Dreiländermuseum

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Dreiländermuseum
Logo Dreiländermuseum Lörrach.jpg
Daten
Ort Lörrach
Art Geschichte
Eröffnung seit 1882 wechselnde Ausstellungsorte, seit 1978 im heutigen Museumsgebäude
Besucheranzahl (jährlich) 24.056 (2014)[1]
24.260 (2013)[2]
16.648 (2012)[3]
18.477 (2011)[4]
Betreiber Stadt Lörrach
Leitung Markus Moehring (Historiker)
Website Dreiländermuseum
Dreiländermuseum Lörrach, Ansicht Baslerstraße

Das Dreiländermuseum, von 1978 bis 2012 Museum am Burghof, in Lörrach, gelegen im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz, thematisiert mit seiner Dauerausstellung in deutscher und französischer Sprache Geschichte, Gegenwart, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Grenzregion von Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Die Region am Oberrhein mit Baden, dem Elsass und der Nordwestschweiz stehen im Mittelpunkt des transnationalen Profils. Sammlung, Ausstellungen, pädagogische Angebote und das Veranstaltungsprogramm sind grenzüberschreitend ausgerichtet.[5] Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sammlung zur südbadischen Kunst und Kunstkeramik. Das Museum führt zudem als Teil der literarischen Gedenkstätten des Landes Baden-Württemberg eine Sammlung zu Leben, Werk und Rezeption des alemannischen Dichters Johann Peter Hebel (1760–1826).[6] Dieser wohnte und arbeitete von 1783 bis 1791 als Präzeptoratsvikar im heutigen Museumsgebäude, damals das Lörracher Pädagogium.[7]

Geschichte[Bearbeiten]

Aus Anlass des 200-jährigen Stadtjubiläums der Stadt Lörrach trug eine Gruppe von geschichtsinteressierten Privatpersonen historisch-volkskundliche Exponate zusammen und präsentierte sie 1882 im damaligen Gasthaus Adler. Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten beschloss die Gruppe die Exponate der Sammlung nicht wieder zu verteilen, sondern gründete noch 1882 unter dem Vorsitz von Ernst Rupp den Lörracher Altertumsverein zur Pflege der Sammlung.[8]

1909 wurde mit zahlreichen Ortsgruppen der Landesverein Badische Heimat gegründet. Jetzt wurde es möglich, die Sammlung einem Verein, der sich mit lokaler Geschichte, Kunst und Volkskunde auseinandersetzte, zu übergeben. 1915 wurde der Altertumsverein aufgelöst und in die Ortsgruppe Lörrach des Vereins Badische Heimat integriert.[9] Damit übernahm die Ortsgruppe Lörrach des Vereins Badische Heimat mit dem Vorsitzenden Ernst Wilhelm Schultz 1915 offiziell die Sammlung. Er hatte sich schon 1882 an der ersten Ausstellung der Exponate beteiligt.[10]

1923 gelang eine ständige Präsentation der Sammlung in den Räumen der damaligen Sparkasse am Senser Platz. Um die Sammlung weiterzuentwickeln vermachte die Ortsgruppe der Badischen Heimat 1927 die Sammlung der Stadt Lörrach unter der Bedingung diese zu betreuen und auszubauen. Die Stadt Lörrach bewilligte 2.300 Reichsmark für Unterhalt, Neuankäufe und Ausstellungen und setzte Ernst Wilhelm Schultz als Museumskustos ein.[11]

Zur Unterstützung der Museumsarbeit gründeten Ernst Wilhelm Schultz und Julius Wilhelm (Denkmalpfleger) am 6. März 1928 den Museumsverein. Dieser forderte von der Stadt die Einrichtung eines ständigen Museums. 1932 löste die Stadt Lörrach ihr Versprechen ein und das Museum konnte als Heimatmuseum in der ehemaligen Markgräflichen Küferei, einem barocken Gebäude am Burghof, am 15. April eröffnen. Zur Eröffnung präsentierte das Museum eine Sonderausstellung mit dem Thema „ Aus Lörrachs Vergangenheit 1682-1800“. Bis zum Ende des Jahres zählte das Museum 1220 Besucher..In den kommenden Jahren sank die Besucherzahl unter 1000.[12]

