Motologie

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Die Motologie ist die Lehre vom Zusammenhang zwischen Bewegung und Psyche. Sie ist eine neue, aus der Psychomotorik entstandene, persönlichkeits- und ganzheitlich orientierte Wissenschaft, deren Gegenstand die menschliche Motorik als Funktionseinheit von Wahrnehmen, Erleben, Denken und Handeln ist.

In dem Mittelpunkt der Motologie steht die Frage, wie über eine ganzheitliche Körper- und Bewegungsarbeit Menschen in ihrer Entwicklung und Heilung unterstützen werden können. Sie beschäftigt sich mit allen Altersgruppen: mit Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen und alten Menschen. Als pädagogisches oder therapeutisches Konzept ist sie in vielen Einrichtungen unter dem Begriff Psychomotorik vertreten.

Studiengang[Bearbeiten]

Der Studiengang Motologie wird als Masterstudiengang in Marburg angeboten. Mindestvoraussetzung ist ein abgeschlossenes B.A. Studium.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Amft, S. / Seewald, J.: Perspektiven der Motologie. Reihe Motorik Band 19. Hofmann Verlag. Schorndorf, 1996.
  • Ayres, A.J.: Bausteine der kindlichen Entwicklung. 4.Aufl., Springer Verlag. Berlin, Heidelberg 2002.
  • Beudels/Hammer/Hamsen/Kuhlenkamp/Volmer (Hrsg.): Bewegung in der Lebensspanne. Verlag Aktionskreis Psychomotorik. Lemgo 2008.
  • Eisenburger, M.: Zuerst muss die Seele bewegt werden. Psychomotorik im Pflegeheim. Ein theoriegeleitetes Praxisbuch. Verlag Modernes Lernen, Dortmund 2005.
  • Fischer, K. und Holland-Moritz, H. (Redaktion): Mosaiksteine der Motologie. (Reihe Motorik Bd. 24, hrsg. von F. Schilling et al.) Hofmann, Schorndorf 2001, ISBN 3-7780-7024-X
  • Fischer, K.: Einführung in die Psychomotorik, 3. Auflage. Ernst Reinhardt Verlag. München 2009.
  • Flammer, A.: Entwicklungstheorien – Psychologische Theorien der menschlichen Entwicklung; Bern 2003.
  • Haas, R.: Entwicklung und Bewegung. Reihe Motorik, Band 22. Verlag Karl Hofmann. Schorndorf 1999.
  • Hölter, Gerd (Hrsg.): Mototherapie mit Erwachsenen Sport, Spiel und Bewegung in Psychiatrie, Psychosomatik und Suchtbehandlung. Reihe Motorik, Band 13. Verlag Karl Hoffmann. Schorndorf 1993.
  • Köckenberger, H./Hammer, R. (Hrsg.): Psychomotorik; Ansätze und Arbeitsfelder. Verlag Modernes Lernen. Dortmund 2004.
  • Köckenberger, H.: Vielfalt als Methode. Verlag Borgmann. Dortmund 2008.
  • Oerter, R. , Montada, L. (Hrsg.): Entwicklungspsychologie. Lehrbuch. Beltz. Weinheim 2002.
  • Prohl, R. / Seewald, J. (Hrsg.): Bewegung verstehen. Hofmann Verlag. Schorndorf 1995.
  • Seewald, J.: Der Verstehende Ansatz in Psychomotorik und Motologie. Ernst Reinhardt Verlag. München 2007.
  • Von Weizsäcker, V.: Der Gestaltkreis – Band 4: Theorie der Einheit von Wahrnehmen und Bewegen. Suhrkamp Verlag. Frankfurt a.M. 1997.
  • Zimmer, R.: Handbuch der Psychomotorik. Theorie und Praxis der psychomotorischen Förderung von Kindern. 8. Aufl. Herder Verlag. Freiburg, Basel, Wien 2006.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Studiengang Motologie an der Universität Marburg

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Motologie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen