Moselkern
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Cochem-Zell | |
| Verbandsgemeinde: | Treis-Karden | |
| Höhe: | 90 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,73 km² | |
| Einwohner: |
591 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 125 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56254 | |
| Vorwahl: | 02672 | |
| Kfz-Kennzeichen: | COC | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 35 065 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Am Rathaus 1 56253 Treis-Karden |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Wolfgang Kratz | |
| Lage der Ortsgemeinde Moselkern im Landkreis Cochem-Zell | ||
Moselkern ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Treis-Karden an und liegt an der Mündung des Elzbaches in die Mosel. Moselkern ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Nachbargemeinden sind Müden (Mosel) im Westen, Lasserg und Wierschem im Norden, sowie Burgen (Mosel) und Hatzenport im Nordosten.
[Bearbeiten] Geschichte
Eine villa Kerne wird um 1100 im Güterverzeichnis des Stiftes St. Kastor in Karden genannt. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen endete die Herrschaft Kurtriers, bis 1814 gehörte Moselkern zum Kanton Münstermaifeld. 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Moselkern besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]
[Bearbeiten] Wappen
Die Gemeinde führt seit 1982 folgendes Wappen:
Blasonierung: „In Schwarz eine silberne wellenförmige Deichsel, oben ein rotbewehrter und -gezungter goldener Löwenkopf, vorne ein goldener Grabstein, hinten eine goldene Mitra.“
Die wellenförmige Deichsel weist auf den Zusammenfluss der Elz in die Mosel hin, an dem der Ort Moselkern liegt. Der Grabstein ist eine Abbildung des um 1800 ausgegrabenen Merowingerstein aus dem 7. Jahrhundert, eine der frühesten monumentalen christlichen Darstellungen des Abendlandes. An den Kirchenpatron, den hl. Bischof Valerius, erinnert die Mitra. Sein Bildnis befindet sich auf dem Gerichts- und Schöffensiegel vom Jahre 1562 und 1765.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- In unmittelbarer Nähe des Ortes befindet sich die Burg Eltz (Gemarkung Wierschem).
- Das Moselkerner Rathaus von 1535 ist das älteste Rathaus an der Mosel, das (wieder) als Rathaus genutzt wird. In seiner fast fünfhundertjährigen Geschichte diente es auch als Schule. 1909 wurde ein kleines Kloster mit Kindertagesstätte in dem Gebäude eingerichtet, das bis 1969 Bestand hatte. Seit 2002 wird das Gebäude wieder als Rathaus genutzt. Ein kleines Kuriosum ist der im Erdgeschoss eingelassene Metallring, an dem bis zur Französischen Revolution Straftäter festgebunden und dem Spott der Dorfbewohner preisgegeben wurden.
- Ein Replikat des 1915 in Moselkern gefundenen sog. Merowingerkreuzes aus der Zeit um 700 n. Chr. befindet sich auf dem Vorplatz der St. Valerius Kirche. Es gilt als älteste Darstellung des gekreuzigten Christus in der Monumentalkunst nördlich der Alpen. Das Original befindet sich im Rheinischen Landesmuseum in Bonn.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Moselkern
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Paul Gibbert (1898–1967), deutscher Politiker (Zentrumspartei, CDU)
- Ramona Sturm (1989), Mosel-Weinkönigin 2010/2011, Deutsche Weinprinzessin 2011/2012
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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