1939 wurde das Museum kriegsbedingt geschlossen und die Arbeit konzentrierte sich auf die Erhaltung der Objekte.[13] 1947 gab Ernst Wilhelm Schultz im Alter von 86 Jahren die Museumsleitung an Reinhold Weber ab. Schultz organisierte jedoch 1948 mit dem Einverständnis der Militärverwaltung in der Turnhalle des Hebelgymnasiums die erste Nachkriegsausstellung zum Thema „Revolution 1848“. 1949 legt Reinhold Weber sein Amt nieder und Ernst Wilhelm Schultz übernahm bis 1951 das Amt des Museumskustos. Im August 1951 setzte die Stadt Lörrach Professor Alfred Holler (1885-1962) als neuen Kustos ein.[14]

1953 wurde das Heimatmuseum wieder zugänglich.[15] 1961 bat Alfred Holler aus Krankheitsgründen die Stadt Lörrach um Entlassung als Kustos.[16] Gerhard Moehring und Professor Dr. Philipp Hieber übernahmen 1961 nach einer Entscheidung des Stadtrates ehrenamtlich die Leitung des Museums. 1969 trat Dr. Philipp Hieber altersbedingt als Kustos zurück und Gerhard Moehring trug allein die Verantwortung.[17]

1975 wurde das Barockgebäude abgerissen und das Heimatmuseum schloss. Die Exponate wurden in vier städtischen Gebäuden zwischengelagert.[18] Das heutige Museumsgebäude entstand 1755 als Tabakfabrik. Es diente seit 1761 als Schule zuerst unter den Namen Pädagogium, Progymnasium, dann Gymnasium und Hebelgymnasium.[19]

Nach einem Architekturwettbewerb im Mai 1974 wurde das ehemalige Hebelgymnasium (Pädagogium) von Oktober 1975 bis Dezember 1977 für insgesamt über 2,8 Millionen Mark umgebaut. Finanziert wurde der Umbau durch die Stadt Lörrach, Bezirkssparkasse, Landesbeihilfe und durch Arbeitsbeschaffungsmittel.[20] Der Bau wurde völlig entkernt, nur die Fassade blieb erhalten. Am Bau beteiligt waren das Ingenieurbüro Flößer mit Dipl.-Ing. Flößer und Dipl. Ing. Hofmann[21] und das Architekturbüro Wilhelm mit Dipl.Ing. Barbara Wilhelm und Prof. Dipl.Ing. Fritz Wilhelm.[22] Nach der Einweihung im April 1978[23] wechselte das Museum seinen Standort in den neu errichteten Museumsbau. Es erhielt zudem einen neuen Namen. Der Begriff Heimatmuseum schien veraltet. Das Museum erhielt als Namen die Standortbezeichnung Museum am Burghof.[24]

Bis 1991 war Gerhard Moehring nebenberuflich Museumsleiter in Lörrach. Sein Sohn Markus Moehring übernahm 1991 hauptamtlich die Leitung des Museums am Burghof. Um die Besucherfrequenz zu erhöhen richtete Moehring im ersten Stock einen großzügig dimensionierten Sonderausstellungsbereich ein. Breite Bevölkerungsschichten der gesamten Grenzregion sollten durch trinationale Ausstellungsprojekte angesprochen werden.[25] 1996 wurde mit dem Aufbau eines externen Zentraldepots für die 50.000 Objekte umfassende Sammlung begonnen.[26] Parallel dazu wurde die digitale Erfassung der Bestände eingeführt.[27] Seit 1996 erscheint die rote Schriftenreihe der Lörracher Hefte, eine Publikationsreihe, die wechselnde Themen der Region zum Schwerpunkt hat.[28]

