Muldestausee (Gemeinde)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Muldestausee führt kein Wappen
Muldestausee (Gemeinde)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Muldestausee hervorgehoben
51.657512.436944444444Koordinaten: 51° 39′ N, 12° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Anhalt-Bitterfeld
Fläche: 136,99 km²
Einwohner: 11.904 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06774
Vorwahlen: 03493, 034955, 034208, 034243
Kfz-Kennzeichen: ABI, AZE, BTF, KÖT, ZE
Gemeindeschlüssel: 15 0 82 241
Gemeindegliederung: 13 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Neuwerk 3
06774 Muldestausee
Webpräsenz: www.gemeinde-muldestausee.de
Bürgermeisterin: Petra Döring (parteilos)
Lage der Gemeinde Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Aken Bitterfeld-Wolfen Südliches Anhalt Südliches Anhalt Köthen Muldestausee (Gemeinde) Osternienburger Land Südliches Anhalt Raguhn-Jeßnitz Sandersdorf-Brehna Südliches Anhalt Südliches Anhalt Zerbst/Anhalt Zörbig Sachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild

Muldestausee ist eine kreisangehörige Gemeinde, die am 1. Januar 2010 im östlichen Landkreis Anhalt-Bitterfeld Sachsen-Anhalts entstanden ist. Namengebend ist der in der Gemeinde liegende Muldestausee.

Herrenhaus, Schloss und Kirche in Muldenstein

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Muldestausee umfasst eine Fläche von 136,99 km² und hat 12.602 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2008).

Muldestausee liegt zwischen Bitterfeld-Wolfen und Delitzsch im äußersten Südosten des Landkreises Anhalt-Bitterfeld größtenteils östlich des namensgebenden Muldestausees. Mit dem Muldestausee, dem Großen Goitzschesee und Teilen des Seelhauser Sees hat die Gemeinde Anteil am Sächsischen Seenland. Der Osten der Gemeinde liegt in der Dübener Heide. Größtes Fließgewässer im Gemeindegebiet ist die Mulde.

Ortsteile[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 1. Januar 2010 im Rahmen der Gemeindegebietsreform aus der Umwandlung der Verwaltungsgemeinschaft Muldestausee-Schmerzbach in eine Einheitsgemeinde.[2] Neben den zehn Mitgliedsgemeinden der bisherigen Verwaltungsgemeinschaft sind auch die Gemeinden Mühlbeck und Friedersdorf (zuvor Verwaltungsgemeinschaft Bitterfeld-Wolfen) Ortsteile der neuen Gemeinde.

Die Ortsteile Friedersdorf und Mühlbeck bilden gemeinsam das erste Bücherdorf in Deutschland.

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Muldestausee besteht aus 28 Mitgliedern. Nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab sich folgende Verteilung der Sitze in zwei Fraktionen und einem fraktionslosen Mitglied:[3]

Fraktion Sitze Zusammensetzung
Die Mitte 16 CDU – 7 // SPD – 2 // FDP – 2 // Bürgerinitiative Friedersdorf – 2 // Burgkemnitzer Heimat- und Naturverein e.V. – 1 // Wählerliste Gossa – 1 // Einzelbewerber – 1
Pro Muldestausee 11 Die Linke – 2 // AfD – 2 // Wählergruppe Feuerwehr Muldestausee – 3 // Bürgerinitiative Pouch – 2 // Wählergemeinschaft Kinder, Jugend und Familie – 1 // Einzelbewerber – 1
fraktionslos 1 Wählergruppe Feuerwehrverein Schwemsal
Gesamt 28

Zusätzliches Mitglied ist die erste Bürgermeisterin der Gemeinde, Frau Petra Döring (parteilos).

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Ernst Lausch (1836–1888): Pädagoge, Kinder- und Jugendschriftsteller war auch langjähriger Herausgeber des Schulblatts der Provinz Sachsen.
  • Peter Hoffmann (* 1956 in Friedersdorf); Redakteur, Publizist vieler regionaler Werke und Schriftsteller
  • Lutz O. Heinrich (* 1943 in Bitterfeld); Schriftsteller, lebt heute in Muldenstein

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Muldestausee (Gemeinde) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2013 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  3. Website Muldestausee