Vereinigungskirche

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Die Vereinigungskirche, ursprünglich The Holy Spirit Association for the Unification of World Christianity, auch als Moon-Bewegung bekannt, ist eine neue religiöse Bewegung, die 1954 von dem Koreaner Sun Myung Moon gegründet wurde. 2011 wurde der offizielle Name der Bewegung in Deutschland zu Tongil-Gyo Vereinigungsbewegung geändert.[1]

Die wichtigsten Lehren stehen in dem Buch Das Göttliche Prinzip, das unter der Anweisung Moons geschrieben wurde. Die Organisation hatte 2007 im deutschsprachigen Raum etwa 1200 Mitglieder. In Japan, Südkorea und den Vereinigten Staaten ist durch höhere Mitgliederzahlen ihr politischer und wirtschaftlicher Einfluss größer.

Der Hauptsitz der Bewegung befindet sich in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Seit September 2012 sind Hak Ja Han, Moons Frau, und ihr jüngster Sohn Hyung Jin Moon gemeinsam die Vorsitzenden der Vereinigungskirche International. Hyung Jin Moon hat diese Position bereits seit April 2008 inne. Seit 2005 ist der viertgeborene Sohn Kook Jin Moon Vorsitzender des Wirtschaftsunternehmens der Vereinigungskirche (Tongil Group). Nach Moons Tod am 3. September 2012 sollen somit Hak Ja Han, Hyung Jin Moon und Kook Jin Moon die Leitung über die Vereinigungskirche haben.[2]

Geschichtliche Entwicklung[Bearbeiten]

International[Bearbeiten]

Sun Myung Moon hatte nach eigenen Angaben am Ostersonntag, den 17. April 1935, eine Vision von Jesus Christus. Jesus habe ihn gebeten, seine Mission zu vollenden und die Welt zu erlösen.[3] Moon war daraufhin Mitglied in verschiedenen Kirchen und versuchte mehrere Jahre mit etablierten christlichen Erweckungsbewegungen in Korea zusammenzuarbeiten (wie beispielsweise der Inside Belly Church, Leuchtendes Meer).[4][5]

Als diese Bemühungen scheiterten, gründete Moon 1954 die Heilig Geist Gesellschaft zur Vereinigung des Weltchristentums (Segye Kidokkyo Tongil Sillyon), die später als Vereinigungskirche (Tongil Kyo-hae) bekannt wurde.[6] Bis 1957 bildeten sich in 30 Städten in Südkorea Kirchengemeinden.[7][8] Die grundlegende Lehre der Vereinigungskirche wurde 1950–52 von Hyo-Won Eu, dem ersten Vorsitzenden der Heilig Geist Gesellschaft, niedergeschrieben und unter dem Titel Wôl Li Hae Sôl (Erklärungen zum Göttlichen Prinzip) im Jahre 1957 das erste Mal gedruckt.[9][10][11] Ende der 1950er Jahre wurden die ersten Missionare nach Japan und die Vereinigten Staaten entsendet (Sang-ik Choi, Young-oon Kim, Bo-hi Pak, David Kim).[6][8][12][13]

1960er Jahre[Bearbeiten]

Am 16. März 1960 heiratete Moon Hak Ja Han. Das Ereignis gilt innerhalb der Vereinigungskirche als die Hochzeit des Lammes (Offb 19,7 EU).[6][12][14] Moon führte seitdem Ehesegnungen durch, die wegen der großen Anzahl der teilnehmenden Paare große öffentliche Aufmerksamkeit erreg(t)en.[15] Ab Juli 1960 wurden in Südkorea jährlich im Sommer Projekte durchgeführt, bei denen sich über 400 christliche Kirchen beteiligten; dabei wurden Bibelwissen und die Lehre Moons verbreitet sowie gemeinnützige Arbeit durchgeführt.[16]

Im Rahmen seiner ersten Welttour im Jahre 1965 hielt Moon in 40 Nationen Reden und errichtete an mehreren Orten sogenannte Holy Grounds (unter anderem auch in Berlin, Frankfurt am Main und Essen).[12][17][18] Auf seiner Reise in die Vereinigten Staaten traf Moon auf den ehemaligen US-Präsident Dwight D. Eisenhower.[12] 1966 wurde die zweite Ausgabe der Lehre der Vereinigungskirche Wôl Li Kang Ron (Erläuterung des Göttlichen Prinzips) in Koreanisch herausgegeben, welches das grundlegende Textbuch der Lehre von Sun Myung Moon ist.[19]

1969 reiste Moon nach Europa, Japan und in die Vereinigten Staaten. In Deutschland erhielten zu dieser Zeit zum ersten Mal internationale Paare die heilige Ehesegnung.[20]

1970er Jahre[Bearbeiten]

Mit dem Umzug von Sun Myung Moon in die USA 1971 verlegte sich der Schwerpunkt der Arbeit der internationalen Vereinigungskirche von Südkorea in die USA. Einige Monate später veranstaltete die Vereinigungskirche die Day of Hope- Ansprachentour, auf der Moon in 50 amerikanischen Bundesstaaten sprach, darunter in sieben Großstädten, beginnend am 3. Februar 1972 im Lincoln Center in New York City. Zwei weitere Ansprachentouren durch amerikanische Großstädte folgten (Christianity in Crisis: New Hope). 1972 hatte die Vereinigungskirche Gemeindezentren in zehn verschiedenen Bundesstaaten der USA.

