Moonstone

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Dieser Artikel beschreibt das Computerspiel; für die Band siehe Moonstone (Band).
Moonstone: A Hard Days Knight
Moonstone-A-Hard-Days-Knight-logo.png
Moonstone Logo (Startbildschirm)
Studio Mindscape International Ltd.
Publisher Mindscape International Ltd.
Leitende Entwickler Rob Anderson
Erstveröffent-
lichung
1991
Plattform PC (MS-DOS), Amiga 500, Amiga 600
Genre Action-Rollenspiel
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Tastatur, Joystick
Systemvor-
aussetzungen
Amiga: 1 MB RAM, Joystick
PC: CPU: ? MHz; RAM: ? MB; HDD: ? MB; Grafik: ? MB RAM
Medium 3,5 Zoll Disketten
Sprache Spiel: englisch
Handbuch: englisch, französisch, deutsch, italienisch
Altersfreigabe
USK ab 18

Moonstone: A Hard Days Knight ist ein Computerspiel. Es ist eine Mischung aus Hack & Slay, Rollenspiel und Strategiespiel. Es erschien 1991 für den Commodore Amiga und ein Jahr später für den PC (MS-DOS). Hersteller ist Mindscape International Ltd., der viele populäre Amigaspiele herausbrachte, wie 4D Sports Driving, Captive, D/Generation und Into the Eagle's Nest.

Das Spiel wurde vor allem durch seine kompromisslose Gewaltdarstellung berühmt, denn in den Kämpfen wird nicht an Pixelblut gespart. Die übermäßige Gewaltdarstellung ließ sich zwar durch die sogenannte „Gore“-Option an- und abschalten, dennoch wurde das Spiel 1992 in Deutschland indiziert.

Das Spiel[Bearbeiten]

Der Spieler übernimmt die Rolle eines von vier Rittern, der von Druiden von Stonehenge ausgesandt wird, um den sagenumwobenen Moonstone (Mondstein) zu finden. Dabei muss er verschiedene Orte auf einer rundenbasierenden Landkarte aufsuchen, um in Echtzeitkämpfen Monster zu erschlagen und deren Schätze zu erbeuten.

Das Spiel kann per Hotseatmodus von 1 bis zu 4 Spielern (abwechselnd) gespielt werden. Zweikämpfe gegeneinander werden aber in Echtzeit per Joysticks ausgetragen.

Entwicklerteam[Bearbeiten]

  • Grafik: Rob Anderson, Steve Leney, Dennis Turner
  • Musik: Richard Joeseph
  • Programmierer: Rob Anderson, Kevin Hoare

Pressespiegel[Bearbeiten]

Das Spiel wurde wertungstechnisch überwiegend im oberen Mittelfeld angesiedelt. Bemängelt wurde vor allem die fehlende Spieltiefe und die kaum vorhandene Hintergrundgeschichte, gelobt die Atmosphäre und die Grafik. Obwohl überall bemerkt, ist die (übertriebene) blutige Darstellung ausschließlich in Deutschland in der Presse durchweg auf Kritik gestoßen, was zu maßgeblichen Wertungsabzügen und teilweise auch zu Wertungsverweigerungen führte.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Moonstone ASM 3/92, Hans-Joachim Amann
  2. Moonstone Power Play 02/92, Winfried Forster
  3. Moonstone Amiga Joker 02/92, Max Magenauer
  4. Moonstone Play Time 3/92, Hans Ippisch