Moshé Mizrahi

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Moshé Mizrahi (* 5. September 1931 in Alexandria, Ägypten) ist ein israelischer Filmregisseur.

Leben[Bearbeiten]

Moshé Mizrahi emigrierte als Jugendlicher in das britische Mandatsgebiet Palästina, wurde Mitglied der jüdischen Untergrundbewegung und später Soldat in der israelischen Armee. 1958 ging er nach Frankreich und war Regieassistent u. a. von Jacques Becker. Anfangs der 70er Jahre kehrte Mizrahi nach Israel zurück und drehte dort einige Filme. Nach dem erneuten Wechsel nach Frankreich inszenierte Mizrahi mit Madame Rosa seinen größten internationalen Erfolg. Der Film über eine ehemalige Prostituierte, die sich um am Rand der Gesellschaft lebende Kinder aufopferungsvoll kümmert, wurde 1978 mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet. [1]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Drehbuch und Regie
  • 1972: Das Haus in der dritten Straße (הבית ברחוב שלוש/Ha-Bayit Berechov Chelouche)
  • 1973: Töchter, Töchter! (Abu el banat)
  • 1977: Madame Rosa (La vie devant soi)
  • 1980: Liebe Unbekannte (Chère inconnue)
  • 1981: Doch das Leben geht weiter (La vie continue)
  • 1983: Das Geld bleibt unter uns (Une jeunesse)
  • 1986: Liebe ist ein Spiel auf Zeit (Every time we say Goodbye)
Literarische Vorlage
  • 1988: Verrückte Zeiten (Men don’t leave) – Vorlage: Drehbuch zu Doch das Leben geht weiter

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Berlin 2001, Band 5, S. 487