1973 entstand die erste Übersetzung des Wôl Li Kang Ron ins Englische unter dem Titel The Divine Principle, fast zeitgleich mit der deutschen Übersetzung.[21]

Nach der Watergate-Affäre von US-Präsident Richard Nixon rief die Vereinigungskirche in einer Kampagne Forgive, Love and Unite die amerikanische Bevölkerung dazu auf, dem Präsidenten eine zweite Chance zu geben.[22] Zu diesem Anlass fand 1974 ein Treffen zwischen Nixon und Moon statt. Daraufhin begann die vierte amerikanische Ansprachentour von Moon durch mehrere amerikanische Großstädte. Sie begann mit einer Großveranstaltung im Madison Square Garden in New York City am 18. September 1974, zu der 25.000 Zuhörer kamen.[23][24] Daraufhin kehrte Moon nach Südkorea zurück, um dort und später auch in Japan weitere Ansprachen zu halten.[25][26]

Nach Aufbau der Vereinigungskirche in Japan, Südkorea den USA und Westeuropa wurden im Mai 1975 Missionare in 120 Nationen in Asien, Afrika, Ozeanien, Südamerika und den Nahen Osten entsendet.[25][27] Nachdem Südvietnam am 30. April 1975 von den kommunistischen Truppen eingenommen wurde, veranstaltete die Koreanische Vereinigungskirche die World Rally for Korean Freedom am 7. Juni 1975 in Seoul, bei der Moon die Hauptansprache gab, um das Bewusstsein für die Gefahr des Kommunismus (vor allem Nordkoreas) zu schaffen, an der über eine Million Menschen teilnahmen.[28][29]

Anlässlich der Zweihundertjahrfeier der Gründung der Vereinigten Staaten 1976 hielt Sun Myung Moon zwei Ansprachen. Am 1. Juni im Yankee Stadium in New York City und eine andere am 18. September auf dem Bicentennial God Bless America Festival am Washington Monument.[30][31][32]

1978 startete die Vereinigungskirche auf Initiative Moons das Home Church-Projekt. Dieses sollte die Kirche bekannt machen, indem man bedürftigen Familien in der unmittelbaren Nachbarschaft Hilfeleistungen anbot.[33]

Im selben Jahr beschuldigte das Subcommittee on International Organizations, ein Unterausschuss des Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten, die Vereinigungskirche unter anderem, mit dem südkoreanischen Geheimdienst KCIA zusammenzuarbeiten, was als Koreagate-Affäre bekannt wurde.[34] Dabei berief sich der Ausschuss unter anderem auf drei ungeprüfte CIA-Berichte aus den 1960er Jahren, in denen behauptet wird, die Vereinigungskirche sei vom KCIA im Jahre 1961 gegründet worden.[35] Der Vorsitzende des Komitees Donald M. Fraser verlangte von Colonel Bo Hi Pak, einem engen Vertrauten Moons, der in den Koreagate-Skandal involviert sein sollte, eine Klarstellung.[36] Letzterer sagte drei Mal vor dem Ausschuss von Fraser aus und bestritt dabei jegliche Verbindungen zwischen der Vereinigungskirche und dem KCIA.[37][38] Fraser konnte seine Anschuldigungen letztendlich nicht ausreichend beweisen und Bo Hi Pak und die Vereinigungskirche wurden freigesprochen.[39] Der Bericht wurde von zahlreichen Massenmedien aufgegriffen und trug zu einem negativen Bild der Vereinigungskirche in der Öffentlichkeit bei.[40] Die Vereinigungskirche verfasste eine Stellungnahme zu den Anklagen Frasers mit dem Titel Our Response.[41]

Moon wurde 1984 zu einer Gefängnisstrafe wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Bürgerrechtsbewegungen, liberale und konservative christliche Bewegungen und Pfarrer wie beispielsweise Jerry Falwell oder Joseph Lowery hielten die Anklage für nicht gerechtfertigt und für einen Verstoß gegen die Religionsfreiheit.[42][43]

Deutschland[Bearbeiten]

Der erste Missionar in Deutschland war Peter Koch, der die Lehre Sun Myung Moons in Amerika kennengelernt hatte. Ein Jahr nach seiner Ankunft in Deutschland wurde am 11. Dezember 1964 die Gesellschaft zur Vereinigung des Weltchristentums (GVW) in Frankfurt am Main gegründet.[44]

Im Zuge einer Welttour besuchte Moon 1965 das erste Mal Deutschland und gründete drei Heilige Gründe in Berlin, Frankfurt am Main und Essen. Er beauftragte die Mitglieder, Missionare ins Ausland zu entsenden. Daraufhin gingen vereinzelt Missionare ins Ausland, beispielsweise nach Spanien und Frankreich.[45]

Mit dem Besuch Moons 1969 kam es zu einem ersten Leiterwechsel, Peter Koch wurde Landesleiter in Österreich, Paul Werner war für die deutsche Vereinigungskirche verantwortlich.[46] Werner legte einen neuen Schwerpunkt auf das Verteilen von Einladungen und andere Straßenaktionen sowie die Eröffnung neuer Gemeindezentren.[47] 1971 gab es in Deutschland 21 Gemeindezentren und 100 Mitglieder.

