Motorola Moto G

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Motorola Moto G
Motorola Moto G
Hersteller Motorola
Veröffentlichung 13. November 2013 (Deutschland)
Technische Daten
Anzeige 11,4 cm (4,5-Zoll-HD-Display), 1280×720 px, 329 ppi
Digitalkamera 5,0 MP
Frontkamera 1,3 MP
Betriebssystem Android, Version 4.3.1 Jelly Bean
seit 5. Juli 2014 Update auf Android 4.4.4 KitKat erhältlich[1]
Prozessor Qualcomm Snapdragon 400 (MSM8x26): 1,2 GHz Quad-Core Cortex-A7, GPU: Qualcomm Adreno 305
RAM 1 GB LPDDR2
Interner Speicher 8/16 GB,
nur Moto G 4G: um bis zu 32 GB erweiterbar
SAR-Wert

0,79 (W/kg)

Konnektivität
Mobilfunknetze

GSM/GPRS/EDGE 850, 900, 1800, 1900
UMTS 850, 900, 1700, 1900, 2100
HSPA+ (bis zu 21,1 MBit/s)
LTE 700, 850, 1700, 1900 (nur Moto G 4G)

Weitere Funkverbindungen
Akkumulator
Typ Lithium-Polymer,
7,9 Wh (2070 mAh)
Wechselbar nein
Akkulaufzeit
(laut Hersteller)
max. 740 Std. (GSM)
max. 780 Std. (UMTS)
Sprechdauer
(laut Hersteller)
max. 30 Std. (GSM)
max. 15 Std. (UMTS)
Abmessungen und Gewicht
Maße (H×B×T) 129,9 mm × 65,9 mm × 11,6 mm
Gewicht 143 g
Besonderheiten

Das Motorola Moto G (eigene Schreibweise: moto g), ist ein Smartphone, das vom Hersteller Motorola am 1. November 2013 vorgestellt wurde. Es ist seit dem 13. November 2013 in Brasilien und in der Europäischen Union, seit dem 2. Dezember 2013 in den Vereinigten Staaten und Kanada sowie seit dem 14. Januar 2014 in Asien erhältlich. Im September 2014 erschien eine zweite Generation des moto G.

Das Moto G ist eng mit dem im August 2013 veröffentlichten Highend-Smartphone Moto X verwandt, hat aber in den weiteren Leistungsdaten Unterschiede durch die Verwendung des Prozessormodells (Gestensteuerung, Kameraauflösung). So ist das Moto G als preiswertes Einsteiger- und Mittelklasse-Modell konzipiert.[2][3] Im Gegensatz zum Moto X sind beim Moto G die Rückseiten abnehmbar und können durch verschiedenfarbige Rückseiten (Shells) oder durch magnetfixierte Klapphüllen (Flip Shells), die beim Aufklappen das Display automatisch einschalten, ersetzt werden. Das Moto G war schon nach sechs Monaten das meistverkaufte Smartphone in Motorolas Firmengeschichte.[4]

Spezifikationen[Bearbeiten]

Hardware[Bearbeiten]

Das Smartphone besitzt ein 4,5 Zoll großes, mit Corning Gorilla Glass 3[5][6] geschütztes, IPS-Display mit einer HD-Auflösung von 1280×720 Pixeln. Damit ergibt sich eine Punktdichte von 329 ppi.

Das Moto G ist mit einem 1,2-GHz-Qualcomm-Vierkernprozessor-Snapdragon-400 (MSM8x26), 1 GB RAM, 8 oder 16 GB Speicher und einer Qualcomm-Adreno-305-GPU ausgestattet. Anfang Juli 2014 erschien mit dem Moto G 4G eine dritte Modellvariante, welche über 8 GB Speicher verfügt und zusätzlich den LTE-Mobilfunkstandard unterstützt als auch eine microSD-Speichererweiterung bietet.[7]

Die Bedienung des Mobiltelefons erfolgt über den Touchscreen sowie über die Lautstärketasten und den Ein-Aus-Schalter. Das Moto G verwendet eine Micro-SIM-Karte. In manchen Regionen ist eine Dual-SIM-Variante erhältlich.

