Musculi interspinales

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Musculi interspinales
Ursprung
Dornfortsätze
Ansatz
Dornfortsätze
Funktion
Stabilisierung der Wirbelsäule
Innervation
Rami dorsales der Spinalnerven

Die Musculi interspinales (lat. für „Zwischendornfortsatzmuskeln“, Singular Musculus interspinalis) sind kurze Skelettmuskeln der Wirbelsäule, die die Dornfortsätze benachbarter Wirbel beidseits des Ligamentum interspinale verbinden. Sie gehören, zusammen mit dem Musculus spinalis, innerhalb der „ortsständigen Rückenmuskulatur“ zum Interspinalen System (Systema interspinale).

Je nach Lokalisation werden drei Abschnitt unterschieden:

  • Die vier Musculi interspinales lumborum liegen im Bereich der Lendenwirbelsäule.
  • Die Musculi interspinales thoracis sind meistens nur schwach entwickelt und liegen im Bereich der Brustwirbelsäule zwischen den ersten beiden Brustwirbeln, manchmal zusätzlich zwischen zweitem und dritten und elften und zwölften.
  • Die sechs Musculi interspinales cervicis liegen im Bereich der Halswirbelsäule vom zweiten bis siebten Halswirbel.