Im September 1971 reisten zwei Missionsteams mit je 12 Mitgliedern durch verschiedene Städte Deutschlands, um dort neue Kirchenmitglieder zu finden.[48] 1972 hielt Moon im Rahmen der „Day of Hope“-Ansprachentour erstmals drei öffentliche Reden in Deutschland, genauer in Essen. Kurze Zeit später wurden als Teil der One World Crusade neue Missionsteams in München gebildet. Die erste Übersetzung aus dem Englischen von Das Göttliche Prinzip wurde 1972 von Paul Werner veröffentlicht. 1974 begann die deutsche CARP(C.A.R.P. Collegiate Association for the Research of Principles) an der Frankfurter Universität ihre Aktivität.[49]

Es gibt in Deutschland zehn offizielle Gemeindezentren: Berlin, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Bonn, Gießen, Frankfurt, München, Stuttgart und Nürnberg.[50]

Die Lehre[Bearbeiten]

Die Lehre der Vereinigungskirche stammt von dem Gründer Sun Myung Moon. Moons Offenbarung wird als der Schlüssel für das Verständnis der christlichen Bibel und als Anleitung zur Wiederherstellung der Welt verstanden. Die Hauptwerke über die Lehre der Vereinigungskirche sind Das Göttliche Prinzip und Cheon Seong Gyeong (Heilige Schrift des Himmels).

Gottesbild[Bearbeiten]

Es gibt einen einzigen Gott, der absolut, unveränderlich, allmächtig und ewig ist. Er ist unsichtbar, übersteigt Raum und Zeit und ist Schöpfer des Universums. Als Geschöpf Gottes ist die Welt der physische Ausdruck seines Wesens. Die Eigenschaften, die in Gott vereint sind, werden somit in der Schöpfung reflektiert, zu denen polare Wesenszüge (Yin und Yang) zählen, wie zum Beispiel Maskulinität und Femininität.

Gott ist die Quelle der Wahrheit, Schönheit, des Guten und der Liebe. Gott steht nicht in der Position eines Richters, sondern in der Position von Eltern der Menschheit. Als Eltern hat er sowohl den väterlichen Aspekt der Rechtschaffenheit, als auch den mütterlichen Aspekt der Vergebung und Fürsorge in sich.

Ursprüngliches Schöpfungsideal[Bearbeiten]

Gott schuf das Universum, um in Beziehungen zu Objektpartnern Liebe und Freude erfahren zu können. Menschen sind die wichtigsten Wesen der Schöpfung, da sie Gottes Kinder sind, die die Fähigkeit besitzen, selbst Schöpfer zu sein. Des Weiteren können die Menschen auf der Grundlage ihrer von Gott gegebenen Freiheit ihre Charakterentwicklung selbst bestimmen, welche im Zusammenhang damit steht, in welchem Maße sie Gottes Liebe empfangen und erwidern können.

Gott, als Eltern der Menschen, gab dem Menschen den Lebenszweck, Freude zu erfahren, was sich ausdrückt in den ‚Drei Großen Segen‘ (Gen 1,28 EU): Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, […] und herrscht über die Fische und Meere, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.

  1. „Seid fruchtbar“ steht für die Erlangung geistiger und körperlicher Reife, also für Harmonie zwischen Geist und Körper, ausgerichtet auf Gott.
  2. „Vermehrt euch“ bedeutet die Errichtung einer idealen Familie mit Gott im Mittelpunkt.
  3. „Herrscht“ über alle Lebewesen auf der Erde fordert vom Menschen, eine verantwortungsbewusste Führung über das gesamte Universum zu übernehmen und als Mittler zwischen Gott und der physischen Welt alle Dinge im Einklang mit Gottes Ideal zu gebrauchen, damit sie wiederum ihren Schöpfungszweck erfüllen können.

Gottes Schöpfungsideal ist dann erfüllt, wenn Gott und die Menschheit in einer Beziehung der Liebe stehen und der Mensch die ‚Drei Großen Segen‘ erfüllt hat.

Geistige Welt[Bearbeiten]

Der Mensch wird als Mittler der geistigen und physischen Welt gesehen, da er sowohl ein physisches als auch ein geistiges Selbst besitzt. Das geistige Selbst lebt nach dem Tod des physischen Selbst ewig in der geistigen Welt weiter. Verstorbene Menschen und Engel können mit dem geistigen Selbst von Lebenden interagieren oder es beeinflussen. Engel wurden geschaffen, um den Menschen bei der Erfüllung der ‚Drei Großen Segen‘ zu helfen. Der vollkommene Mensch steht über den dienenden Engeln.

Der Sündenfall[Bearbeiten]

Der Sündenfall der ersten menschlichen Vorfahren Adam und Eva aus der Bibel ist, den Göttlichen Prinzipien zufolge, ein tatsächliches historisches Ereignis. Jedoch werden Elemente der Geschichte, wie zum Beispiel der Baum des Lebens, der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, die verbotene Frucht und die Schlange, als symbolische Metaphern für einen idealen Mann, eine ideale Frau, sexuelle Liebe und den Erzengel Luzifer interpretiert.

Der Sündenfall setzt sich aus dem geistigen Fall und dem physischen Fall zusammen. Unter dem geistigen Fall versteht man die verbotene sexuelle Beziehung zwischen dem Erzengel Luzifer und der noch unreifen Eva. Diese Beziehung war entgegen dem ursprünglich vorgesehenen Verhältnis zwischen Mensch und Engel.

