Moriz Winternitz
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Moriz Winternitz (* 23. Dezember 1863 in Horn (Niederösterreich); † 9. Januar 1937 in Prag) war ein österreichischer Indologe und Ethnologe. Er beschäftigte sich vor allem mit der Literaturgeschichte des Sanskrit und spätvedischen Ritualen. Winternitz' Sanskritforschungen gelten noch heute als wegweisend. Sein Hauptwerk ist die Geschichte der indischen Literatur in drei Bänden (Leipzig 1909-1922), die auch ins Englische übersetzt wurde.
Ab 1902 war er Professor für Sanskrit und Ethnologie an der deutschsprachigen Karl-Ferdinands-Universität in Prag, wo er mit Albert Einstein befreundet war.
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Moriz Winternitz im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Bücher von und über Moritz Winternitz im Katalog der SUB Göttingen
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Winternitz, Moriz |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Indologe und Ethnologe |
| GEBURTSDATUM | 23. Dezember 1863 |
| GEBURTSORT | Horn (Niederösterreich) |
| STERBEDATUM | 9. Januar 1937 |
| STERBEORT | Prag |

