Murray the K

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Murray the K, mit richtigem Namen Murray Kaufman (* 14. Februar 1922 in New York City; † 21. Februar 1982 in Los Angeles), war ein US-amerikanischer DJ und Musikproduzent der 1950er, 1960er und 1970er Jahre. In den frühen Tagen der Beatlemania bezeichnete er sich selbst häufig als fünften Beatle (was auf eine entsprechende Charakterisierung durch Ringo Starr zurückging).

Seit etwa 1958 revolutionierte Murray the K mit Jingles, Soundeffekten und vor allem seinem manischen Rede-Rhythmus die bis dahin eher betuliche Art der Ansage von im Rundfunk gespielten Liedern und wurde so selbst – anstatt der gespielten Musik – zum Mittelpunkt seiner legendären Radioshows, mit denen er Macht und Einfluss gewann und darüber mitbestimmte, wer zu seiner Zeit ein Star wurde. Er förderte so z.B. The Who, Cream und nicht zuletzt die Beatles. In einer für Bob Dylan kritischen Phase nahm er diesen in Schutz und verteidigte ihn bei einem großen Livekonzert vor tausenden buhenden Zuschauern.

Der Schriftsteller Tom Wolfe bezeichnete Murray the K als „original hysterischen Discjockey“.