Mit dem physischen Fall wird die darauffolgende sexuelle Vereinigung von Eva mit Adam beschrieben, welche zu diesem Zeitpunkt noch nicht von Gott gesegnet war. Dabei übertrug Eva Elemente aus der Beziehung mit Luzifer an Adam, und über ihre Kinder wurden sie an die gesamte Menschheit weitervererbt. Aus diesem Grund steht nicht Gott im Mittelpunkt der menschlichen Gesellschaft, sondern Luzifer, was dem Ideal Gottes entgegensteht.

Wiederherstellung des ursprünglichen Ideals[Bearbeiten]

Die Lehre der Vereinigungskirche besagt, dass die gesamte menschliche Geschichte seit dem Sündenfall ein andauernder Kampf zwischen den Kräften von Gott und Satan ist, um die ursprüngliche Sünde zu bereinigen und die ursprüngliche Liebe wiederherzustellen. Dieser Prozess ist die treibende Kraft der menschlichen Geschichte, die eine Geschichte der Wiederherstellung und Wiedergutmachung ist. Die Wiederherstellung der satanischen Erblinie in die göttliche Erblinie ist die zentrale Aufgabe des Messias. Der Wechsel der Erblinie wird durch die Teilnahme an der heiligen Ehesegnung erreicht.

Gebet bei der heiligen Ehesegnung

Die Geschichte der Religionen ist die Geschichte göttlicher und menschlicher Anstrengung, um das Ideal, das sich in der Verwirklichung der ‚Drei Großen Segen‘ ausdrückt, zu verwirklichen. Im Laufe der Geschichte sind verschiedene bedeutende Persönlichkeiten erschienen, die auf der Seite Gottes oder Satans standen und dem Prozess der Wiederherstellung entweder dienten oder ihm entgegenwirkten.

Der Messias kann die Menschen lediglich von der ursprünglichen Sünde befreien und sie durch seine Lehre führen. Die Verantwortung, persönliche und ererbte Sünden zu bereinigen, trägt jeder Mensch selbst.

Die Mission des Messias und die Rolle Sun Myung Moons[Bearbeiten]

Nach der Lehre der Vereinigungskirche ist der Messias ein Mensch, der ohne ursprüngliche Sünde und aus der göttlichen Natur Gottes geboren wurde. Er ist mit Gott verbunden, jedoch nicht Gott selbst. Der Messias steht in der Position des ersten Menschen Adam. Seine Mission ist es, den Sündenfall wiedergutzumachen und das Schöpfungsideal zu erfüllen. Dafür muss er eine Frau (in der Position Evas) zu geistiger Reife führen und mit ihr eine Familie gründen. Die Vereinigungskirche versteht die Hochzeit des Lammes (Offb 19,7 EU) demnach als buchstäbliche Hochzeit zwischen dem Messias und einer wiederhergestellten Frau.

Jesus war der Messias. Wegen des Unglaubens der Menschen wurde Jesus jedoch gekreuzigt, bevor er die messianische Aufgabe auf der Erde vollenden konnte. Dem Göttlichen Prinzip zufolge war Jesu Kreuzestod weder notwendig noch der Wille Gottes. Jesus hätte während seiner Lebzeiten wahre Eltern werden, eine Familie gründen und das Königreich Gottes errichten sollen (Jes 9,5-6 EU, Lk 1,31-32 EU). Der Opfertod am Kreuz war dennoch nicht vergebens. Auf dem siegreichen Fundament des Kreuzes konnte Jesus auferstehen und der Menschheit geistige Erlösung bringen.

Der Messias muss wiederkommen, um die Menschheit auch physisch zu erlösen. Sun Myung Moon wurde als dieser zweite Messias (Herr der Wiederkunft) geboren. Er hat die Aufgabe, die Mission Jesu zu Ende zu führen. Zusammen mit seiner Frau Hak Ja Han nimmt er die Rolle von Wahren Eltern ein. Durch sie wurde zum ersten Mal Gottes Ideal eines vollkommenen Elternpaars erfüllt. Dementsprechend bezeichnen Mitglieder der Vereinigungskirche Sun Myung Moon als Wahren Vater, Hak Ja Han als Wahre Mutter und ihre gesamte Familie als Wahre Familie.

Durch die Wahren Eltern soll die gesamte Menschheit an die Erblinie Gottes angepfropft werden. Die Wahren Eltern sollen allen Menschen den Weg zeigen, selbst Wahre Eltern zu werden und wahre Familien zu gründen.

Symbol[Bearbeiten]

Das Symbol der Vereinigungskirche

In der Mitte des Symbols ist ein Kreis, welcher für Gott, Wahrheit, Leben und Licht steht. Von diesem Kreis gehen für jeweils eins dieser Elemente vier große dreiecksförmige Strahlen aus, sowie weitere acht kleinere. Insgesamt ergibt dies zwölf Strahlen, die an die Sonne und deren Strahlen erinnern sollen. Diese sollen die Zwölf als biblisch wichtige Zahl aufgreifen: Die zwölf Strahlen korrespondieren zu den in der Apokalypse genannten zwölf Perlentoren, die alle in die heilige Stadt Jerusalem führen oder sich beispielsweise auch auf die zwölf Jünger Jesu beziehen. Die vier, bzw. zwölf „Sonnenstrahlen“ stehen darüber hinaus für die Himmelsrichtungen und dafür, dass die Wahrheit auf zwölf Wegen verbreitet werden kann. Sie können auch die zwölf Typen des menschlichen Charakters darstellen.