Das Museumsgebäude wurde 2002 erneut umgebaut und teilsaniert durch die Architekten Freuschle und Bühler. Die Räume im Obergeschoss wurden modernisiert und erweitert und ein Verwaltungsbereich abgetrennt. Für einen barrierefreien Zugang der Ausstellungsräume wurde ein Außenaufzug eingebaut.[29] Anlass für die Umbaumaßnahme war die Neueinrichtung der Dauerausstellung als Dreiländer-Ausstellung. Diese Dauerausstellung erhielt den Namen ExpoTriRhena. Der Name entstand in Anlehnung an die RegioTriRhena, die sich für eine intensiven grenzüberschreitende Arbeit am Oberrhein auch im kulturellen Bereich einsetzte.[30]. Im Frühjahr 2009 wurde Moehring zum Sprecher der deutschen Geschichtsmuseen gewählt[31] und im Mai 2012 wieder darin bestätigt.[32]

2010 erfolgte eine energetische Sanierung von Fenstern und Dach und der Einbau einer kontrollierten Lüftungsanlage, um für die Exponate ein gleichbleibendes Klima zu schaffen. [33]Die konsequente grenzüberschreitende Arbeit des Museum im Bereich Sammlung, Ausstellung und Pädagogik machte eine Umbenennung des Museums notwendig. Das trinationale Profil sollte sich auch im Namen widerspiegeln.

Am 21. September 2012 wurde das Museum am Burghof in Dreiländermuseum umbenannt.[34] Der Name benennt jetzt die thematische Grundausrichtung des Museums. Der Ausbau des Museums zum Dreiländermuseum und die Entwicklung des Netzwerks Museen und des Netzwerks Geschichtsvereine wurde von der EU 2012 bis 2014 gefördert durch das INTERREG Projekt B 34 mit dem Projekttitel „Dreiländermuseum – trinationales Netzwerk für Geschichte und Kultur“.[35]

Sammlungen[Bearbeiten]

Exponate im Museum: Hack- und Schneidemessern aus der römischen Villa bei Brombach

Schultz und Wilhelm bauten den Sammlungsbestand regional aus. Bis in die 1960er Jahre umfasste die Dauerausstellung drei wesentliche Sammlungsgebiete: Religiöse Kunst, Malerei und Volkskunde.[36] Durch den Umzug 1978 in ein größeres Gebäude konnte ein ehrenamtlicher Kreis um Kustos Gerhard Moehring die Sammlung durch Neuerwerbungen und umfangreiche Schenkungen zur oberbadischen Geschichte, Kunst und Kultur erweitern und ausbauen. Seit 1991 legt Markus Moehring den Schwerpunkt auf den kontinuierlichen Ausbau und die Erweiterung der Sammlung mit trinationalem Charakter.[37] Seit 1995 wurde die Sammlung gezielt mit Exponaten zur politischen Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts aus dem Oberelsass und der Nordwestschweiz erweitert. Aktuell (2015) umfasst die Museumssammlung über 50.000 Objekte zur Geschichte und Kultur der Drei-Länder-Region, aber auch zur Geschichte des Markgräflerlandes und der Stadt Lörrach. Die Sammlung zur Dreiländergeschichte Deutschland-Frankreich-Schweiz und die Sammlung südbadischer Kunst und Kunstkeramik bilden die Schwerpunkte.[38] In der Dauerausstellung sind nur ca. fünf Prozent der Sammlungen ausgestellt. Der Großteil der Sammlung wird im Museumsdepot verwahrt und betreut.[39] Die Sammlung gliedert sich in folgende Bereiche:

Kulturhistorische und trinationale Sammlung zur Dreiländergeschichte[Bearbeiten]

