Murang’a County

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Murang’a County
Basisdaten
Einwohner (Stand)
- Bevölkerungsdichte
942.581 Einw. (2009) [1]
405 Einw./km²
Fläche 2325,8 km²
Koordinaten 0° 45′ S, 37° 7′ O-0.7537.116666666667Koordinaten: 0° 45′ S, 37° 7′ O
Murang’a County (Kenia)
Murang’a County
Murang’a County
Politik
Provinz Central
Lage in Kenia

Murang’a County (bis 2010 Murang’a District) ist ein County in der kenianischen Provinz Central. Die Hauptstadt des Countys ist Murang’a. Der County hat 942.581 Einwohner (2009) und eine Fläche von 2325,8 km².[1]

Gliederung[Bearbeiten]

Councils
Sitz der Behörde Typ
Murang’a Gemeinde
Kangema Stadt
Murang’a County County
Divisionen
Division Einwohner (1999)[2] Hauptstadt
Kiharu 84.868 Murang’a
Kahuro 92.104
Kangema 61.182
Mathioya 105.139
Gesamt 343.293

Der County ist in drei Wahlbezirke (Mathioya, Kiharu und Kangema) unterteilt, stellt aber vier Abgeordnete für das Parlament.[3]

Geographie und Klima[Bearbeiten]

Der Murang’a County liegt auf einer Höhe zwischen 914 m über dem Meeresspiegel im Osten und 3353 m über dem Meeresspiegel am Rand der Aberdare Range. Ein Achtel der Fläche ist bewaldet, der Wanjerere Forest an der Aberdare Range erstreckt sich über circa 174 km². Im Tiefland im Osten liegen die Höchsttemperaturen zwischen 26 °C und 30 °C, die Tiefsttemperaturen zwischen 14 °C und 18 °C, im Hochland im Westen kann die Temperatur bis auf 6 °C fallen.[4]

Infrastruktur[Bearbeiten]

Der Murang’a County verfügt über 792 km Straßennetz, 20 km Bahnschienen mit einem Bahnhof, sieben Hauptpostämter und acht kleinere Poststationen.[5] Der County verfügt über mehr als 340 Schulen.[6]

Landwirtschaft und Viehzucht[Bearbeiten]

Die Menschen im Murang’a County leben hauptsächlich von der Landwirtschaft. Es werden hauptsächlich Tee, Kaffeebohnen, Mais, Macadamias und Baumwolle angebaut, aber auch Mangos, Bohnen, Schnittblumen und Kartoffeln.[4][7] Als Nutzvieh werden hauptsächlich Rinder, zum Beispiel Ayrshire-, Holstein- und Guernsey-Rinder, gehalten. Daneben Haushühner und Hausziegen, im Tiefland verbreitet Zebus.[8]

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Im Murang’a County gibt es zwei große Wälder, den Wanjerere Forest an der Aberdare Range und den Kiambicho hills Forest im Tiefland. Auf über 11.000 Hektar Staatswald wachsen unter anderem Tabernaemontana, Prunus africanum, Croton, Maulbeer-Feigen, Grevilleen und Eukalypten. Über 170 Baumschulen kümmern sich um die Wiederaufforstung im County.[9]

Im ganzen Murang’a County sind grüne Meerkatzen sehr verbreitet. Es leben dort außerdem Elefanten, Büffel, Bongos, Spitzmaulnashörner, Löwen, Leoparden, Schimpansen und Hyänen, vereinzelt Krokodile, Flusspferde, Weißkehlmeerkatzen, Paviane und Landschildkröten.[10]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Kenya’s 47 Counties. TISA, abgerufen am 3. März 2013 (englisch).
  2. http://www.unpei.org/PDF/kenya-Muranga-DEAP-June-2007.pdf District Environmental Action Plan 2006–2011 Murang’a District (pdf), S. 8; abgerufen am 25. Oktober 2010.
  3. http://www.unpei.org/PDF/kenya-Muranga-DEAP-June-2007.pdf District Environmental Action Plan 2006–2011 Murang’a District (pdf), S. 5; abgerufen am 25. Oktober 2010.
  4. a b http://www.unpei.org/PDF/kenya-Muranga-DEAP-June-2007.pdf District Environmental Action Plan 2006–2011 Murang’a District (pdf), S. 6; abgerufen am 25. Oktober 2010.
  5. http://www.unpei.org/PDF/kenya-Muranga-DEAP-June-2007.pdf District Environmental Action Plan 2006–2011 Murang’a District (pdf), S. 12; abgerufen am 25. Oktober 2010.
  6. http://www.unpei.org/PDF/kenya-Muranga-DEAP-June-2007.pdf District Environmental Action Plan 2006–2011 Murang’ District (pdf), S. 14; abgerufen am 25. Oktober 2010.
  7. http://www.unpei.org/PDF/kenya-Muranga-DEAP-June-2007.pdf District Environmental Action Plan 2006–2011 Murang’a District (pdf), S. 17; abgerufen am 25. Oktober 2010.
  8. http://www.unpei.org/PDF/kenya-Muranga-DEAP-June-2007.pdf District Environmental Action Plan 2006–2011 Murang’a District (pdf), S. 28; abgerufen am 25. Oktober 2010.
  9. http://www.unpei.org/PDF/kenya-Muranga-DEAP-June-2007.pdf District Environmental Action Plan 2006–2011 Murang’a District (pdf), S. 44; abgerufen am 25. Oktober 2010.
  10. http://www.unpei.org/PDF/kenya-Muranga-DEAP-June-2007.pdf District Environmental Action Plan 2006–2011 Murang’a District (pdf), S. 47/48; abgerufen am 25. Oktober 2010.