Das Quadrat in der Mitte symbolisiert mit seinen vier Ecken die Vier-Positionen-Grundstruktur, also die Einheit von Ursprung, dessen Teilung und deren Einheit (Beispiel: Gott als Ursprung, Mann und Frau als Ausdruck seines Wesens auf zwei Objekte aufgeteilt, Kind als Einheit von Mann und Frau).

Der äußere Kreis repräsentiert das Prinzip des Gebens und Empfangens, das Grundlage aller Existenz und somit des Kosmos ist.

Der Gründer Sun Myung Moon lehrt, dass die Struktur des Himmelreiches nach dem Muster dieses Symbols errichtet werden wird, also durch zwölf Stämme und zwölf Charaktertypen, durch die Errichtung der Vier-Positionen-Grundstruktur, ausgerichtet auf Gott in harmonischem Geben und Empfangen.

Entgegen oftmaliger Behauptungen stellt das Symbol in keiner Weise eine Hommage an die Flagge der japanischen Marine dar.

Politische Einflussnahme[Bearbeiten]

In Verfolgung ihrer antikommunistischen Ziele bemühte sich die Vereinigungskirche seit den 70er Jahren verstärkt um Einflussnahme auf die Politik.

Zur Einflussnahme auf die Öffentlichkeit benutzt die Vereinigungskirche verschiedene Unterorganisationen. Die CAUSA propagiert die Philosophie der Vereinigungskirche, den „Gottismus“. Ihr Vorsitzender war in den 80er Jahren Bo Hee Park. In Deutschland führte die CAUSA Deutschland e.V. verschiedene Tagungen durch. Die Vorträge wurden regelmäßig in der CAUSA Zeitschrift „Forum für geistige Führung“ veröffentlicht. Referenten waren unter anderem Günter Rohrmoser, Helmut Bärwald, Konrad Löw oder Klaus Hornung.

Gezielt an Akademiker wendet sich die International Conference of the Unity of Sciences (ICUS), eine Unterorganisation der gleichfalls der Kirche unterstehenden International Cultural Federation mit Sitz in New York. Die ICUS hält jährlich Kongresse ab, auf denen die teilnehmenden Wissenschaftler 1000 $ für jede Rede und 500 $ für jeden eingereichte Artikel erhalten sowie noch einmal 500 $ für dessen Veröffentlichung. Senior Consultants erhalten 5000 $ im Jahr. An den Konferenzen nehmen namhafte Wissenschaftler, auch Nobelpreisträger, teil. Der Soziologe Irving Horowitz nannte sie eine „brillante Marketingstrategie“. Eine weitere Unterorganisation, die World Media Association, organisiert Reisen für Journalisten, speziell von kleineren und mittleren US-Tageszeitungen. „Ich dachte, das sei die einzige Möglichkeit für mich, nach Asien zu kommen“, sagte ein Journalist der Palm Beach Post nach der Teilnahme an einer solchen Reise.[51] Eine andere Unterorganisation Freedom Leadership Foundation finanzierte 1984 die Reise eines Senatsausschusses nach Zentralamerika.[52] Die Aktivitäten des National Conservative Political Action Committee wurden im selben Jahr mit 500.000 Dollar unterstützt. Ferner gründete die Kirche ein Washington Institute for Values in Public Policy, das konservativ orientierte Forschung an verschiedenen Universitäten, unter anderem in Stanford, unterstützt. Zur Finanzierung ihrer Aktivitäten transferierte die Kirche von 1975 bis 1984 800 Mio Dollar aus Japan in die USA; den Erlös aus Spenden- und Verkaufsaktionen in den USA gab sie mit 20 Mio. Dollar an. Eine wichtige Einnahmequelle ist der Verkauf von Blumen und Schmuck durch Anhänger, die sich verpflichten, mindestens 100 Dollar pro Tag einzunehmen. Spendensammlern ist ausdrücklich erlaubt, die Zugehörigkeit zur Kirche und den Verwendungszweck der Spenden zu leugnen (heavenly deception).[53][54][55][56][57] Bo Hee Park definierte den Zweck des politischen Engagements 1984 wie folgt:

“Wir wollen die Welt erwecken und erreichen, dass dieses gottlose, totalitäre System verschwindet […] Es ist ein totaler Krieg. Hauptsächlich ein Krieg der Ideen, der Köpfe, des menschlichen Verstandes. Dort wird die Schlacht geschlagen. In diesem Krieg wird alles mobilisiert: politische, soziale, ökonomische und propagandistische Mittel […] Die Medienorganisation, die wir schaffen, soll als Instrument unserer Sache eingesetzt werden, als Instrument Gottes.“[51]

Seit 1991 missioniert die Vereinigungskirche verstärkt in den Ländern der ehemaligen UdSSR.

Die baden-württembergische Landesregierung bezeichnete das Auftreten der „Vereinigungskirche“ 1995 als „exemplarisch für die Instrumentalisierung der Religion für die Durchsetzung politischer Ziele“.[58]

Verbreitung und Mitgliedschaft[Bearbeiten]

In den Anfangszeiten der Bewegung (1960er-70er Jahre) lebten die Mitglieder häufig in Wohngemeinschaften und missionierten auf der Straße („Witnessing“). Zur Finanzierung der Zentren und der Missionsarbeiten gingen Mitglieder von Tür zu Tür und verkauften Pflanzen, Schmuck oder andere Gegenstände („Fundraising“). Die meisten Mitglieder waren Vollzeit mit der Mission beschäftigt und nur wenige übten einen Beruf aus.