Die Sammlung zur Dreiländergeschichte konzentriert sich auf einen ungefähren Radius von rund 100 Kilometern rund um das Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Schweiz. Sie umfasst folgende Themen:

  • Sammlung zur Revolution 1848
  • Oberrhein um 1900
  • Sammlung zum Ersten Weltkrieg
  • Sammlung zum Nationalsozialismus und zur Nachkriegszeit
  • Sammlung zum Thema Grenzkontrolle, Flucht und Schmuggel
  • Sammlung zu Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Sammlung Südbadische Malerei, Druckgrafik, Kunstkeramik und Plastik[Bearbeiten]

Der Bestand dieser Sammlung beläuft sich auf rund 10.000 Objekte. Er umfasst Malerei, Graphiken, Kunstkeramik und Plastiken größtenteils aus Südbaden.

Südbadische Malerei[Bearbeiten]

Das Museum betreut große Nachlässe von Hermann Daur, Adolf Riedlin, August Babberger und Paul Ibenthaler. Mit zahlreichen Werken sind außerdem u.a. vertreten Eugen Feger, Karl Gerstner, Adolf Glattacker, Friedrich Kaiser, Volkmar Kötter, Rudolf Kreuter, Hermann Scherer, Rudolf Scheurer, Alban Spitz, Adolf Strübe, Hans Thoma und Eugen Zimmermann.[40]

Druckgrafik[Bearbeiten]

Hervorzuheben ist hier die Stiftung "Cohen-Umbach-Vogts", einer im Dritten Reich in Düsseldorf entstandenen Sammlung des jüdischen Kunstkenners und Düsseldorfer Museumsmannes Walter Cohen. Cohen wurde im KZ Mauthausen ermordet, seine Sammlung im Krieg nahe der Stadt Mülhausen im Elsass zerstört. Cohens Frau Margret Umbach rekonstruierte diese Sammlung sog.„Entarteter Kunst“ nach dem Krieg gemeinsam mit ihrem Mann Richard Vogts. Die Sammlung umfasst rund 200 expressionistische Druckgrafiken von Künstlern wie Max Beckmann, Wassily Kandinsky, Otto Dix, Käthe Kollwitz und Erich Heckel.[41]

Kunstkeramik[Bearbeiten]

Die kunstkeramische Sammlung zählt rund 1000 Objekte u.a. von Richard Bampi und Horst Kerstan. Darunter befindet sich die größte öffentliche Sammlung mit Werken von Max Laeuger, dem aus Lörrach stammenden bedeutendsten deutschen Keramiker des Jugendstils.[42]

Plastik[Bearbeiten]

Die Sammlung religiöse Kunst wurde von Julius Wilhelm in den 1920er Jahren vorangetrieben. Sie enthält Werke oberrheinischer Spätgotik. Die Sammlung moderne Plastik enthält einige Werke von Rudolf Scheurer.[43]

Weitere Sammlungen[Bearbeiten]

Darunter werden Sammlungsbereiche geführt, die der Museumsgründer Ernst Schultz eingeführt hat:[44]

  • Volkskundliche Sammlung
  • Sammlung von Plakaten, Postkarten, Fotos, Grafiken, Kartografie und Archivalien.
  • Sammlung zur Ur- und Frühgeschichte
  • Sammlung zur Geologie, Mineralogie und Naturkunde
  • Sammlung Burg Rötteln

Literarische Gedenkstätte: Johann Peter Hebel[Bearbeiten]

Das Dreiländermuseum ist Teil des Netzwerks Literarische Gedenkstätten des Landes Baden-Württemberg. Es widmet sich Johann Peter Hebel (1760-1826), der als Präzeptoratsvikar von 1783-17911 im heutigen Museumsgebäude, dem einstigen Pädagogium wohnte und unterrichtete. Die Sammlung zählt mehr als 1000 Bände mit Literatur von und über Hebel (Erstausgaben) und anderen alemannischen Dichtern, zahlreiche Illustrationen zu Hebels Werk u.a. von Adolf Glattacker. Auch persönliche Gegenstände wie ein Lehnstuhl, eine Brieftasche und Originalbriefe befinden sich darunter.[45]

