Moshe Zimmermann

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Moshe Zimmermann (2011)

Moshe Zimmermann (* 25. Dezember 1943 in Jerusalem) ist ein israelischer Historiker.

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Leben [Bearbeiten]

Moshe Zimmermann promovierte Anfang 1977 an der Hebräischen Universität Jerusalem mit einer von Jacob Talmon betreuten Arbeit über die Emanzipation der Juden in Hamburg in der Zeit von 1830 bis 1865. Seit 1986 ist er Direktor des „Richard-Koebner-Center for German History“ an der Hebräischen Universität Jerusalem.

Seine Forschungsschwerpunkte sind die deutsche Sozialgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts sowie die Geschichte der deutschen Juden und des Antisemitismus, Film und Geschichte sowie Sport in der Geschichte.

2005 wurde Zimmermann von Bundesaußenminister Joschka Fischer in die Unabhängige Historikerkommission – Auswärtiges Amt berufen, um die Geschichte des Amtes im Nationalsozialismus und den Umgang mit dieser Vergangenheit nach 1945 zu untersuchen.[1]

2007 nahm er die Franz-Rosenzweig-Gastprofessur an der Universität Kassel wahr. Für seine Forschungen erhielt Zimmermann den Humboldt-Preis (1993), den Jakob- und Wilhelm-Grimm-Preis des DAAD (1997), den Dr.-Leopold-Lucas-Preis der Universität Tübingen (2002) sowie den Lessing-Preis für Kritik (2006).

Schriften [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

  • Dan Diner: Deutsche Zeiten. Geschichte und Lebenswelt. Festschrift zur Emeritierung von Moshe Zimmermann. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen u.a. 2012, ISBN 978-3-525-30164-7.

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Moshe Zimmermann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Unabhängige Historikerkommission, auswaertiges-amt.de, 28. Oktober 2010, abgerufen am 17. Dezember 2010. Vgl. Webseite der Historikerkommission: Unabhängige Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Auswärtigen Amts in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik, uni-marburg.de, abgerufen am 17. Dezember 2010.