Mowag Puma 6×6

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Radpanzer MOWAG PUMA 6×6
MOWAG Puma Seite.JPG

MOWAG Puma

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 7: Fahrer , Kommandant, Richtschütze +4 Passagiere im Heckbereich
Länge
Breite
Höhe
Masse 15.000 kg
Panzerung und Bewaffnung
Sekundärbewaffnung 6 Nebelwurfbecher 76 mm 2 × 9mm Uzi in Kugelblenden
Beweglichkeit
Antrieb MOWAG 8 Zylinder M8DV Hubraum 10800 cm³
235 kW
Höchstgeschwindigkeit
Leistung/Gewicht
Reichweite 400 km

Der Radpanzer MOWAG PUMA 6×6 ist ein Radpanzer des Schweizer Unternehmens Mowag.

Geschichte und Entwicklung[Bearbeiten]

Zunächst als Fahrzeugfamilie mit den Typen 4×4, 6×6 und 8×8 konzipiert und in den Ausführungen 4×4 und 6×6 gebaut, lag das Konzept einer Fahrzeugfamilie mit verschiedenen Gewichtsklassen zu Grunde. Speziell an der Puma-Familie waren die Schwimmfähigkeit, die hohe Nutzlast, die hohe Wendigkeit sowie die Operationsfähigkeit in ABC–verseuchtem Gebiet. Beim 6×6 Puma sind die Räder der ersten und der dritten Achse gelenkt und ermöglichen einen engen Wendekreis, die Räder der mittleren Achse sind ungelenkt. Hinter den beiden Hinterrädern befindet sich jeweils eine Schiffschraube. Der Motor ist in der Front untergebracht. Die Grenadiere können das Fahrzeug durch eine Flügeltürluke im Dach hinter dem Turm verlassen oder durch eine große Flügeltüre am Heck des Fahrzeuges, diese Türe bildet die senkrechte Heckpartie.

Der Puma lieferte wichtige Ergebnisse für den Radpanzer MOWAG Shark 8×8. Ein Prototyp des Puma, der an verschiedene Erprobungen in der Schweiz sowie an Vorführungen auf dem Gurnigel, in Brugg und dem Oerlikon Bührle Werksgelände Ochsenboden teilnahm, befindet sich heute im Schweizerischen Militärmuseum Full. Der Puma ging aber nie in den Serienbau.

Quellen[Bearbeiten]