Museum Guimet

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Musée Guimet in Paris

Das Museum Guimet (frz. Musée national des Arts asiatiques-Guimet, kurz: Musée Guimet) ist ein auf Initiative des Industriellen Émile Guimet im Jahr 1889 in Paris (16. Arrdt.) errichtetes, heute staatliches Museum asiatischer Künste, das Jeannine Auboyer 1960 umgestaltete und 1991 um die „Panthéon bouddhique“ genannte Dépendance erweiterte. Zu dem Museum gehört ein kleiner japanischer Garten.

Ziel des an der place d’Iéna gelegenen Museums ist es, dem europäischen Publikum die Nuancen zwischen den verschiedenen fernöstlichen Zivilisationen auf didaktische Weise nahezubringen.

Fundus[Bearbeiten]

Das Musée Guimet besitzt die größte Sammlung asiatischer Sakral- und Kunstgegenstände außerhalb Asiens. Einen Teil des ursprünglichen Fundus brachte der Museumsgründer selbst von seinen zahlreichen Reisen nach Paris. Zwischen 1927 und 1938 konnte die Sammlung zunächst durch Expeditionen nach Zentralasien und China erweitert werden. Sie profitierte darüber hinaus von der Errichtung – anlässlich der Weltausstellung von 1937 – des Palais de Chaillot insofern, als diesem das Musée du Trocadéro weichen musste, dessen Abteilung der Künste Indochinas dem Musée Guimet zugeführt wurden.

Literatur[Bearbeiten]

  • Emile Guimet: Huit jours aux Indes in: Le Tour du Monde, Neuauflage, Paris, 2007, Phébus, ISBN 978-2-7529-0251-1

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Musée Guimet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

48.8651944444442.2937777777778Koordinaten: 48° 51′ 54,7″ N, 2° 17′ 37,6″ O