Murg (Hochrhein)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Waldshut | |
| Höhe: | 300 m ü. NN | |
| Fläche: | 20,9 km² | |
| Einwohner: |
6750 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 323 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79730 | |
| Vorwahl: | 07763 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WT | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 37 076 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 52 79730 Murg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Adrian Schmidle | |
| Lage der Gemeinde Murg im Landkreis Waldshut | ||
Murg ist eine Gemeinde im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schweizer Grenze.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Geographische Lage [Bearbeiten]
Murg liegt direkt am Hochrhein zwischen 290 und 803 Meter Höhe.
Name [Bearbeiten]
Murg hat seinen Namen vom gleichnamigen Fluss, der aus einem Hochmoor entspringt. Murg leitet sich ab vom keltischen Murgo („schwarzes Wasser“). In jüngerer Zeit wird der Name Murg (Hochrhein) verwendet. Richtig ist aber Murg/Baden.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Die Gemeinde grenzt im Norden an Görwihl, im Osten an die Stadt Laufenburg, im Süden an die Schweizer Gemeinden Kaisten und Sisseln im Kanton Aargau und im Westen an Bad Säckingen und Rickenbach.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Zur Gemeinde Murg gehören die früher selbstständigen Gemeinden Hänner, Niederhof und Oberhof. Zur ehemaligen Gemeinde Hänner gehören das Dorf Hänner und das Haus Gaisbühl (Neumatten). Zur Gemeinde Murg in den Grenzen vom 31. Dezember 1972 gehören das Dorf Murg, die Siedlung Weiermatt, die Weiler Hinterer Hammer (Murghammer) und Rothaus und die Höfe Rheinsberg und Rüttene. Zur ehemaligen Gemeinde Niederhof gehören die Dörfer Niederhof Diegeringen und Zechenwihl. Zur ehemaligen Gemeinde Oberhof gehören das Dorf Oberhof, der Zinken Im Sod und die Häuser Spittelhau.
In der Gemeinde Murg im Gebietsstand vom 31. Dezember 1972 liegt die Wüstung Hilgeringen und im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Oberhof liegt die Wüstung Timos.[2]
Wappen der früheren Gemeinden [Bearbeiten]
Geschichte [Bearbeiten]
In Murg bestand bereits in keltischer und römischer Zeit eine Siedlung. Die weitergehende Besiedelung des Hochrheingebiets geht auf die Alamannen im 4. bis 7. Jahrhundert zurück, die die bereits bestehende Siedlung zu einem Bauerndorf ausbauten. Erstmals erwähnt wurde Murg im Jahr 1260 als Murgon, ältere Urkunden wurden wohl beim Brand des Stiftsarchivs des Damenstift Säckingen im Jahr 1272 vernichtet. Murg war einer der acht Hauptorte der Grafschaft Hauenstein und gehörte bis zum Friede von Luneville zu Vorderösterreich.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Januar 1973 wurden die Gemeinden Niederhof, Oberhof und Hänner eingemeindet.
Einwohnerzahlen [Bearbeiten]
Die Gemeinde hat insgesamt 6.745 Einwohner (Stand April 2011[3]). In Murg leben 3.260, in Niederhof 1.631, in Oberhof 740 und in Hänner 1.114 Menschen. In allen Ortsteilen zusammen wohnen 3.447 Frauen und 3.298 Männer. Der Ausländeranteil beträgt 13,0 % (876 Einwohner).
Politik [Bearbeiten]
Die Gemeinde gehört mit Herrischried und Rickenbach der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Bad Säckingen an.
Am 24. Juni 2007 fanden Bürgermeisterwahlen statt, bei denen der bisherige Bürgermeister, Michael Schöke, nicht mehr antrat. Gewählt wurde mit 55,66 % der 35-jährige Diplom-Forstingenieur Adrian Schmidle (parteilos). Schmidle trat sein Amt als Bürgermeister am 1. September 2007 an.
Gemeinderat [Bearbeiten]
Die Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 führte bei einer Wahlbeteiligung von 40,5 % (- 5,5) zu folgendem Ergebnis:[4]
| Partei / Liste | Stimmenanteil | +/- | Sitze | +/- |
| CDU | 42,1 % | + 0,3 | 9 | ± 0 |
| FWG | 35,0 % | + 1,0 | 8 | ± 0 |
| SPD | 14,3 % | - 0,9 | 3 | ± 0 |
| Grüne | 8,7 % | - 0,3 | 1 | - 1 |
Partnerschaften [Bearbeiten]
Murg unterhält eine Partnerschaft mit der Stadt Mehun-sur-Yèvre im Département Cher (Frankreich).
Musikvereine [Bearbeiten]
Das Harmonika Orchester Murg e.V., welches am 1. April 1941 inmitten des 2. Weltkriegs gegründet wurde, ist seitdem ein fester Bestandteil des Murger Musiklebens. Zu den alljährlichen Aktivitäten gehören das Frühjahrskonzert, die Teilnahme an der Strabufa Murg sowie ein Herbstkonzert und Weihnachtsfeier.
Der Musikverein Oberhof e. V. wurde am 4. Februar 1912 gegründet und feierte im Juli 2012 sein 100-jaehriges Jubiläum.[5]
Sportvereine [Bearbeiten]
Murg [Bearbeiten]
Im Jahre 1919 wurde der Fussballclub Murg gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte der FCM wieder gegründet werden, doch die Militärregierung aus Frankreich erlaubte dies nicht. Als Resultat daraus entstand dann nach dem Zweiten Weltkrieg der Nachfolgeverein 'BLAU-WEISS Murg e.V'. Heute steht der Verein für Fußball, Tischtennis und Freizeitsport.
Niederhof [Bearbeiten]
Der Radsportverein (RSV) Niederhof wurde 1923 gegründet. Heute bietet er ein breitgefächertes Angebot von Aktivitäten an, wie zum Beispiel Mountainbike, Aerobic, Jazz für Jugendliche oder auch Badminton.
Der Sportverein Niederhof wurde am 30. November 1963 gegründet. Neben der Fußballabteilung gibt es noch einen Damengymnastik-Abteilung, diese wurde im Jahr 1968 gegründet. Der Sportverein Niederhof hat zwei Herren-Aktivmannschaften, sowie eine Damen-Aktivmannschaft.
Oberhof [Bearbeiten]
Der Verein Gesund + Fit in Oberhof (GFO) wurde am 2. November 2001 gegründet und hat derzeit (2011) rd. 300 Mitglieder. Er hat folgende Abteilungen: Oldie Fitness, Mutter-Kind Turnen, Kinderturnen, Mädchenturnen, Bubenturnen, Damengymnastik, Damenfreizeit, Jedermaenner, Tischtennis.
Hänner [Bearbeiten]
Der Sportverein (SV) Hänner wurde im Jahre 1959 gegründet.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Niederhof ist der Heimatort von Sabine Spitz, der Olympiasiegerin auf dem Mountainbike bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 961–967
- ↑ Homepage der Gemeinde Murg
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
- ↑ [www.mv-oberhof.de.tl Homepage des Musikvereins], abgerufen am 16. September 2012
Weblinks [Bearbeiten]
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