In den 1980er Jahren gründeten viele der Mitglieder, die als Jugendliche der Bewegung beigetreten waren, Familien. Sie zogen mit ihren Familien in eigene Wohnungen oder Häuser, sodass die Wohngemeinschaften aufgelöst wurden. In den meisten Familien sind einer oder beide Elternteile berufstätig.[59]

In Deutschland hat sie nach eigenen Angaben 1.300 Mitglieder und etwa 10.000 Sympathisanten,[60] weltweit rechnet man mit 200.000 Mitgliedern. Nach Angaben der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands beträgt die Mitgliedschaft in Deutschland „mindestens 200“ Personen (inkl. Kinder: 350) plus etwa 1000 Sympathisanten.[61] Etwa 80 % der Mitglieder sind verheiratet und haben Kinder. [62]

Nach Angaben der Statistik Austria haben bei der Volkszählung 2001 in Österreich 297 Personen angegeben, zur Vereinigungskirche zu gehören.[63]

Bräuche[Bearbeiten]

Durch zahlreiche Bräuche soll unter den Mitgliedern das Zusammengehörigkeitsgefühl und die innere Ausrichtung auf Gott und Sun Myung Moon verstärkt werden. In den regionalen Gemeindezentren werden sonntags Gottesdienste abgehalten, deren Ablauf dem der evangelischen Kirchen ähnelt. So werden gemeinsam Kirchenlieder gesungen, es wird eine Predigt gehalten und eine Kollekte durchgeführt. Für die Kinder der Gemeindemitglieder werden Kindergottesdienste durchgeführt.

Die Vereinigungskirche hat eigene Feiertage. Das Datum der Feiertage richtet sich meistens nach dem chinesischen Kalender. Die vier wichtigsten Feiertage sind:

  • Wahrer Gottestag (1. Januar)
  • Wahrer Elterntag (1. März)
  • Tag aller wahren Dinge (1. Mai)
  • Wahrer Kindertag (1. Oktober)

Außerdem feiert die Bewegung:

  • Tag des Sieges der Liebe (2. Januar)
  • Chil Il Jeol: Tag der Deklaration von Gottes ewigem Segen (1. Juli)
  • Chil Pal Jeol: Deklaration des Reiches des kosmischen Sabbats für Eltern von Himmel und Erde (1. August)
  • Gründungstag der Nation des vereinigten Kosmos und Gründungstag der Vereinigungsbewegung (3. Oktober nach dem Mondkalender)

An Sonn- und Feiertagen sowie am Monatsersten wird üblicherweise im Familienkreise das sogenannte Familiengelöbnis[64][65] gesprochen. Hierbei versammelt sich die Familie um fünf Uhr morgens am Hausaltar. Der Ablauf wird eingeleitet durch eine dreifache tiefe Verneigung vor den Bildern Sun Myung Moons sowie seiner Frau bzw. Familie. Im Anschluss daran wird gemeinsam das Familiengelöbnis rezitiert, an das häufig Gebete angeschlossen werden.

