Munster (Irland)
Munster (irisch: An Mhumhain oder Cúige Mumhan) ist die südlichste Provinz Irlands, die aus den Countys Clare, Cork, Kerry, Limerick, Tipperary und Waterford besteht. Die Provinz hat 1.243.726 Einwohner (Stand 2011) und eine Fläche von 24.608 km².
[Bearbeiten] Name
An Mhumhain ist ein Singularwort: 5. Dekl., fem., alter Nominativ Mumha, gen. Mumhan, dat. Mumhain jedoch auch zumeist "mt Cúige": Cúige Mumhan = Provinz Munster gebraucht. Der Bewohner Munsters ist ein Muimhneach. Die englische Endung "-ster" dreier Provinznamen entstammt dem anglo-normannischen tír = terre = Land.
Der Name der Provinz leitet sich von der keltischen Göttin Muma ab. In früheren Zeiten war die Provinz in drei Königreiche geteilt: das Königreich Ormond (gäl. Urmhumhain) im Osten, Desmond (gäl. Deasmhumhain) im Süden und Thomond (gäl. Tuadhmhumhain) im Norden. Die nach den Himmelsrichtungen erfolgte Einteilung hat heute keine Bedeutung mehr; sie spiegelt sich jedoch noch im Namen mancher Einrichtungen wie etwa dem des Thomond Colleges wider.