Moskauer Deutsche Zeitung
| Moskauer Deutsche Zeitung | |
|---|---|
| Beschreibung | deutschsprachige Zeitung aus Moskau |
| Verlag | MAWI Group |
| Erstausgabe | 1870, wiedergegründet 1998 |
| Erscheinungsweise | zweiwöchentlich |
| Verkaufte Auflage | 25.000 Exemplare |
| Herausgeber | Olga und Heinrich Martens |
| Weblink | www.mdz-moskau.eu |
| ZDB | 1435299-0 |
Die Moskauer Deutsche Zeitung, kurz MDZ (russ. Московская немецкая газета), ist eine Zeitung in deutscher und russischer Sprache, die zweimal im Monat in Moskau im Format A3 sowie auszugsweise online erscheint. Die Print-Ausgabe hat eine Auflage von ca. 25.000 Exemplaren. Herausgeber sind Olga und Heinrich Martens.
Geschichte [Bearbeiten]
1870 gründete Theodor Ries die Moskauer Deutsche Zeitung, kurz darauf überließ er die Zeitung Christian Woldemar. Mitte 1871 übernahmen Christian Kicherer und Gustav Hannemann von der Moskauer St. Michaelis-Realschule die Zeitung, die sie für die darauffolgenden dreißig Jahre herausgaben. Nennenswerte Veröffentlichungen des Feuilletons der Zeitung stammen von Arthur Luther und Karl Nötzel. Bis zu Beginn des Ersten Weltkrieges diente sie als Informationsplattform für die Deutschen in Moskau. Kriegsbedingt musste sie ihr Erscheinen einstellen und wurde in der Zeit der Sowjetunion nicht wieder belebt.
Am 12. April 1998 wurde sie durch den Internationalen Verband der deutschen Kultur wiedergegründet. Seit dem Jahr 2000 gibt es eine Internetpräsenz mit einer Auswahl von Artikeln und deutschsprachigen Meldungen der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Regelmäßig gibt sie außerdem vollfarbige Sonderausgaben heraus.[1]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Sonderausgaben, Moskauer Deutsche Zeitung
Weblinks [Bearbeiten]
- http://www.mdz-moskau.eu Internetseite der „MDZ“
- http://www.deutschsprachig.de Weltverband Deutschsprachiger Medien