Morphometrie

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Morphometrie (von griechisch μορφή, morphé „Gestalt“, „Form“ und μετρική, metron „Metrik“, „Zählung“, „Messung“) befasst sich mit der Charakterisierung der Form von Objekten durch quantifizierbare Maßzahlen. Der Begriff findet sich als Fachwort in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen, in denen der Terminus „Morphologie“, als die Lehre von Form und Gestalt, eine Rolle spielt. Die Morphometrie beinhaltet dabei die Ausmessung dieser Form und Gestalt.

Im Rahmen der Geomorphologie handelt es sich bei der Morphometrie um Messungen der Erdoberfläche oder ihrer einzelnen Bestandteile.

In der Neurobiologie existiert als bildgebendes Verfahren die sogenannte Voxel-basierte Morphometrie (VBM). Paläoanthropologen analysieren mit Hilfe der geometrischen Morphometrie und der 3D-Morphometrie beispielsweise den Verwandtschaftsgrad von unterschiedlich alten fossilen Schädelknochen.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • J.-Martin Hecker: Morphometrie und Dynamik verschlämmter Bodenoberflächen. Computertomographische Untersuchungen und Überprüfung von Modellen des Lagerungsdichte-Tiefenprofils. ISBN 3-936846-03-0, 341 S. 2002 (Diss.)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Morphometry – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Katerina Harvati et al.: Neanderthal taxonomy reconsidered: Implications of 3D primate models of intra- and interspecific differences. In: PNAS. Band 101, Nr. 5, 2004, S. 1147–1152, doi:10.1073/pnas.0308085100