Mr. Moto und der China-Schatz

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Filmdaten
Deutscher Titel Mr. Moto und der China-Schatz
Originaltitel Thank You, Mr. Moto
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1937
Länge 69 Minuten
Stab
Regie Norman Foster
Drehbuch Norman Foster
Wyllis Cooper
Produktion Sol M. Wurtzel
Musik Samuel Kaylin
Kamera Virgil Miller
Schnitt Nick DeMaggio
Irene Morra
Besetzung
Synchronisation

Mr. Moto und der China-Schatz ist nach Mr. Moto und die Schmugglerbande der zweite Film einer achtteiligen Reihe mit Peter Lorre als Darsteller des Mr. Moto. Die Geschichte, die auch wieder auf einer Erzählung von John P. Marquand basiert, handelt von Mr. Motos Kampf gegen eine Bande mörderischer Schatzjäger, die auf der Suche nach einer geheimen Waffenlager Tschingis Khans sind.

Handlung[Bearbeiten]

Zu Beginn errichtet eine Karawane ein Nachtlager in der Wüste Gobi als ein Mann ein Zelt betritt und versucht eine Schriftrolle zu stehlen. Allerdings täuscht der Abenteurer, Detektiv und Glücksritter Kentaro Moto lediglich vor zu schlafen und tötet den Dieb. Nachdem die Karawane Peking erreicht hat, wird Moto von der Polizei gesucht. Moto gelingt aber die Flucht mit der Schriftrolle.

Nach dem Wechseln seiner Kleider nimmt er die Einladung zu einer Party von Colonel Tchernov zu Ehren der Amerikanerin Eleanor Joyce an. Während der Soirée beobachtet Moto wie ein anderer Gast, der chinesische Prinz Chung seine Mutter verlässt um ein privates Gespräch mit Tchernov in einem anderen Zimmer zu führern. Tchernov bietet dem Prinzen den Kauf mehrerer geerbter Schriftrollen an. Als Chung sich weigert, zieht Tchernov eine Pistole, wird jedoch von Moto getötet. Joyce betritt die Szene und sieht, wie Moto versucht es wie ein Selbstmord aussehen zu lassen. Moto rät ihr jedoch höflich es niemandem zu sagen, um internationale Verwicklungen zu vermeiden.

Später gewährt Prinz Chung seinem Retter Moto auf dessen Wunsch den Einblick in die Schriftrollen. Chung informiert ihn, dass ein Satz aus sieben Schriftrollen Anweisungen zum Finden des verlorenen Grabes von Tschingis Khan geben. Die Chungs seien jedoch entschlossen, Tschingis Khans letzte Ruhe und seine sagenhaften Schätze ungestört zu lassen. Allerdings sei eine der Schriftrollen für eine Kunstausstellung verliehen worden und wurde dort gestohlen.

Eine Hehler von Antiquitäten, Periera, zeigt später Joyce einige seiner Waren. Sie interessiert sich für eine (gefälschte) Schriftrolle, allerdings ist der Preis zu hoch. Während eines Einkaufs am nächsten Tag mit dem in sie verliebten Diplomaten Tom Nelson beobachtet sie Moto beim Betreten von Perieras Geschäft. Moto bringt diesen dazu zu gestehen, dass er die echte Schriftrolle gestohlen hat, aber bevor Periera mehr Informationen preisgeben kann, wird auch dieser durch aus einem Auto heraus erschossen, das anschließend mit großer Geschwindigkeit wegfährt.

Als Moto in sein Apartment zurückkehrt, findet er dieses durchsucht vor und fühlt, dass der vermeintliche Dieb sich noch im Zimmer befindet. Moto lässt seine Pistole offen herum liegen und wird daraufhin von Schneider mit der vorgehaltenen Pistole Motos gezwungen, die Schriftrolle herauszugeben. Als Moto versucht zu fliehen, schießt Schneider einige Male auf Moto mit dessen Pistole, die jedoch nur mit Platzpatronen geladen war. Moto verfolgt Schneider danach auf dem Weg zu Madame Tchernov. Als die beiden sich auf dem Weg zum Treffen mit dem Rest ihrer Diebesbande machen, will Moto diesen folgen, wird jedoch vom Butler Ivan, einem der Gauner, K. o. geschlagen. Joyce, die die Witwe Tchernov trösten wollte, wird als Geisel genommen.

Der Erzbösewicht (und Geliebte Madama Tchernovs), Herr Koerger, zwingt Prinz Chung zu verraten, wo sich die Schriftrollen befinden, in dem er auf dessen Mutter einwirkt. Beim Verlassen greift Madame Chung Koerger mit einem Messer an und wird dabei selbst getötet. In der Zwischenzeit wird Moto von Nelson gefunden und von diesem zu Bewusstsein gebracht. Danach eilen sie zu den Chungs, kommen jedoch zu spät an. Der entehrte Prinz begeht nach seiner Befreiung durch Moto und Nelson Selbstmord. Moto verspricht dem sterbenden Prinzen dessen Familie zu rächen und das Grab Tschingis Khans zu schützen.

Die beiden Männer verfolgen die Verbrecherbande bis zu einer Dschunke. Nach einem erneuten Versuch ihn zu ermorden, informiert Moto Koerger, dass die Schriftrolle, die er Schneider übergab eine Fälschung sei und bietet Koerger seine Hilfe beim Finden des Schatzes an. Danach sät er Dissens in dem er Madame Tchernov erzählt, dass Koerger sie wegen Joyce verlassen würde, was der schnell reagierende Nelson zum Schein bestätigt. Dies führt dazu, dass Moto wegen der Unaufmerksamkeit ihm gegenüber Koerger töten kann. Danach verbrennt Mr. Moto zum Erstaunen von Joyce und Nelson die Schriftrollen um sein Versprechen gegenüber Chung zu erfüllen.

Kritik[Bearbeiten]

„Unterhaltsamer Abenteuerfilm mit Krimielementen und exotischem Beiwerk; amüsant und rasant erzählt.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mr. Moto und der China-Schatz im Lexikon des Internationalen Films