseite der Region Umbrien zur Geschichte von Montecastrilli, abgerufen am 28. März 2011
  3. Offizielle Webseite der Region Umbrien zur Kirche San Lorenzo in Niflis, abgerufen am 28. März 2011
  4. Webseite von Medioevo in Umbria, abgerufen am 28. März 2011