Moonmadness

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Moonmadness
Studioalbum von Camel
Veröffentlichung 1976
Aufnahme Januar und Februar 1976
Label Decca Records
Anzahl der Titel 7
Laufzeit 39:15

Besetzung

Produktion Rhett Davies und Camel
Studio Basing Street Studios, London
Chronologie
The Snow Goose
(1975)
Moonmadness Rain Dances
(1977)

Moonmadness ist das vierte Studioalbum der britischen Progressive-Rock-Band Camel. Es erschien im Jahr 1976 bei Decca Records.

Entstehung und Veröffentlichung[Bearbeiten]

Nach The Snow Goose konnte der bekannte Saxofonist Mel Collins als neues Bandmitglied gewonnen werden. Er sah sich jedoch eher als Sessionmusiker.[1] Diese Besetzung bestand nur für Moonmadness, da der Bassist Doug Ferguson nach diesem Album die Band verließ.

Moonmadness wurde Anfang 1976 in den Londoner Basing Street Studios aufgenommen und noch im selben Jahr auf LP veröffentlicht. Eine CD-Version kam erstmals 1983 auf den Markt. In den Jahren 2002 und 2009 erschienen remasterte Versionen mit Bonus-Titeln.[2]

Titelliste[Bearbeiten]

Seite 1[Bearbeiten]

  1. Aristillus – 1:56
  2. Song Within a Song – 7:16
  3. Chord Change – 6:45
  4. Spirit of the Water – 2:04

Seite 2[Bearbeiten]

  1. Another Night – 6:58
  2. Air Born – 5:02
  3. Lunar Sea – 9:11

Bonus-Titel 2002[Bearbeiten]

  1. Another Night (Single Version) – 3:22
  2. Spirit of the Water (Demo) – 2:13
  3. Song Within a Song (Live am 14. April 1976 im Hammersmith Odeon) – 7:11
  4. Lunar Seas (Live am 14. April 1976 im Hammersmith Odeon) – 9:51
  5. Preparation/Dunkirk (Live am 14. April 1976 im Hammersmith Odeon) – 9:32

Bonus-CD 2009[Bearbeiten]

  1. Song Within a Song – 7:13
  2. Excerpts from The Snow Goose - 10:41
  3. Air Born – 4:58
  4. Chord Change – 6:49
  5. The White Rider – 8:51
  6. Preparation/Dunkirk – 9:22
  7. Another Night – 6:27
  8. Lady Fantasy – 16:05 (alle Stücke live am 14. April 1976 im Hammersmith Odeon)

Stil[Bearbeiten]

Nach dem experimentierfreudigen Konzeptalbum The Snow Goose wurde Moonmadness, angeblich auch auf Druck der Plattenfirma[3], ein ruhigeres und massentauglicheres Album. Melodische Gitarren und sphärische Keyboards stehen im Vordergrund. Ähnlichkeiten zu Genesis sind erkennbar, aber auch Anklänge an den Canterbury Sound. Die Atmosphäre ist meist verträumt.[3][4][5]

Rezeption[Bearbeiten]

Moonmadness gilt als Klassiker der Band und des Progressive Rock. Das Musikmagazin eclipsed wählte es auf den 18. Platz seiner Liste der 150 wichtigsten Prog-Alben[5] und für Gün Schote von den Babyblauen Seiten ist es „in seiner Gesamtheit das stimmigste Album der Band um Andy Latimer und (damals noch) Peter Bardens. Schwache Songs gibt’s nicht und der verträumte, symphonische Sound stimmt hinten und vorne.“[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Camel Timeline 1964–1981, camelproductions.com, abgerufen am 30. Oktober 2012.
  2. Moonmadness bei Discogs (englisch), abgerufen am 30. Oktober 2012.
  3. a b Daevid Jehnzen: Moonmadness bei Allmusic (englisch), abgerufen am 30. Oktober 2012.
  4. a b Babyblaue Prog-Reviews: Camel: Moonmadness, Babyblaue Seiten, abgerufen am 30. Oktober 2012.
  5. a b eclipsed Nr. 144, S. 39.