Moritz Balthasar Borkhausen

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Moritz Balthasar Borkhausen (* 3. Dezember 1760 in Gießen; † 30. November 1806 in Darmstadt) war ein deutscher Naturwissenschaftler. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Borkh.“.

Leben[Bearbeiten]

Borkhausen studierte an der Universität Gießen Jura und Cameralia; zudem beschäftigte er sich auch viel mit Naturwissenschaft. 1793 wurde er Assessor der Landesökonomiedeputation zu Darmstadt und bearbeitete dabei eine Naturgeschichte Hessens. 1796 wurde er am Oberforstamt Gießen Assessor; dort stieg er 1800 zum Kammerrat und 1804 zum Rat im Oberforstkollegium auf.

Moritz Balthasar Borkhausen war seit dem 20. Oktober 1798 mit Amalie geb. Fabricius (1778 - 1866) verheiratet. Aus der Ehe sind vier Kinder hervorgegangen.

Schriften[Bearbeiten]

  • Naturgeschichte der europäischen Schmetterlinge nach systematischer Ordnung. Frankfurt 1788–1794, 5 Bände
  • Versuch einer Erklärung der zoologischen Terminologie. Frankfurt 1790
  • Versuch einer forstbotanischen Beschreibung der in den Hessen-Darmstädtischen Landen, ... im Freien wachsenden Holzarten. Frankfurt 1790
  • Tentamen dispositionis plantarum Germaniae seminiferarum secundum novum methodum a staminum situ et proportione. 1792
  • Botanisches Wörterbuch. Gießen 1797, 2 Bände
  • Theoretisch-praktisches Handbuch der Forstbotanik und Forsttechnologie. Gießen 1800–1803, 2 Bände
  • Die Pflaumen (zusammen mit Friedrich Justinian von Günderrode herausgegeben). 1804–1808, 6 Hefte im Oktavformat[1]
  • Deutsche Ornithologie oder Naturgeschichte aller Vögel Deutschlands. Frankfurt 1810

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.sub.uni-goettingen.de/archiv/hsd/buch/0804/buch0804_2.html

Weblinks[Bearbeiten]