Es ist eine Tradition jeden morgen vor Beginn des üblichen Tagesablauf Hoon Dok Hae abzuhalten. Dabei werden gemeinsam in einer Gruppe frühere Ansprachen von Sun Myung Moon oder Heilige Schriften gelesen. Dies dient dazu, sich täglich mit dem Wort Gottes zu befassen und es sich in Erinnerung zu rufen.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Offizielle Homepage der Tongil-gyo Vereinigungsbewegung
  2. Kim Hoo-ran: Unification Church founder dies. The Korea Herald vom 3. September 2012 (englisch).
  3. Breen, Michael, 1997, Sun Myung Moon – The Early Years 1920-53, Refugee Books, Hustpierpoint, West Sussex, S.31. ISBN 0-9531637-0-9
  4. Hummel, Reinhart (1998): Vereinigungskirche – Die Moon-Sekte im Wandel. In: Thiede, Werner (Hg.): ‚Reihe Apologetische Themen, Band 9. Friedrich Bahn Verlag, Neukirchen-Vluyn, S. 17. ISBN 3-7615-4979-2
  5. Kwak, Chung Hwan (Hg.), 2008, One Family Under God – The Life of Sun Myung Moon, Universal Peace Federation, New York, S. 21. ISBN 978-1-930549-59-3
  6. a b c Krech, Hans / Kleiminger, Matthias (Hg.), 2006, Handbuch Religiöse Gemeinschaften und Weltanschauungen, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh, S. 455. ISBN 978-3-579-03585-7
  7. Introvigne, Massimo (2000): The Unification Church. Signature Books Inc., Salt Lake City, Utah. ISBN 978-1-56085-145-5
  8. a b Kwak, Chung Hwan (Hg.), 2008, One Family Under God – The Life of Sun Myung Moon, Universal Peace Federation, New York, S.22. ISBN 978-1-930549-59-3
  9. Hummel, Reinhart (1998): Vereinigungskirche – Die Moon-Sekte im Wandel. In: Thiede, Werner (Hg.): ‚Reihe Apologetische Themen , Band 9‘. Friedrich Bahn Verlag, Neukirchen-Vluyn, S. 20. ISBN 3-7615-4979-2
  10. Vereinigungskirche e.V. (Hg.), 2003, Das Göttliche Prinzip, Kando Verlag, Schmitten, S. XXV. ISBN 3-922947-30-1
  11. FFWPU Ozeanien, The Life of Sun Myung Moon - Pioneer-Witnessing and Publication of Wolli Haesol (Version vom 19. Juli 2008 im Internet Archive), 15. April 2009
  12. a b c d Hummel, Reinhart (1998): Vereinigungskirche – Die Moon-Sekte im Wandel. In: Thiede, Werner (Hg.): ‚Reihe Apologetische Themen , Band 9‘. Friedrich Bahn Verlag, Neukirchen-Vluyn, S. 21. ISBN 3-7615-4979-2
  13. FFWPU Ozeanien, The Life of Sun Myung Moon - Missionaries Sent Abroad (Version vom 19. Juli 2008 im Internet Archive), 15. April 2009
  14. FFWPU Ozeanien, The Life of Sun Myung Moon - The Holy Wedding of the True Parents (Version vom 19. Juli 2008 im Internet Archive), 15. April 2008
  15. Hummel, Reinhart (1998): Vereinigungskirche – Die Moon-Sekte im Wandel. In: Thiede, Werner (Hg.): ‚Reihe Apologetische Themen, Band 9‘. Friedrich Bahn Verlag, Neukirchen-Vluyn, S. 16; S. 22. ISBN 3-7615-4979-2
  16. Kwak, Chung Hwan (Hg.), 2008, One Family Under God – The Life of Sun Myung Moon, Universal Peace Federation, New York, S. 24. ISBN 978-1-930549-59-3
  17. Kwak, Chung Hwan (Hg.), 2008, One Family Under God – The Life of Sun Myung Moon, Universal Peace Federation, New York, S. 25. ISBN 978-1-930549-59-3
  18. 15. April 2009 FFWPU Ozeanien, The Life of Sun Myung Moon - The First World Tour (Version vom 19. Juli 2008 im Internet Archive), 15. April 2008
  19. Vereinigungskirche e.V. (Hg.), 2003, Das Göttliche Prinzip, Kando Verlag, Schmitten, S. XXV. ISBN 3-922947-30-1
  20. Kwak, Chung Hwan (Hg.), 2008, One Family Under God – The Life of Sun Myung Moon, Universal Peace Federation, New York, S. 25. ISBN 978-1-930549-59-3
  21. Vereinigungskirche e.V. (Hg.), 2003, Das Göttliche Prinzip, Kando Verlag, Schmitten, ISBN 3-922947-30-1, S. XXV
  22. Hummel, Reinhart (1998): Vereinigungskirche – Die Moon-Sekte im Wandel. In: Thiede, Werner (Hg.): ‚Reihe Apologetische Themen , Band 9‘. Friedrich Bahn Verlag, Neukirchen-Vluyn, S. 26. ISBN 3-7615-4979-2
  23. Kwak, Chung Hwan (Hg.), 2008, One Family Under God – The Life of Sun Myung Moon, Universal Peace Federation, New York, ISBN 978-1-930549-59-3, S.39-41
  24. FFWPU Ozeanien, The Life of Sun Myung Moon - Madison Square Garden Rally (Version vom 19. Juli 2008 im Internet Archive), 15. April 2009
  25. a b Kwak, Chung Hwan (Hg.), 2008, One Family Under God – The Life of Sun Myung Moon, Universal Peace Federation, New York, ISBN 978-1-930549-59-3, S.42
  26. FFWPU Ozeanien, The Life of Sun Myung Moon - Day of Hope Tours (Version vom 19. Juli 2008 im Internet Archive), 15. April 2008
  27. FFWPU Ozeanien, The Life of Sun Myung Moon - Dispatch of Missionaries Throughout the World (Version vom 19. Juli 2008 im Internet Archive), 16. April 2009
  28. Kwak, Chung Hwan (Hg.), 2008, One Family Under God – The Life of Sun Myung Moon, Universal Peace Federation, New York, ISBN 978-1-930549-59-3, S.43
  29. FFWPU Ozeanien, The Life of Sun Myung Moon - World Rally for Korean Freedom (Version vom 19. Juli 2008 im Internet Archive), 15. April 2009
  30. Kwak, Chung Hwan (Hg.), 2008, One Family Under God – The Life of Sun Myung Moon, Universal Peace Federation, New York, ISBN 978-1-930549-59-3, S.43-45
