Moosinning

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Moosinning
Moosinning
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Moosinning hervorgehoben
48.28333333333311.85489Koordinaten: 48° 17′ N, 11° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Erding
Höhe: 489 m ü. NHN
Fläche: 39,96 km²
Einwohner: 5507 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 138 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85452
Vorwahl: 08123
Kfz-Kennzeichen: ED
Gemeindeschlüssel: 09 1 77 130
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Moosinning
Erdinger Str. 30a
85452 Moosinning
Webpräsenz: www.moosinning.de
Bürgermeisterin: Pamela Kruppa (CSU)
Lage der Gemeinde Moosinning im Landkreis Erding
Oberding Eitting Berglern Langenpreising Moosinning Erding Bockhorn (Oberbayern) Taufkirchen (Vils) Dorfen Sankt Wolfgang (Oberbayern) Lengdorf Wartenberg (Oberbayern) Kirchberg (Oberbayern) Hohenpolding Steinkirchen (Oberbayern) Inning am Holz Fraunberg Isen Finsing Walpertskirchen Forstern Neuching Ottenhofen Pastetten Buch am Buchrain Wörth (Landkreis Erding) Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Ebersberg München Landkreis München Landkreis Landshut Landkreis FreisingKarte
Über dieses Bild

Moosinning ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Erding.

Geographie[Bearbeiten]

Moosinning liegt in der Region München im Erdinger Moos etwa 7 km südwestlich der Kreisstadt Erding, 12 km vom Flughafen München, 22 km von Freising sowie 31 km von der Landeshauptstadt München entfernt. Die Flughafentangente Ost führt direkt östlich an Moosinning vorbei und bietet neben der Entlastung der Ortschaft vom Durchgangsverkehr auch eine optimale Anbindung an die Bundesautobahnen 92 und 94.

Es existiert nur die Gemarkung Moosinning.

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

  • Interglaziale Ablagerungen bei Eichenried (Geotop-Nummer 177A001).
  • Das Naturschutzgebiet Zengermoos (NSG-00491.01, Birkenwaldökosystem, 252,6 ha) befindet sich im Nordwesten des Gemeindegebietes, unmittelbar nördlich von Zengermoos.
  • Das Naturschutzgebiet Gfällach (NSG-00379.01, Niedermoor, 6,7 ha) befindet sich ganz im Süden des Gemeindegebietes, südlich von Eichenried.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Moosinning ist in 11 Gemeindeteile gegliedert: Die Pfarrdörfer Eichenried und Moosinning; die Dörfer Eching, Kempfing und Zengermoos; die Weiler Riexing, Schnabelmoos, Stammham und die Einöden Burgholz, Eder am Holz und Sollnberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Moosinning gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Erding des Kurfürstentums Bayern. Das Reichsstift St. Emmeram besaß hier seit dem Jahr 1031 einen gefreiten Edelsitz, der erst 1810 aufgehoben wurde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.899, 1987 dann 3.569 und im Jahr 2000 4.616 Einwohner gezählt. In 2013 zählte der Ort 5.753 Einwohner.

Wappen und Flagge[Bearbeiten]

Hauptartikel: Wappen der Gemeinde Moosinning

Das Wappen der Gemeinde Moosinning wurde am 20. Oktober 1950 festgelegt: "In Blau gekreuzt ein silberner Schlüssel und ein silberner Palmzweig."

Neben dem Wappen führt die Gemeinde eine Flagge mit den Farben Blau-Weiß-Blau.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2175 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 286 T€.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Moosinning

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 10, im produzierenden Gewerbe 182 und im Bereich Handel und Verkehr 112 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 142 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1639. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 5 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 13 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 97 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2977 ha, davon waren 2634 ha Ackerfläche.

Sport[Bearbeiten]

Das Sportgelände bei einem Jugendfußballturnier im Juni 2011

Moosinning verfügt mit dem Sport- und Freizeitgelände an der Fichtenstraße über eine der größten Sportstätten im Landkreis Erding. Die überdachte Tribüne bietet Platz für rund 500 Besucher, zusätzlich stehen an den Seiten des Platzes zahlreiche Stehplätze zur Verfügung. Der Fußball-Bezirksligist FC Moosinning, trägt hier seine Heimspiele aus.[2] In der Saison 2013/14 ist der FC Moosinning - gemeinsam mit dem FC SF Eitting - der klassenhöchste Verein im Landkreis Erding.

Bildung[Bearbeiten]

Kinderbetreuung[Bearbeiten]

In der Gemeinde gibt es vier Einrichtungen für die Kinderbetreuung. Im Jahr 2009 wurden insgesamt 222 Kinder betreut.

  • Kindergarten St. Emmeram
  • Kindergarten St. Joseph
  • Kindertagesstätte Am Fehlbach
  • AWO Kinderkrippe Buntstift-Bande

Schule[Bearbeiten]

Volksschule Moosinning mit Grundschulen in Moosinning und Eichenried. In beiden besteht die Möglichkeit der Mittagsbetreuung. Im Schuljahr 2008/2009 wurden 352 Schüler in 15 Klassen von 21 Lehrkräften unterrichtet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Angaben zum Sportgelände auf bayerngrounds.de

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Moosinning – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Kategorie:Moosinning – in den Nachrichten