Montparnasse – Bienvenüe (Métro Paris)

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Metro-M.svg Montparnasse – Bienvenüe
Die Station der Linie 4
Tarifzone 1
Linie(n) 04Paris m 4 jms.svg 06Paris m 6 jms.svg 12Paris m 12 jms.svg 13Paris m 13 jms.svg
Ort 6., 14., 15. Arrondissement
Eröffnung 24. April 1906

Montparnasse – Bienvenüe ist eine unterirdische Station der Pariser Métro. Sie befindet sich an der Grenze des 6., 14. und 15. Arrondissement von Paris. Die Station wird von den Metrolinien 4, 6, 12 und 13 des Pariser U-Bahn-Systems bedient. Der Namen stammt von dem darüberliegenden Fernverkehrsbahnhof und von dem Ingenieur Fulgence Bienvenüe. Es bestehen Umsteigemöglichkeiten am oberirdisch verknüpften Bahnhof, dem Gare Montparnasse, dem viertgrößten und wichtigsten Bahnhof für TGV-Züge in Richtung Bordeaux, Toulouse, Rennes und Nantes. Die Station ist ein wichtiger Umsteigeknoten im Zentrum von Paris. Mit etwa 81.000 Fahrgästen täglich war die Station 2004 die am viertstärksten frequentierte Station der Metro. Bis Ende 2009 verfügte die Station über einen speziellen Fahrsteig. Dieser hatte eine Geschwindigkeit von etwa neun Kilometern pro Stunde, was ungefähr der dreifachen Geschwindigkeit eines normalen Fahrsteigs entspricht. Durch geschwindigkeitsbedingte Verletzungen bei Passagieren wurde dessen Betrieb im September 2009 eingestellt.

Die Station wurde am 24. April 1906 mit Eröffnung der südlichen Verlängerung der ehemaligen Linie 2 Sud (heute Linie 6) bis zur Place d’Italie unter dem Namen Montparnasse in Betrieb genommen. Am 14. Oktober 1907 wurde die Linie 2 Sud bis 1942 Teil der Linie 5.[1] Am 11. März 1910 wurde die Station in Avenue du Maine umbenannt. Einen Monat später wurde die Station der Linie 4 eröffnet. Im November 1910 folgte die Station der Linie 12. Die letzte Erweiterung erfolgte am 21. Januar 1937, als die Station der damaligen Linie 14 (heute Linie 13) in Betrieb genommen wurde.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Gérard Roland: Stations de métro. D’Abbesses à Wagram. 2003, ISBN 2862533076.

Weblinks[Bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 210 f.

48.8433332.323056Koordinaten: 48° 50′ 36″ N, 2° 19′ 23″ O