  31. FFWPU Ozeanien, The Life of Sun Myung Moon - Yankee Stadium Rally (Version vom 19. Juli 2008 im Internet Archive), 15. April 2009
  32. FFWPU Ozeanien – The Life of Sun Myung Moon (Version vom 19. Juli 2008 im Internet Archive), 15. April 2009
  33. Kwak, Chung Hwan (Hg.), 2008, One Family Under God – The Life of Sun Myung Moon, Universal Peace Federation, New York, ISBN 978-1-930549-59-3, S.46
  34. Auszug aus dem Abschlussbericht des Subcommittee on International Organizations vom 31. Oktober 1978 (Version vom 15. März 2007 im Internet Archive) (PDF-Datei; 167 kB), Link vom 15. April 2009
  35. Auszug aus dem Abschlussbericht des Subcommittee on International Organizations vom 31. Oktober 1978 (Version vom 15. März 2007 im Internet Archive) (PDF-Datei; 167 kB), S.389, Link vom 15. April 2009
  36. Auszug aus dem Abschlussbericht des Subcommittee on International Organizations vom 31. Oktober 1978 (Version vom 15. März 2007 im Internet Archive) (PDF-Datei; 167 kB), S.354, Link vom 15. April 2009
  37. Sherwood, Carlton (1991) Inquisition”, Regnery Gateway, Washington, D.C , ISBN 0-89526-532-X, S.557
  38. Truth is my Sword I von Dr. Bo Hi Pak, 1999, ISBN 0-910621-92-6 (Version vom 19. November 2008 im Internet Archive), S.49-85
  39. Vgl. Presseerklärung Bo Hi Paks vom 17.Januar 1979, Link vom 16. April 2009
  40. Vgl. dazu Sherwood, Carlton (1991) "Inquisition", Regnery Gateway, Washington, D.C , ISBN 0-89526-532-X, S.523-563, genauer S.556
  41. Sherwood, Carlton (1991) "Inquisition", Regnery Gateway, Washington, D.C , ISBN 0-89526-532-X, S.559
  42. Moon loses tax appeal case in high court, must go to jail, Pittsburgh Post-Gazette, 15. Mai 1984
  43. The Role of Rev. Sun Myung Moon in Downfall of Communism, Danbury and CAUSA
  44. Hardin, Bert/Wolfgang Kuner (1981): Entstehung und Entwicklung der Vereinigungskirche in der Bundesrepublik Deutschland. In: Kehrer, Günter (Hg.): Das Entstehen einer neuen Religion – Das Beispiel der Vereinigungskirche. Kösel-Verlag, München, S.131. ISBN 3-466-25016-1
  45. Hardin, Bert/Wolfgang Kuner (1981): Entstehung und Entwicklung der Vereinigungskirche in der Bundesrepublik Deutschland. In: Kehrer, Günter (Hg.): Das Entstehen einer neuen Religion – Das Beispiel der Vereinigungskirche. Kösel-Verlag, München, S.132. ISBN 3-466-25016-1
  46. Hardin, Bert/Wolfgang Kuner (1981): Entstehung und Entwicklung der Vereinigungskirche in der Bundesrepublik Deutschland. In: Kehrer, Günter (Hg.): Das Entstehen einer neuen Religion – Das Beispiel der Vereinigungskirche. Kösel-Verlag, München, S.137. ISBN 3-466-25016-1
  47. Hardin, Bert/Wolfgang Kuner (1981): Entstehung und Entwicklung der Vereinigungskirche in der Bundesrepublik Deutschland. In: Kehrer, Günter (Hg.): Das Entstehen einer neuen Religion – Das Beispiel der Vereinigungskirche. Kösel-Verlag, München, S.139-142. ISBN 3-466-25016-1
  48. Hardin, Bert/Wolfgang Kuner (1981): Entstehung und Entwicklung der Vereinigungskirche in der Bundesrepublik Deutschland. In: Kehrer, Günter (Hg.): Das Entstehen einer neuen Religion – Das Beispiel der Vereinigungskirche. Kösel-Verlag, München, S.140. ISBN 3-466-25016-1
  49. Hardin, Bert/Wolfgang Kuner (1981): Entstehung und Entwicklung der Vereinigungskirche in der Bundesrepublik Deutschland. In: Kehrer, Günter (Hg.): Das Entstehen einer neuen Religion – Das Beispiel der Vereinigungskirche. Kösel-Verlag, München, S.142. ISBN 3-466-25016-1
  50. Zentren in Deutschland auf der offizielle Webseite der Tongil Gyo Vereinigungsbewegung. Abgerufen am 11. Mai 2013.
  51. a b Washington Post, cit.
  52. Michael Isikoff, Church Spends Millions On Its Image, Washington Post, September 17, 1984; Seite A01 online einsehbar
  53. Robert J. Lifton, Cult Formation In: Cultic Studies Journal, 1991, Volume 8, Number 1, pages 1-6. online einsehbar
  54. Alan E. Aldridge, Religion in the contemporary world, Wiley-Blackwell 2000, S.20
  55. Linda Woodhead, Religions in Modern World, Routledge 2004, S. 330
  56. Florence Whiteman Kaslow, Marvin B. Sussman, Cults and the family, Haworth Press 1982, S.34
  57. J. Isamu Yamamoto, E Calvin Beisner, Robert M Bowman Jr, Alan W. Gomes, Unification Church, Zondervan 1995, S.13
  58. Landtag von Baden-Württemberg, Drucksache 11/5501 vom 17. Februar 1995, S.8 online einsehbar (PDF; 494 kB)
  59. Besier, Gerhard/Erwin K. Scheuch (Hg.): Die neuen Inquisitoren – Religionsfreiheit und Glaubensneid, Teil II. Verlag A. Fromm: Osnabrück, S. 346-348.
  60. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Mai 2007, S.9
  61. VELKD (Hg.): Handbuch Religiöse Gemeinschaften und Weltanschauungen, 6. Aufl. 2006, p. 469
  62. Besier, Gerhard/Erwin K. Scheuch (Hg.): Die neuen Inquisitoren – Religionsfreiheit und Glaubensneid, Teil II. Verlag A. Fromm: Osnabrück, S. 347.
  63. http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bevoelkerung/volkszaehlungen/bevoelkerung_nach_demographischen_merkmalen/022894.html (Version vom 30. April 2009 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  64. Familiengelöbnis
  65. siehe auch Tradition und Lebensart in der Vereinigungskirche