Mosche Safdie

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Mosche Safdie

Mosche Safdie, CC (hebräisch ‏משה ספדיה‎; * 14. Juli 1938 in Haifa, heute Israel) ist ein Architekt und Städtebauer.

Biografie[Bearbeiten]

Als Jugendlicher zog Safdie mit seiner Familie nach Montréal, Kanada, ein Schritt, der ihm missfiel, da er Zionist und Sozialist war. Er studierte an der McGill-Universität in Montréal (Kanada) Architektur und lernte später bei Louis Kahn. In den ersten Jahren nach seinem Studium arbeitete er für das Büro von Sandy van Ginkel.[1] 1967, als er 29 war, wurde seine Abschlussarbeit bei der Expo 67 gebaut. Das Habitat-67-Projekt machte ihn auf der ganzen Welt bekannt. 1967 kehrte er zurück nach Israel, wo er sich am Umbau und der Sanierung der Jerusalemer Altstadt beteiligte. In der Altstadt lebt Safdie noch heute, er besitzt die kanadische und israelische Staatsbürgerschaft.

1976 wurde Safdie Professor an der Harvard-Universität. In der Nähe davon, in Somerville (Massachusetts), eröffnete er sein Architekturbüro. Zweigstellen bestehen in Toronto und Jerusalem.

Bauten (Auswahl)[Bearbeiten]

Habitat 67, Montreal
Kanadische Nationalgalerie, Ottawa
Marina Bay Sands, Singapur

Literatur[Bearbeiten]

  • Dennis Sharp: The Illustrated Encyclopedia of Architects and Architecture. Quatro Publishing, New York 1991, ISBN 0-8230-2539-X. NA40.I45. p. 133.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Moshe Safdie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. McGill: Interview mit Moshe Safdie, 12. November 1997