Mos Def

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mos Def
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
The Ecstatic
  CH 90 12.07.2009 (… Wo.)
  US 9 27.06.2009 (… Wo.)
Singles
Stylo
(mit den Gorillaz & Bobby Womack)
  DE 63 12.02.2010 (… Wo.)
  AT 40 12.02.2010 (… Wo.)
  CH 56 21.02.2010 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Mos Def (* 11. Dezember 1973 in Brooklyn, New York; eigentlich Dante Terrell Smith), auch bekannt als Mighty Mos Def, The Freaky Night Watchman, Boogie Man, Black Dante, Dante Beze, Pretty Flaco, Flaco Bey und seit 2012 als Yasiin Bey, ist ein US-amerikanischer Hip-Hop-Musiker und Schauspieler.

Werdegang[Bearbeiten]

Seine erste Solo-Single The Universal Magnetic erschien 1997 auf Rawkus Records. Im darauffolgenden Jahr veröffentlichte er zusammen mit Talib Kweli als Gruppe Black Star das gleichnamige Album. Durch das große Talent der beiden wurden sie von einigen Kritikern als Nachfolger von A Tribe Called Quest gehandelt. 1999 veröffentlichte Mos Def dann nach einigen Beiträgen auf der Soundbombing 2 Compilation sein Debütalbum Black on Both Sides. Dabei arbeitete er mit Größen wie DJ Premier, Diamond D und Busta Rhymes zusammen.

NYC bowery ballroom 1999
NYC bowery ballroom 1999

Ab 2001 begann Mos Def sich vor allem seiner Schauspielkarriere zu widmen. So war er in Monster’s Ball zusammen mit Halle Berry, Billy Bob Thornton und Heath Ledger zu sehen, sowie in augenzwinkernd biografischer Weise in Brown Sugar. 2005 war er als „Ford Prefect“ in der Verfilmung von Per Anhalter durch die Galaxis zu sehen. 2006 erschien er in 16 Blocks an der Seite von Bruce Willis. Mos Def ist 2008 neben Jack Black in der Komödie Abgedreht zu sehen und im Film Cadillac Records spielt er Chuck Berry. Seine Rolle des Vivien Thomas in dem Film Ein Werk Gottes brachte ihm eine Emmy-Nominierung ein.

2004 erschien sein zweites Album The New Danger. Auf diesem Album verarbeitete Mos Def verschiedenste Einflüsse wie Rock und Soul und entfernte sich etwas von seinen Hip-Hop-Wurzeln.

Mos Def bei einem Auftritt in Melbourne

Mos Def fiel überdies durch seine Bush-kritischen Texte auf. Er wurde auf den VMA in New York verhaftet, weil er ohne Erlaubnis auf der Straße vor der Radio City Music Hall mit dem Lied „Katrina Clap“ aufgetreten war, in dem er Präsident Bushs langsames Handeln während der Katrina-Katastrophe kritisiert. Mos Defs Publizist Carleen Donovan schildert: „Mos Def wollte keine Gesetze brechen. Sein einziges Ziel war es die Leute darauf hinzuweisen, dass die Opfer von Katrina immer noch auf die Hilfe der amerikanischen Bürger angewiesen sind. Obwohl das Ganze bereits mehrere Jahre zurück liegt.“

Kanye West wird zum Teil das nächste Album von Mos Def produzieren. Im Oktober 2007 wechselte Mos Def zum Label Downtown Recordings.

Sonstiges[Bearbeiten]

Mos Def konvertierte im Alter von 19 Jahren zum Islam. Bereits sein Vater war Mitglied der Nation of Islam, da er jedoch bei seiner Mutter aufwuchs, kam er erst im Alter von 13 Jahren mit dieser Religion in Kontakt. Mos Def ist mit den ebenfalls muslimischen Rappern Ali Shaheed Muhammad und Q-Tip befreundet.[1] 1996 heiratete er Maria Yepes. Nach der Geburt von zwei Töchtern, Chandani und Jauhara Smith, trennte sich das Paar 2005. Im Januar 2008 wurde die Ehe endgültig geschieden.

Im September 2011 verkündete Mos Def, dass er ab 2012 seinen Namen in Yasiin Bey ändern wird.[2]

Diskographie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Urban Thermo Dynamics (mit DCQ & Ces)
  • 1994: Manifest Destiny (Promo)
Black Star (mit Talib Kweli)
Mos Def
  • 1999: Black on Both Sides
  • 1999: Black on Both Sides Instrumentals
  • 2004: The New Danger
  • 2006: Tru3 Magic
  • 2007: Mos Definite
  • 2009: The Ecstatic

Singles[Bearbeiten]

Black Star (mit Talib Kweli)
  • 1998: Definition
  • 1998: Respiration (mit Common)
  • 1999: Another World
Mos Def
  • 1997: The Universal Magnetic
  • 1997: The Universal Magnetic Remix
  • 1998: Body Rock (mit Q-Tip & Tash)
  • 1999: Next Universe
  • 1999: Mtuiz7
  • 2000: Oh No
  • 2000: Oh No (DJ Hype Remix)
  • 2000: Oh No (Jon B Remix)
  • 2000: Ms. Fat Booty Pt. 2
  • 2000: Umi Says
  • 2001: Jam On It
  • 2002: Brown Sugar
  • 2002: Brown Sugar (Fine)
  • 2002: Workin' It Out
  • 2002: Wylin' Out (mit Diverse & Prefuse 73)
  • 2003: Wylin' Out Remix (mit Diverse & Kutmasta Kurt)
  • 2004: Sex, Love & Money
  • 2004: Ghetto Rock
  • 2005: Excellence / Slow & Tender (mit Medina Green)
  • 2007: Drunk and Hot Girls (mit Kanye West)
  • 2009: Quiet Dog
  • 2010: Stylo (mit den Gorillaz & Bobby Womack)

Soundtracks[Bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

TV-Serien[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  1. beliefnet: You're Gonna Serve Somebody (englisch)
  2. http://www.guardian.co.uk/music/2011/sep/08/mos-def-name-change (englisch)
  3. http://blog.zap2it.com/frominsidethebox/2011/05/dexter-season-6-adds-mos-def-as-religious-brother-sam.html (englisch)