Mosche Karmel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mosche Karmel (hebräisch ‏משה כרמל‎‎, * 17. Januar 1911 in Mińsk Mazowiecki, Kaiserreich Russland; † 14. August 2003 in Tel Aviv, Israel)[1] war ein israelischer Politiker und Minister.

Mosche Karmel (1955)

Leben[Bearbeiten]

Mit 13 Jahren wanderte Karmel nach Israel ein und begründete den Kibbutz Na'an mit. Er war tätig in der zionistischen Jugendbewegung Histadrut ha-No’ar ha-Owed we-ha-Lomed.

Bei dem israelischen Unabhängigkeitskrieg 1948 nach der israelischen Unabhängigkeitserklärung war er Commander der Carmeli Brigade (hebräisch ‏חטיבת כרמלי‎‎), Chatiwat Karmeli, auch 2. Brigade, ehem. 165. Brigade, eine Reserve Infanterie Brigade der Zahal, Teil des Nördlichen Kommandos, die bei der Operation Chiram (hebräisch ‏מבצע חירם‎‎) zum Einsatz kam.

Politik[Bearbeiten]

Er war Knessetabgeordneter von der 3. bis zur 8. Legislaturperiode, 1955–1965 für Achdut haAwoda, 1965–1968 für HaMa'arach, 1968–1969 für Awoda sowie 1969–1977 erneut für HaMa'arach. Von 1948 bis 1967 war er israelischer Verkehrsminister.

Schriften[Bearbeiten]

  • Northern Campaigns (1949)
  • Between the Walls (1965)

Literatur[Bearbeiten]

  • Moshe Dayan (1976). Story of my Life. p. 191. ISBN 0-688-03076-9.
  • Robert St John (1959). Ben Gurion. London: Jarrods Publishers (Hutchinson Group). S. 304–306.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nachruf auf Mosche Karmel in der Los Angeles Times