More – mehr – immer mehr

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Filmdaten
Deutscher Titel More – mehr – immer mehr
Originaltitel More
Produktionsland Deutschland Frankreich Luxemburg
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1969
Länge 112 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Barbet Schroeder
Drehbuch Barbet Schroeder, Paul Gégauff
Produktion Jet Films
Musik Pink Floyd
Kamera Nestor Almendros
Schnitt Denise de Casabianca
Besetzung

More – mehr – immer mehr ist ein Film von Barbet Schroeder aus dem Jahr 1969 mit Mimsy Farmer und Klaus Grünberg in den Hauptrollen. More ist der erste Film, zu dem die englische Band Pink Floyd die gesamte Filmmusik geschrieben und gespielt hat. Das Album wurde unter dem Titel Soundtrack from the Film More veröffentlicht.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Deutschland in den späten 1960er Jahren: Stefan Brückner aus Lübeck hat gerade sein Mathematikstudium abgeschlossen und reist per Anhalter nach Paris. Er will alle Brücken abreißen und alle Formeln verbrennen, auch wenn er selbst dabei verbrennt. In Paris freundet sich Stefan mit dem Gelegenheitsspieler Charlie an. Auf einer Party in der Pariser Hippieszene lernt er die Amerikanerin Estelle Miller kennen. In Ihrem Hotelzimmer zeigt Estelle Stefan, wie man Marihuana raucht.

Nachdem er in Paris mit Charlie einige Einbrüche verübt, um an Geld zu kommen, trifft Stefan sich eine Woche später mit Estelle auf Ibiza wieder. Dort stellt er fest, dass Estelle eine undurchsichtige Beziehung zu dem älteren Deutschen Doktor Ernesto Wolf hat. Im Laufe der Zeit stellt sich heraus, dass Estelle von Dr. Wolf eine größere Menge Heroin gestohlen hat. Obwohl Stefan entsetzt darüber ist, lässt er sich von Estelle überreden, Heroin zu spritzen.

Von nun an beginnt der unaufhaltsame Abstieg von Estelle und Stefan. Sie geraten immer tiefer in die Abhängigkeit von Heroin. Alle Versuche vom Heroin wegzukommen, scheitern. Stefans Vermutung, dass Estelle mit Wolf schläft, um an Heroin zu gelangen, bestätigt sich. Unter schweren Entzugserscheinungen leidend, beichtet Estelle die Beziehung zu Wolf und bekommt dafür Stefans letztes Päckchen Heroin.

Mittlerweile ist Freund Charlie aus Paris auf Ibiza angekommen. Er hat den Ernst der Lage erkannt und will Stefan mit nach Paris nehmen, um einen Entzug einzuleiten. Doch dazu kommt es nicht mehr. Stefan gelingt es, von einem Dealer zwei Päckchen Heroin zu bekommen. Als er sich beide Päckchen auf einmal spritzt, stirbt er an einer Überdosis.

[Bearbeiten] Kritiken

Das Lexikon des internationalen Films beschreibt den Film als „untauglicher Versuch, den Drogenkonsum junger Menschen aus ihrem Lebensgefühl zu erklären: klischeehaft gestaltet, dilettantisch gespielt.“[1]

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Eintrag im LdiF, abgerufen über kabeleins.de, abgerufen am 7. Januar 2009
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