Software[Bearbeiten]

Das Smartphone wird mit Android 4.3.1 „Jelly Bean“ ausgeliefert, seit Juli 2014 ist die aktuelle Android-Version 4.4.4 „KitKat“ erhältlich.[1]

Das Android-System wurde von Motorola nahezu unverändert übernommen, ergänzt wurde die Ausstattung lediglich mit den Google-Apps, einer Kamera-App und den herstellereigenen Apps „Motorola Migrate“, „Assist“ und „Moto Care“.

Anfang Dezember 2013 hat Motorola den Quellcode für das Moto G veröffentlicht. Anwender haben damit die Möglichkeit, die Komponenten des Betriebssystems nach eigenen Wünschen anzupassen.[8]

Verfügbarkeit[Bearbeiten]

Das Smartphone wurde am 13. November 2013 von Dennis Woodside, dem CEO von Motorola Mobility in São Paulo, angekündigt[9] und war nur wenige Tage später in der 8-GB-Version in Deutschland erhältlich. Die ersten 16-GB-Modelle sind noch vor Jahresende 2013 bei den Kunden eingetroffen.

Trivia[Bearbeiten]

Im April 2014 sorgte die Meldung, dass die Media-Saturn-Kette den deutschlandweiten Verkauf des Moto G stoppen würde, für Aufmerksamkeit. Die Tatsache, dass Motorola dem Moto G kein Netzgerät mehr beilegte,[10] um weniger Elektroschrott zu verursachen, wurde durch eigens von der Media-Saturn-Kette beigelegte Netzteile kompensiert, um unzufriedene Kunden zu vermeiden. Der Großkonzern musste den Verkauf daraufhin stoppen, da die beigelegten Netzteile durch Spannungsschwankungen zu heiß werden und somit ein erhöhtes Brandrisiko haben können. Ein Austauschprogramm wurde gestartet.[11]

Motorola Moto G (2. Generation)[Bearbeiten]

Am 5. September 2014 erschien eine zweite Generation des Moto G mit den Abmessungen 141,5 mm x 70,7 mm und einer Wölbung von 6 bis 11 mm sowie einem Gewicht von 149 g. Zu den Änderungen gegenüber der ersten Generation gehört das größere 5,0-Zoll-HD-Display mit 294 ppi, ein SD-Karten-Steckplatz und Dual-SIM. Eine LTE-Version ist bisher nicht erschienen. Statt der LPDDR2 werden LPDDR3-Arbeitsspeicher eingesetzt. Das Betriebssystem wird ab Werk mit Android 4.4.4 KitKat ausgeliefert und erhält nach Veröffentlichung ein Upgrade auf die Android-Version 5.0 Lollipop. Die Digitalkamera verfügt in dem neuen Modell über 8,0 Megapixel und die Frontkamera über 2,0 Megapixel.

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b curved.de: Motorola bringt Android 4.4.4-Update auf Moto X, G & E
    Offizieller Twitterkanal von Motorola India
  2. Moto G: Motorola stellt Smartphone für 170 Euro vor - SPIEGEL ONLINE
  3. AnandTech | Motorola's Affordable Moto G: $179 Off-Contract
  4. Sam Byford: The Moto E is shockingly cheap and surprisingly good. The Verge. 30. September 2013. Abgerufen am 13. Mai 2014.
  5. Motorola Moto G - Full phone specifications
  6. Moto G by Motorola | Products | CORNING® GORILLA® GLASS
  7. http://www.androidnext.de/news/moto-g-lte-version-mit-microsd-kartenslot-angekuendigt-ab-juli-fuer-199-euro/
  8. Motorola Releases Open Source Kernel Files For The Moto G
  9. Moto G Announcement Event - YouTube
  10. Motorola Moto G – Test. inside-handy.de. Abgerufen am 14. April 2014.
  11. Motorola Moto G mit Netzteildefekt - Austauschprogramm gestartet. inside-handy.de. Abgerufen am 14. April 2014.