Mordechai Josef Leiner

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Mordechai Josef Leiner (hebräisch ‏מרדכי יוסף ליינר‎) (* 1802 in Tomaschov; † 1854) war ein rabbinischer chassidischer Gelehrter und Gründer der Izhbitza-Radzyn-Dynastie des Chassidismus.[1][2]

Leben[Bearbeiten]

Er wurde als Sohn des Reb Yaakov geboren. Der Vater des Reb Yaakov war Reb Mordechai von Sekul, ein Nachfahre des Rabbi Shoul Wahl. Im Alter von zwei Jahren verlor er seinen Vater. Er wurde Schüler des Simcha Bunem von Przysucha; seine Schulkameraden waren Menachem Mendel von Kotzk und Rabbi Yosef of Yartshev; die auch in Tomashov geboren wurden.

Als Menachem Mendel zum Rebbe in Kotzk ordiniert wurde, wurde Reb Mordechai Josef sein Schüler; dann im Jahre 1839 wurde er selbst Rebbe in Tomaschov; zog aber dann nach Izbica.

Sein wichtigster Schüler war Rabbi Jehuda Leib Eiger (1816–1888), Enkel des Rabbi Akiva Eiger. Zu seinen Schülern zählten Rabbi Zadok HaKohen aus Lublin (1823–1900), sein eigener Sohn Rabbi Jaakov Leiner (1828–1878) und dessen Sohn Rabbi Gershon Henoch aus Radzyn.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The State Archive of Lublin: "Jewish Civil Registry of Izbica Lubelski", 1854, Akt#: 6, Registration Type: death, Registration Year: 1854, Location: Izbica Lubelski, Surname: Lajner, Given Name: Mordko. Indexed by JRI-Poland.
  2. The State Archive of Lublin: "Jewish Civil Registry of Lublin", 1888, Akt#: 46, Registration Type: death, Registration Year: 1888, Location: Lublin, Surname: Ejger, Given Name: Lejbus, Father: Szloma, Mother: Golda Rywka. Indexed by JRI-Poland.