Mr. Irish Bastard

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Mr. Irish Bastard FiS 2011 Sa 061 (5906026469).jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Folk-Punk
Gründung 2006
Website http://www.mririshbastard.com
Gründungsmitglieder
Gesang, Gitarre
The Irish Bastard
Tin Whistle
Lady Lily
Banjo, Mandoline
Gran E. Smith
Bass
Boeuf Strongenuff
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
The Irish Bastard
Tin Whistle
Lady Lily
Banjo
Gran E. Smith
Bass
Boeuf Strongenuff
Schlagzeug
Ivo K'Nivo (seit 2008)
Akkordeon
Itchy Quetchy (als „Travelling Bastard“ seit 2008)
Gitarre
P (als „Travelling Bastard“ seit 2008)
Gitarre
Moe Leicester (als „Travelling Bastard“ seit 2008)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Ron Calli
Schlagzeug
Dominik Bröcker
Gitarre
Mitch Mackes (2007)
Gitarre
Henrik Wächter
Akkordeon
The Dutch Irish Bastard (2008)
Akkordeon
Herb Random (2006 bis 2007)

Mr. Irish Bastard ist eine Irish-Folk-Punk-Band aus Münster/Deutschland.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde Mitte 2006 vom Sänger The Irish Bastard, dem Banjo-Spieler Gran E. Smith und der Tin-Whistle-Spielerin Lady Lilly gegründet. Diese drei hatten bereits zuvor in einer Irish-Punk-lastigen Band gespielt. Auch der Bassist Boeuf Strongenuff, mit dem The Irish Bastard ebenfalls jahrelang in einer Band gespielt hatte, wurde für das Projekt gewonnen. Weitere Bandmitglieder waren Ron Calli und Mitch Mackes. Zunehmender Erfolg, verbunden mit wachsendem Tour-Aufwand, führte dazu, dass das Personal in den ersten Jahren häufiger wechseln musste. Mittlerweile haben sich jedoch die vier Gründungsmitglieder verstärkt um den Schlagzeuger Ivo K’Nivo als feste Besetzung herausgebildet, welche von den „Travelling Bastards“ Itchy Quetchy (Akkordeon) und den Gitarristen P bzw. Moe Leicester auf Tour unterstützt werden. Gelegentlich stehen auch noch frühere Mitglieder mit auf der Bühne.

Musik[Bearbeiten]

Musikalisch bewegen sich Mr. Irish Bastard sowohl auf den Spuren von The Pogues als auch des klassischen Punk. Sie greifen aber ach anderen Musikrichtungen wie zum Beispiel Ska auf. Sie spielen auch Cover-Versionen bekannter Songs wie „Livin´ la vida loca“ von Ricky Martin oder „Why can´t I be you“ von The Cure.

Veröffentlichungen und Touren[Bearbeiten]

Nach der Veröffentlichung ihrer ersten EP „St. Mary’s School of Drinking“, die die Band im Eigenvertrieb über 3000 Mal verkaufte, folgte Anfang 2008 das Debütalbum „The Bastard Brotherhood“, welches wie die EP auf dem eigenen Label Reedo Records [1] veröffentlicht wurde. Mit „University of Hard Knocks“ (November 2008, Uncle Owen Records [2]) und „Fortune & Glory“ (März 2009, Proletopia Records [3] folgten weitere Veröffentlichungen in Japan und China. Am 26. März 2010 erschien auf dem Band-eigenen Label Reedo Records das zweite Album für den deutschen Markt – „A Fistful of Dirt“. Des Weiteren sind Mr. Irish Bastard auf den Samplern „Almost St. Patrick’s Day“, „Almost St. Patrick’s Day, Vol. II“ und „Rising Suns (Japan)“ sowie im Soundtrack des Independent Films „Townies“ [4] des Bostoner Filmemachers Mike O’Dea vertreten. Ein Live-Video von „Last Pint“ wurde 2008 auf der DVD zum „Tribal Area DVD-Mag #8“ im SLAM alternative music magazine #37 veröffentlicht.[5]

Bereits nach nur zweimonatigem Bandbestehen wurde die Band von The Levellers eingeladen, den Support für deren Europatour zu spielen. Es folgte eine Headliner-Tour sowie eine Tour mit Fiddler's Green im Herbst 2007 bis Frühjahr 2008. Es folgten mehrere Konzerte als Headliner und im Januar 2009 ein Fernsehkonzert beim Bielefelder Kanal 21, welches auch auf DVD erhältlich ist. Nachdem bereits 2009 intensiv durch Deutschland getourt und viele Festivals, unter anderem das Open Flair, Vainstream Rockfest und das Serengeti, gespielt wurden, folgten auch 2010 wieder viele Auftritte in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Nach ihrer China-Tour im Mai 2009, folgte im März 2010 eine Tour in Japan. Des Weiteren hatte die Band Auftritte in Italien, Tschechien, Polen, Österreich, der Schweiz, der Ukraine, den Niederlanden und England. Im Juli 2010 spielten sie den Support von The Pogues in Münster.

Mr. Irish Bastard beim Folk am Neckar 2014
Mr. Irish Bastard beim Folk am Neckar 2014

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

  • The Bastard Brotherhood (Reedo Records/Rough Trade) – 2008
  • University of Hard Knocks (Uncle Owen Records) – 2008 (Japan)
  • Fortune & Glory (Proletopia Records) – 2009 (China)
  • A Fistful of Dirt (Reedo Records/Rough Trade) – 2010
  • Never Mind The Bastards – Here Is Mr. Irish Bollocks (Reedo Records/Rough Trade) – 2011

Compilations[Bearbeiten]

  • Almost St. Patrick's Day – 2007
  • Ox-Sampler Vol. 76 – 2008
  • Rising Suns – 2009
  • Almost St. Patrick's Day Vol.2 – 2009
  • Ox-Sampler Vol. 97 2011

EPs[Bearbeiten]

  • St. Mary's School of Drinking (Reedo Records/Rough Trade) – 2006

DVDs[Bearbeiten]

  • Fernsehkonzert Mr. Irish Bastard 15. Januar 2009 – 2009

Vinyl[Bearbeiten]

  • „St. Mary's School of Drinking“ (Reedo Records/Rough Trade) – 2009
  • „The Bastard Brotherhood“ (Reedo Records/Rough Trade) – 2009
  • „A Fistful Of Dirt“ (Reedo Records/Rough Trade) – 2010
  • „I Smell The Blood“ (Reedo Records/Rough Trade) – 2010 7"
  • „Never Mind The Bastards – Here Is Mr. Irish Bollocks“ (Reedo Records/Rough Trade) – 2011

Beteiligungen[Bearbeiten]

  • Soundtrack zu Townies (Everything must Die)
  • Tribal Area DVD-Mag #8 (Last Pints)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Musikalische Würdigung erhielt Mr. Irish Bastard wiederholt von den Lesern des Online-Magazins Celtic-Rock.de.[6] In der Kategorie „Band des Jahres national“ belegten sie 2007 den ersten, 2008 [7] den zweiten, 2009 [8] den dritten Platz. 2008 wurden außerdem das Album Bastard Brotherhood auf Platz zwei in Kategorie „Album des Jahres“ und der Song „Let Go“ auf Platz drei in der Kategorie „Song des Jahres“ gewählt. Des Weiteren erreichte die Band 2009 den dritten Platz in der Kategorie „Bester Live Act“.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mr. Irish Bastard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. reedo-records
  2. Uncleowen Music
  3. Proletopia Records)
  4. Townies Movie
  5. [1]
  6. [2]
  7. Celtic Rock 2008
  8. Celtic Rock 2009