Mortágua

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Mortágua
Wappen Karte
Wappen von Mortágua
Mortágua (Portugal)
Mortágua
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Dão-Lafões
Distrikt: Viseu
Concelho: Mortágua
Koordinaten: 40° 24′ N, 8° 14′ W40.394578-8.232802Koordinaten: 40° 24′ N, 8° 14′ W
Einwohner: 2803 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 25,93 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 3450 - 121
Politik
Bürgermeister: Vitor Manuel Rosa Pina
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Mortágua
Alameda da Igreja
3450 - 121 Mortágua
Kreis Mortágua
Flagge Karte
Flagge von Mortágua Position des Kreises Mortágua
Einwohner: 9864 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 251,18 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 10
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Mortágua
Rua João Lopes de Morais
3450-153 Mortágua
Präsident der Câmara Municipal: José Júlio Norte (PSD)
Webpräsenz: www.cm-mortagua.pt



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Blick über Mortágua in der Abenddämmerung

Mortágua ist eine Vila (Kleinstadt) und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 2803 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anwesenheit der Römer wird durch Funde in einigen Ortschaften des heutigen Kreises belegt. Nach Eroberung des Gebietes von den Mauren im Zuge der Reconquista wurde es im Jahr 985 an das Kloster von Lorvão gegeben. Der Ort hieß damals Mortalago, zurückgehend auf die Namensgebung durch die Römer nach der Trockenlegung eines etwa 30 Quadratmeter großen Sees durch Abschneiden eines Zuflusses an einem Felsen im Süden des heutigen Ortes im ersten Jahrhundert (ins heutige Portugiesisch hergeleitet aus: Morte = Tod, und Lagoa = See).[4] Nach erneuter Einnahme durch die Araber wurde Mortalago, aus dem sich der heutige Name entwickelte, zwischen 1058 und 1064 endgültig zurückerobert, durch Ferdinand I. (León).

Seine ersten Stadtrechte (Foral) nach der Unabhängigkeit des Königreich Portugals erhielt Mortágua 1192, die 1403 und schließlich 1514 erneuert wurden.

Im Verlauf der Napoleonischen Kriege auf der Iberischen Halbinsel zogen französische Truppen mehrmals durch den Kreis Mortágua, wo sie vor der Schlacht von Buçaco am 27. September 1810 auch lagerten.

Ab 1854 ließ die Stadtverwaltung von Mortágua Brachland und für Landwirtschaft ungeeignete Flächen aufforsten, insbesondere mit iberischen Kiefernarten. In der Folge wurden bis zu zwei Dritteln der Fläche des Kreises zu Waldgebieten. Von Bedeutung für den Kreis war auch der 1979 fertiggestellte und 1981 in Betrieb genommene Stausee Barragem da Aguieira, am Rio Dão.[5][6]

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten]

Mortágua ist Sitz eines gleichnamigen Kreises (Concelho) im Distrikt Viseu. Am 30. Juni 2011 hatte der Kreis 9864 Einwohner auf einer Fläche von 251,2 km²[3].

Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Águeda, Tondela, Santa Comba Dão, Penacova, Mealhada sowie Anadia.

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Mortágua:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Mortágua (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
5 864 7 520 8 834 10 268 13 024 11 291 10 662 10 379 9 864

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • Christi Himmelfahrt
Der Bahnhof Mortágua um 1900

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Mortágua liegt an der Eisenbahnstrecke Linha da Beira Alta.

Die Durchgangsstraße IP3 und die Nationalstraßen (E.N., auch N) 234, 334-1 und 228 führen durch Mortágua, das mit der geplanten Weiterführung der A35 auch einen Autobahnanschluß erhalten wird.

Branquinho da Fonseca

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. João Fonseca: Dicionário do Nome das Terras. 2.Auflage, Casa das Letras, Cruz Quebrada 2007, Seite 172 (ISBN 978-972-46-1730-5)
  5. www.cm-mortagua.pt, abgerufen am 7. Januar 2013
  6. www.verportugal.net, abgerufen am 7. Januar 2013
  7. www.anmp.pt, abgerufen am 7. Januar 2013