Montefiascone

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Montefiascone
Wappen
Montefiascone (Italien)
Montefiascone
Staat: Italien
Region: Latium
Provinz: Viterbo (VT)
Koordinaten: 42° 32′ N, 12° 2′ O42.53777777777812.030277777778590Koordinaten: 42° 32′ 16″ N, 12° 1′ 49″ O
Höhe: 590 m s.l.m.
Fläche: 105 km²
Einwohner: 13.712 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 131 Einw./km²
Postleitzahl: 01027
Vorwahl: 0761
ISTAT-Nummer: 056036
Demonym: Montefiasconesi oder Falisci
Schutzpatron: Santa Margherita d'Antiochia
Website: Montefiascone

Montefiascone ist eine Stadt mit 13.712 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010) in der Provinz Viterbo in der italienischen Region Latium. Sie ist ein römisch-katholisches Titularbistum.

Panorama von Montefiascone

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Name

Der Name Montefiascone leite sich vermutlich vom lateinischen Mons Faliscorum, Berg der Falisker her.

[Bearbeiten] Geographie

Montefiascone liegt 94 km nordwestlich von Rom, 127 km südöstlich von Siena und 17 km nördlich von Viterbo. Die Gemeinde liegt in den vulkanisch entstandenen Monti Volsini am Südostufer des Bolsenasee. Die Altstadt nimmt dabei eine der höchsten Erhebungen ein. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhe von 220 bis 633 m s.l.m.

Zur Gemeinde gehören die Stadtteile Carpine, Cipollone, Commenda, Coste-Pelucche, Fiordini, Mosse, Poggetto, Poggio Frusta, Stefanoni und Zepponami.

Die Nachbargemeinden sind Bagnoregio, Bolsena, Capodimonte, Gradoli, Marta, San Lorenzo Nuovo und Viterbo.

[Bearbeiten] Geologie

Montefiascone auf der Caldera

Montefiascone liegt in einem ehemals vulkanisch aktiven Gebiet, dem sogenannten Apparato Vulsinio. Die Stadt selbst liegt auf der Caldera eines der vier Hauptvulkane. Der Bolsenasee selbst entstand durch den Einsturz unterirdischer Magmakammern. [2] An die vulkanische Vergangenheit erinnern noch zahlreiche Thermalquellen in der Umgebung.

Die Gemeinde liegt in der Erdbebenzone 3 (wenig gefährdet).[3]

[Bearbeiten] Verkehr

Montefiascone liegt an der strada stadale SS 2 Via Cassia, die von Rom über Siena nach Florenz führt. Die nächste Autobahnauffahrt auf die A1 Autostrada del Sole ist in 33 km Orvieto. Die Stadt hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Orte-Viterbo.

[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 7.389 9.371 10.336 11.277 11.563 11.819 12.656 12.653

Quelle: ISTAT

[Bearbeiten] Religion

Dom Santa Margherita
Montefiascone, In der Altstadt

Montefiascone wurde im 14. Jahrhundert zu einem Bistum, welches jedoch am 30. September 1986 aufgehoben wurde. Im Jahre 1980 zählte es noch 34.178 Katholiken in 20 Pfarreien, welche von 45 Diözesanpriestern und 9 Ordenspriestern betreut wurden. Das Diözesangebiet wurde mit drei weiteren Diözesen (unter anderem das Titularbistum Aquipendium) dem Bistum Viterbo einverleibt und Montefiascone 1992 in die Liste der Titularbistümer aufgenommen.

[Bearbeiten] Politik

Andrea Danti (PdL) wurde im Juni 2009 zum Bürgermeister gewählt. Seine Mitte-Rechts-Liste stellt auch mit 13 von 20 Sitzen die Mehrheit im Gemeinderat. Er löste Nando Fumagalli ab, der nicht mehr kandidierte. Bisher war die Stadt vom Mitte-Links-Bündnis regiert.[4]

[Bearbeiten] Partnerstädte

[Bearbeiten] Kulinarische Spezialitäten

Montefiascone ist bekannt für seinen Wein Est! Est! Est!.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Montefiascone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica vom 31. Dezember 2010.
  2. www.lagodibolsena.org pdf
  3. Italienischer Zivilschutz
  4. La Repubblica 8. Juni 2009
Navigationsleiste „Via Francigena

← Vorhergehender Ort: Bolsena 18 km | Montefiascone | Nächster Ort: Viterbo 18,7 km →

 
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen