Museum Godeffroy

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Das Museum Godeffroy war ein naturkundliches, wissenschaftliches Museum in Hamburg, das von 1861 bis 1885 bestand.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Hamburger Kaufmann und Reeder Johan Cesar Godeffroy hatte seine Kapitäne ab 1860 angehalten, zoologisches, botanisches und völkerkundliches Material von den Fahrten nach Australien und in die Südsee mitzubringen.

Mit seiner Sammlung folgte Godeffroy einigen Vorgängern, so hatte bereits hundert Jahre früher der Arzt Joachim Friedrich Bolten eine Sammlung von Muscheln (Conchylien) zusammengetragen, deren Umfang für die damalige Zeit als einmalig beschrieben wurde. 1804 eröffnete der Kaufmann Peter Friedrich Röding ein Museum für Gegenstände der Natur und Kunst, nachdem es ihm gelungen war, einige Stücke von Boltens Sammlung zu erwerben. Weitere stammten von seinem Schwiegervater und Arzt Fried. Ludwig Christian Cropp (1718–1796). Zu dieser Zeit gab es in Hamburg einige eingeführte Naturalienhandlungen, deren Inhaber teilweise eigene Sammlungen besaßen.

Der Zoologe Eduard Graeffe[1] war 1861 auf Vermittlung von Heinrich Adolph Meyer als erster festangestellter Forschungsreisender eingestellt worden. Er bereiste die Südsee länger als 10 Jahre. Um einerseits der Nachfrage nach Naturalien nachzukommen und um anderseits das Angebot zu vergrößern, wurden im Laufe der Zeit weitere eingestellt.

Von den (Kauffahrtei-) Kapitänen, die sammelten, sind namentlich bekannt und hervorgetreten: Jürgen Heinrich Witt,[2] H.W. Wendt, H.D.A. Brück, Alfred Tetens und Kapitän Georg Levison.[3]

Alter Wandrahm, rechts der Eingang zum Museum Godeffroy

1861 eröffnete das Museum Godeffroy zunächst in Räumlichkeiten des Kontorhauses der Firma J. C. Godeffroy & Sohn am Alten Wandrahm 26. Ab 1876 wurden in dem gegenüberliegenden Gebäude Alter Wandrahm 29 zwei Etagen angemietet, die untere enthielt die zoologische, die obere, die anthropologisch-ethnologische Sammlung. Die zoologische Abteilung präsentierte Vögel inklusive Nester und Eier, sowie wirbellose Tiere, wie z. B. Muscheln, Schnecken und Käfer. Für Fische, Reptilien und Amphibien sowie Säugetiere fehlte der Platz. Die anthropologische zeigte Waffen, Geräte, Schmuck, Bekleidung etc., sowie Schädel, Skelette und Gipsabgüsse davon. Im Alten Wandrahm 29 blieb das Museum bis zum Verkauf.

1863 wurde der Naturalienhändler Johannes Schmeltz[4] als Kustos eingestellt. Er sorgte u. a. dafür, dass die gesammelten und in Hamburg angelandeten Tiere, Pflanzen und anthroprologischen Gegenstände von anerkannten Wissenschaftlern von Universitäten aus ganz Europa beschrieben und wissenschaftlich dokumentiert wurden. Ebenso wurden Mitglieder von naturwissenschaftlichen Vereinen bedacht. Das es dabei nicht immer reibungslos zuging, schildert eine Episode, die in der Zeitung des entomologischen Vereins zu Stettin veröffentlicht wurde[5]. Anschließend wurden sie in die Sammlung des Museums eingegliedert, der größere Teil wurde zum Verkauf angeboten. Als Assistent von Schmeltz wurde der Kapitän C.A. Pöhl[6] beschäftigt.

Richard Parkinson war als kaufmännischer Angestellter tätig, nicht als Forschungsreisender, wie in einigen Publikationen erwähnt.

Nach der Einstellung der Tätigkeiten der Firma J.C. Godeffroy & Sohn im Dezember 1879 bestand das Museum weiter, da es nicht mehr zum Firmenvermögen gehörte. Neuer Eigentümer war Wilhelm Godeffroy ein Sohn von Carl Godeffroy. Er hatte das Museum im Ausgleich mit einer Forderung erhalten. Wilhelm Godeffroy hatte kein Interesse an der Fortführung des Museum, da u.a. der Handel mit Naturalien nicht fortgesetzt werden konnte. Er suchte daher Käufer. Ab 1881 waren die Gebäude, in denen das Museum untergebracht war, vom Abriss bedroht, da von Kehrwieder bis Alter Wandrahm Speicher gebaut werden sollten. Hamburg hatte sich entschlossen, dem Deutschen Zollgebiet beizutreten. Als 1885 mit dem Abriss begonnen wurde, um dort die zukünftige Speicherstadt zu bauen, starb Johan Cesar Godeffroy. Ein Umzug in neue Räume war ebenso misslungen wie der Verkauf der Sammlung als Ganzes.

Im selben Jahr war der Verkauf von Teilen der Sammlung nach langwierigen Verhandlungen an verschiedene Museen abgeschlossen worden. Eine größere Anzahl der Ausstellungsstücke ist bis heute erhalten geblieben. Zahlreiche Stücke werden im Museum für Völkerkunde zu Leipzig als Teil der Staatlichen Ethnographischen Sammlung Sachsens ausgestellt. Weitere Stücke gingen an das Naturhistorisches Museum Hamburg und blieben so Hamburg damals erhalten. Sie befinden sich heutzutage im Zoologischen Museum[7] und im Museum für Völkerkunde. Andere Teile der Sammlung kamen nach Leiden. Die Verbindung war über den ehemaligen Kustos Johannes Schmeltz zustande gekommen, der ab 1. Mai 1882 als "Conservator" Mitarbeiter des Ethnographischen Museums in Leiden geworden und später deren Direktor war. Das Museum wurde später in Rijksmuseum voor Volkenkunde[8] umbenannt.

In der Zeit zwischen 1882 und 1885 war C.A. Pöhl als Kustos für das Museum Godeffroy tätig. Er war überwiegend für den Abverkauf verantwortlich. Möglicherweise wurde der Verkauf über die Naturalienhandlung des ehemaligen angestellten Forschungsreisenden Eduard Dämel abgewickelt. Aus unerfindlichen Gründen findet sich heutzutage bei einigen Stücken die Bezeichnung „Slg. C.A. Pöhl“. Eine Sammlung dieses oder anderen Namens innerhalb des Museums Godeffroy hat es nie gegeben.

Forschungsreisende[Bearbeiten]

  • Der erste Forschungsreisende war Eduard Graeffe[9] aus Zürich; 1861 reiste er nach Samoa[10] und kehrte 1872 zurück. Bis 1874 führte er die Redaktion des Journal des Museum Godeffroy. Er war ebenso wie Amalie Dietrich auf Vermittlung von Heinrich Adolph Meyer mit Cesar Godeffroy in Kontakt gekommen.
  • 1863 fuhr Amalie Dietrich nach Queensland in Ost Australien; sie lebte in Brisbane nahe der Moreton Bay und kehrte im Jahr 1873 zurück. (Die Angaben in dem Führer durch das Museum Godeffroy, die von Johannes Schmeltz stammen, sie sei von 1868 bis 1878 in Australien tätig gewesen, sind falsch.)
  • 1869 reiste der aus Warschau stammende Johann S. Kubary, der ursprünglich Medizin studiert hatte, zum Marshall- und Carolinen-Archipel. Im Mai 1875 kehrte er zurück, fuhr aber im Herbst wieder zurück.
  • 1867 wurde der Amerikaner Andrew Garrett für das Museums gewonnen. Von ihm stammen die Original-Zeichnungen von Fischen.
  • Eduard Dämel hatte mehrere Jahre als Assistent des Museums gearbeitet; reiste von 1871 bis 1875 im Auftrage des Museums nach Australien. Später war er in seiner eigenen Naturalienhandlung tätig.
  • Im April 1875 fuhr Franz Hübner[11] – ursprünglich Apotheker – auf die Tonga-Inseln und den Neubritannia-Archipel, wo er am 31. December 1877 verstarb.
  • Theodor Kleinschmidt lebte schon längere Zeit auf den Viti-Inseln und begann im Herbst 1875 für das Museum zu reisen, u. a. auf den Neubritannia-Archipel. Am 10. April 1881 wurde er mit zwei Begleitern auf Utuan ermordet.
  • P.H. Krause aus Upolu lieferte eine anthropologische Sammlung aus Samoa.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Catalog(e) der zum Verkauf stehenden Doubletten aus den naturhistorischen Expeditionen der Herren Joh. Ces. Godeffroy & Sohn in Hamburg mit Bemerkungen über die Lebensweise einzelner darin enthaltener Objekte.

Von 1864 bis 1881 wurden acht „Catalog(e) der zum Verkauf stehenden Doubletten aus den naturhistorischen Expeditionen der Herren Joh. Ces. Godeffroy & Sohn in Hamburg mit Bemerkungen über die Lebensweise einzelner darin enthaltener Objekte“ herausgegeben.

In den Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde (Serie A (Biologie) Nr. 668, vom 19. November 2004) erwähnt der Autor Ronald Fricke einen Catalog IX des Museum Godeffroy aus den Jahr 1884 mit 48 Seiten von C.A. Pöhl aus dem Verlag L. Friedrichsen & Co. Hamburg.

  • Journal des Museum Godeffroy.

Eigentlich sollte das Journal des Museum Godeffroy regelmäßig erscheinen. Weil Beiträge nicht rechtzeitig zustande kamen, wurden mehrere Hefte zu einzelnen Bänden zusammengefasst und in unregelmäßigen Zeitabständen herausgegeben. Verlegt wurden die Journale von dem Hamburger Seekartenhändler Ludwig Friederichsen. Der letzte Band erschien erst 1909 mit Unterstützung der „Wilhelm von Godeffroy Familien-Fidei-Comiss-Stiftung“. Es erschienen insgesamt 6 Bände: Band 1 (online) mit den Heften 1, 2 und 4 mit 35 Tafeln und 8 Holzschnitten (1873-74), Band 2 (online) mit den Heften 3, 5, 7 und 9 mit 83 Tafeln und 10 Holzschnitten und enthielt Band I der Fische der Südsee, Band 3 mit den Heften 6 (online), 8 (online) und 10 (online) mit 43 Tafeln (1873-75), Band 4 (online) mit den Heften 11, 13 und 15 mit 57 Tafeln und 3 Holzschnitten und enthielt Band II der Fische der Südsee, Band 5 mit den Heften 12 (online) und 14 (online) mit 24 Tafeln und 7 Holzschnitten (1876-79) und Band 6 (online) den Heften 16 und 17 mit 40 Tafeln (1909-10). Die Texte wurden durch farbige Tafeln mit Abbildungen ergänzt. Die Zeichnungen der Fische von Andrew Garrett wurden von den Mintern Bros. lithografiert. Ein weiterer Zeichner war der Engländer George Henry Ford (1809-1876), der wegen seiner detailgetreuen Abbildungen besonders geschätzt wurde. Auch der bekannte Hamburger Lithograf Wilhelm Heuer lithografierte von Zeichnungen und Fotografien Tiere, Menschen und Landschaften. Einige stammten von Theodor Kleinschmidt, der sich als guter Zeichner hervortat. Vereinzelt wurden auch Fotografien der Forscher veröffentlicht.

Zu den Ergebnissen der Forschungsreisen gehörten neben schriftlichen Aufzeichnungen auch Zeichnungen und Fotografien. Große Bekanntheit haben die ca. 470 Zeichnungen von Fischen von Andrew Garrett.

  • Verzeichniss der Photographien des Museum Godeffroy welche Australien und die Südsee betreffen.

Von den Reisenden Jan Kubary und Franz Hübner ist bekannt, dass sie fotografiert haben. So entstand im Laufe der Zeit ein Verzeichniss der Photographien des Museum Godeffroy welche Australien und die Südsee betreffen von fast 600 Bildern. Dieser Katalog wurde 1880 veröffentlicht. Abzüge der Fotografien wurden in unterschiedlichen Formaten angeboten und nach Bedarf von dem Altonaer Th. Baden hergestellt.

  • Süd-See-Typen, Anthropologisches Album des Museum Godeffroy.

Eine Zusammenstellung von 175 Fotografien und 28 Tafeln wurde unter dem Titel Süd-See-Typen, Anthropologisches Album des Museum Godeffroy veröffentlicht. Sie war als Ergänzung zu der über 700 Seiten starken Veröffentlichung über die ethnografisch-Anthropologissche Abteilung zu betrachten. Das Museum für Völkerkunde in Hamburg verfügt über einen großen Bestand dieser Fotografien. Sie erschien im Verlag L. Friederichsen, Hamburg 1881.

  • Verzeichnis der im Museum Godeffroy vorhandenen Ethnographischen Gegenstände.

Aus Anlass der 49. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte in Hamburg im September 1876 wurde ein 35 seitiges Verzeichnis der im Museum Godeffroy vorhandenen Ethnographischen Gegenstände veröffentlicht. Es war eine Veröffentlichung des Verlags L. Friederichsen, Hamburg September 1876.

  • Führer durch das Museum Godeffroy.

Johannes Schmeltz hat zu Beginn des Jahres 1882 einen Führer durch das Museum Godeffroy veröffentlicht. Die Einleitung bietet einen ausführlichen Einblick in die Entwicklung und Geschichte des Museum Godeffroy, herausgegeben vom Verlag L. Friederichsen, Hamburg 1882.

Tier- und Pflanzennamen[Bearbeiten]

Für die Verdienste um die Förderung der Erforschung der Flora und Fauna des Stillen Ozeans wurden Tiere und Pflanzen nach Cesar Godeffroy benannt. Folgend eine kleine Auswahl:

  • Schmetterling Papilio godeffroyi, Beschreibung von Georg Semper, 1866
  • Ameise Strumigenys godeffroyi, Beschreibung von Gustav Mayr, 1866
  • Sperlingsvogel Monarcha godeffroyi, Beschreibung von Gustav Hartlaub, 1868
  • Agame Gonocephalus godeffroyi, Beschreibung durch Wilhelm Peters, 1867
  • Fisch Eleotris godeffroyi, Beschreibung durch Albert Günther, 1877
  • Fisch Anampses godeffroyi, Beschreibung durch Albert Günther, 1881
  • Seefeder godeffroyia elegans, Beschreibung von Albert von Kölliker, 1870
  • Alge Surirella godeffroyana, Beschreibung durch Otto Nikolaus Witt.
  • Eisvogel, Todiramphus godeffroyi, Beschreibung durch Otto Finsch, 1877
  • „Godeffroy’s Wurmseegurke“, Euapta godeffroyi, Beschreibung durch Semper, 1868
  • Tailface sleeper (Fisch), Calumia godeffroyi, Beschreibung durch Albert Günther, 1877
  • Schlangenaale, Scolecenchelys godeffroyi, Beschreibung durch Charles Tate Regan, 1909
  • Korallen, Siphonogorgia godeffroyi, Beschreibung durch Albert von Kölliker, 1874
  • Nacktschnecke Risbecia godeffroyana, Beschreibung durch Rudolph Bergh, 1877
  • Hypselodoris godeffroyana, Beschreibung durch Rudolph Bergh, 1877
  • Schnecke Neritina godeffroyana, Beschreibung durch Albert Mousson, 1869
  • Index to Organism Names (ION), (online)
  • International Plant Names Index, (online)

Literatur (chronologisch)[Bearbeiten]

  • Michael Werner, Stiftungsstadt und Bürgertum. Hamburgs Stiftungskultur vom Kaiserreich bis in den Nationalsozialismus, Oldenbourg Verlag, München, 2011, ISBN 978-3-486-70239-2
  • Katharina Haslwanter: Die Südsee-Sammlung von Prof. Carl Cramer und Dr. Eduard Graeffe am Völkerkundemuseum der Universität Zürich. Magisterarbeit, Universität Wien. Fakultät für Sozialwissenschaften, 2009.(Inhalt ist die Südsee-Sammlung von Carl Cramer. 1902 schenkten die Erben eine Kollektion von Ethnographica, welche von Eduard Graeffe während seiner Reisen für Johan Cesar Godeffroy & Sohn gesammelt worden sei.)
  • Jakob Hallermann, Das Museum Godeffroy in Hamburg (1861 bis 1881) – Aufbau, Erfolg und Untergang. Der Sekretär 7(2), 2007, S. 47-55.
  • Birgit Scheps: Das verkaufte Museum. Die Südsee-Unternehmungen des Handelshauses Joh. Ces. Godeffroy & Sohn, Hamburg, und die Sammlungen „Museum Godeffroy“. Goecke & Evers, Keltern-Weiler 2005, ISBN 3-937783-11-3. (Abhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg; N.F., 40)
  • Birgit Scheps: ....im Dienste des Handels auf die weite Meeresbahn hinaus... Die Südsee-Unternehmungen des Handelshauses J.C. Godeffroy & Sohn, Hamburg und die Entstehung der Sammlungen "Museum Godeffroy". Promotion 2005 am Institut für Ethnologie an der Universität Leipzig
  • Helene Kranz: Das Museum Godeffroy, 1861-1881 Naturkunde und Ethnographie der Südsee. Eine Publikation des Altonaer Museums. marebuchverlag, 2005, ISBN 3-927637-47-5.
  • Thomas Theye: … ein Blick für alles Bemerkenswerthe … einige wissenschaftsgeschichtliche Aspekte der Queensland-Photographien Amalie Dietrichs in der anthropologischen Sammlung des Museums Godeffroy. In: Jahrbuch des Museums für Völkerkunde zu Leipzig. Band 42, 2004, ISSN 0075-8663, S. 161–280.
  • Glenn Penny: Objects of culture: ethnology and ethnographic museums in Imperial Germany. University of North Carolina Press, Chapel Hill/London 2002.
  • Glenn Penny: Science and Marketplaces: The Creation and Contentious Sale of the Museum Godeffroy, Journal of the Pacific Arts Association, Volumes 21-22, (2000)
  • Jan Lederbogen: Frühe Fotografie auf Samoa zwischen Wissenschaftsanspruch und kolonialem Denken; die Fotografien des Museum Godeffroy in Hamburg. In: Jutta Beate Engelhard, Peter Mesenhöller (Hrsg.): Bilder aus dem Paradies. Koloniale Fotografie aus Samoa 1875–1925. Jonas Verlag, Marburg 1996, ISBN 3-89445-184-X.
  • Birgit Scheps: Die Australien-Sammlung aus dem Museum Godeffroy im Museum für Völkerkunde zu Leipzig. In: Jahrbuch des Museums für Völkerkunde zu Leipzig. Bd. 40, 1994, S. 194–209.
  • Jan Lederbogen: Ethnographische Photographie: das Beispiel Museum Godeffroy. Magisterarbeit. Univ. Hamburg, 1992.
  • Rüdiger Joppien: Barnabas, Garrett, Godeffroy und die anderen. Zu einem Porträt aus der Frühzeit der Photographie. In: Festschrift Heinz Spielmann. Hamburg 1990.
  • Ray Sumner: Photographs of Aborigines of North-East Australia: A Collection of Early Queensland Aboriginal Photographs, Made by Amalie Dietrich for the Museum Godeffroy. In: Aboriginal History. Vol. 10, 1986, S. 157–170. (based at the Australian National University in Canberra, Australia)
  • Susanne Fülleborn: Die ethnographischen Unternehmungen des Hamburger Handelshauses Godeffroy. Magisterarbeit. Univ. Hamburg, 1985.
  • J. D. E. Schmeltz, R. Krause[12]: Die Ethnographisch-Anthropologische Abtheilung des Museum Godeffroy in Hamburg: ein Beitrag zur Kunde der Südsee-Völker. Friederichsen, Hamburg 1881. (Eine zeitgenössische Rezension der englischsprachigen Zeitschrift Nature vom 23. Dezember 1880, (Nr. 23, S. 168))
  • Adolph Nehrkorn: Mittheilungen über Nester und Eier des Museums Godeffroy zu Hamburg. In: Journal für Ornithologie, 27. Jahrg. 4. Heft, 1879, S. 393–410.
  • Henry A. Ward: Museum Godeffroy. In: Popular Science Monthly, Volume 8, 1. April 1876 (auf der englischsprachigen Wikisource)
  • L. Friedrichsen, Das Museum Godeffroy, Hamburg in naturhistorischer und medicinischer Beziehung. Den Mitgliedern und Theilnehmern der 49. Versammlung Deutscher Naturforscher und Aerzte als Festgabe gewidmet. L. Friederichsen & Co. Hamburg, 1876, S. 215-217, (online)
  • Otto Finsch, Gustav Hartlaub, Zur Ornithologie der Tonga Inseln, Journal für Ornithologie, Hrsg. Dr. Jean Cabanis, L.A. Kittler, Leipzig, 1870, XVIII Jg., II. Heft, S. 119, (online).
  • Friedrich Brauer, Beschreibung neuer Neuropteren aus dem Museum Godeffroy in Hamburg, vorgelegt in der Sitzung vom 2. December 1868. (Abhandlungen Seite 10–19) In Verhandlungen der k.-k. zoologisch-botanischen Gesellschaft in Wien. Herausgegeben von der Gesellschaft. 1869. XIX. Band, S. 145–154, (PDF; 70,6 MB). Abgerufen am 14. Feb. 2012
  • Gottlieb August Herrich-Schäffer, Neue Schmetterlinge aus dem „Museum Godeffroy“ in Hamburg. Erste Abtheilung: die Tagfalter, mit Tab. I–IV In: Entomologische Zeitung. Herausgegeben vom entomologischen Verein zu Stettin, 30. Jahrgang. No. 1–3. Jan.– März 1869, S. 65–80, (online).
  • Rudolf Kner, Fische aus dem naturhistorischen Museum der Herren J. C. Godeffroy & Sohn in Hamburg, Sonderdruck aus dem XXIV. Bd. d. Denkschrift d. mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der kaiserlichen Akademie d. Wissenschaften, vorgelegt in der Sitzung am 10. Nov. 1864, k.-k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien, 1865. (online). Abgerufen am 27. Feb. 2013
  • Otto Finsch, Gustav Hartlaub, Ornithologie d. Viti-, Samoa- und Tonga-Inseln. Beitrag zur Fauna Centralpolynesiens, Druck und Verlag H.W. Schmidt, Halle 1867, (online). Abgerufen am 18. Jan. 2012

Weblinks[Bearbeiten]

  • Eduard Graeffe, Reisen im Inneren der Insel Viti-Levu, Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich auf das Jahr 1868, Nr. 70., Seite 3–16. Abgerufen am 18. Jan. 2012
  • In einem Nachruf auf Rudolph Virchow erläutert J.D.E. Schmeltz u. a. ausführlich die Zusammenarbeit mit ihm als Custos des Museum Godeffroy In Memoriam Rudolph Virchow Internationales Archiv für Ethnographie, Band XVI, Redaktion J.D.E. Schmeltz, Verlag E.J. Brill, Leiden, Niederlande, 1904. Abgerufen 14. Feb. 2012

Weblinks auf Bestände aus dem Museum Godeffroy[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kurzbiografie in Österreichisches Biografisches Lexikon (1815–1950), Band II, S, 42.(PDF; 259 kB).
  2. Nekrolog, Band X., Verein für Naturwissenschaftliche Unterhaltung, Hamburg, S. 121, (online).
  3. Schädelkult, Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen,Hrsg. Alfried Wieczorek, Wilfried Rosendahl, 388 Seiten, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg, 2011, S. 177. ISBN 978-3-7954-2455-8
  4. Würdigung (25 Jahre Leiden), Verhandlungen des Verein für Naturwissenschaftliche Unterhaltung, Band XIII, 1905-1907, Hamburg, L. Friedrichsen & Co, S. 3, (online).
  5. Entomologische Zeitung. Herausgegeben vom entomologischen Verein zu Stettin, 29. Jahrgang. No. 1–3. Jan.– März 1869, S. 203-206,(online)
  6. Verhandlungen des Vereins für Naturwissenschaftliche Unterhaltung, 1871-74, L. Friedrichsen & Co, Hamburg, 1875, S. 11, (online).
  7. Herbert Weidner, Aus der Geschichte der Sammlung bis zur Ausbombung 1943, Die Entomologischen Sammlungen des Zoologischen Instituts und Zoologischen Museums der Universität Hamburg, Band 70, Hamburg, April 1974 S. 181—266 (PDF) und Zoologisches Museum der Universität Hamburg (Webseite)
  8. Rijksmuseum voor Volkenkunde (Webseite)
  9. Eduard Graeffe hat ausführlich über seine Reisen berichtet, u.a. in „Meine Biographie“ in Vierteljahresschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich, 61. Jahrgang, 1916, S. 1-39, (online)
  10. Reisen im Inneren der Insel Viti-Levu in Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich auf das Jahr 1868, Nr. 70., (online)
  11. Johannes Schmeltz, Nekrolog im Journal Godeffroy, Heft XIV. S. 284 (online)
  12. Johannes Schmeltz, Nekrolog, Band VIII., Internationale Gesellschaft für Ethnographie, Verlag E.J. Brill, Leiden, 1895, S. 192 u.193, (online)

53.54624910.000906Koordinaten: 53° 32′ 46″ N, 10° 0′ 3″ O