Murabitun-Miliz
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Das arabische al-Murabitun (arabisch المرابطون, DMG al-murābiṭūn) bedeutet „Leute des Rabit (Klosters)“ und bezeichnet die nasseristische Murabitun-Miliz, die hauptsächlich in Beirut während des Bürgerkriegs im Libanon (1975-1991) besonders stark vertreten war. Sie war verbündet mit der Libanesischen Patriotischen Bewegung unter Führung vom Kamal Junblat, dann sein Sohn Walid und der drusischen PSP. Murabitun-Milizionäre kämpften auch in Sidon, Tripolis und Tyrus.
Die heftigsten Kämpfe bestritt die Miliz 1976 gegen die Phalange und 1982 gegen die israelischen Belagerer von Beirut. 1985 wurde sie von einem Koalition aus Amal-Miliz, PSP und Kommunisten vernichtend geschlagen und war seitdem faktisch bedeutungslos. 1985 noch zählte sie unter ihrem Gründer und Kommandeur Ibrahim Qoleilat 5.000 Mann. Laut offizielle Angaben der Miliz 7.000, sowie 13.000 Reservisten.
Im Jahr 2005 rückte diese Miliz dann wieder ins Rampenlicht, da bei einigen ihrer Veteranen massive Vorräte an Waffen aufgefunden wurden.