Bibliothek[Bearbeiten]

1936 vermachte Ernst Wilhelm Schultz ca. 2.500 Bücher aus seiner Privatbibliothek dem Museum. Derzeit umfasst die wissenschaftliche Präsenzbibliothek über 10.000 Bücher und Zeitschriften. Erstausgaben und Literatur zu Johann Peter Hebel, Bücher zur südbadischen Kunst und zur Landes- und Naturkunde der Drei-Länder-Region und zur Stadtgeschichte Lörrachs.[46]

Sammlungsdokumentation[Bearbeiten]

Das Dreiländermuseum erfasst seit 1996 die Sammlungen in der Objektdatenbank FAUST. Aktuell sind 31.200 Objekte in der Datenbank vorhanden. Teile dieser Datenbank sind unter dem Namen Sammlungsdatenbank öffentlich online zugänglich.[47]

Ausstellungen[Bearbeiten]

Dauerausstellung[Bearbeiten]

Die Dreiländerausstellung (von 2002 bis 2012 Expo TriRhena genannt) ist die einzige konsequent transnational ausgerichtete regionalgeschichtliche Dauerausstellung Europas. Sie variiert ein Grundthema in verschiedenen historischen Feldern: Es geht einerseits um die Gemeinsamkeiten in der Drei-Länder-Region am Oberrhein und andererseits um die gewachsenen nationalen Unterschiede zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Auf 1.000 Quadratmetern wird in deutscher und französischer Sprache Geschichte und Gegenwart der drei Länder durch verschiedene Themen im Ländervergleich präsentiert.[48] Die Ausstellung ist interaktiv angelegt mit Mitmachstationen, Hörspielen, Museumskino und einer Camera obscura.[49]

Die Dreiländerausstellung[50] gliedert sich in vier Bereiche:

  • Eine Region: Thematisiert werden natürliche und kulturelle Gemeinsamkeiten am Oberrhein. Die offene und verbindende Ausstellungsarchitektur unterstreicht das Wir-Gefühl.
  • Drei Nationen: Dieser Bereich ist der Entwicklung der drei Nationen bis 1918 gewidmet. Raumhohe Trennwände symbolisieren und unterstützen das Gefühl des Getrenntseins.
  • 20. Jahrhundert: Hier sind verschiedene Themen dargestellt: die Auswirkungen der Grenze auf das Leben der Menschen, Freiheitstraditionen, NS- und Nachkriegszeit, Wirtschaft und Sprachentwicklung. Daneben noch zwei Teilbereiche aus dem 19. Jahrhundert: Revolution 1848 und Johann Peter Hebel.
  • Zukunftssteg:Der Raum im Dachgeschoss lädt ein, um über Gegenwart und Zukunft der Drei-Länder-Region nachzudenken. Die Camera Obscura erlaubt einen Blick in die nähere Umgebung.

Sonderausstellungen[Bearbeiten]

Das Dreiländermuseum zeigt neben der Dauerausstellung regelmäßig wechselnd große Sonderausstellungen zu trinationalen, regionalen und integrativen[51] Themen und verschiedenen Künstlern.[52]

Sonderausstellungen (Auswahl)[53]

  • 2014/15 Max Laeuger Gesamt. Kunst. Werk
  • 2014 Der Erste Weltkrieg - die zerrissene Region
  • 2013 Lörrach und der Nationalsozialismus
  • 2012/13 Zu Tisch im Elsass, in Baden und der Schweiz
  • 2011 Hans Thoma im Gespräch
  • 2010 "Vor aller Augen!" - Die Deportation der Lörracher Juden
  • 2010/11 Eiszeit am Oberrhein
  • 2010 August Babberger - Der badische Expressionist
  • 2010 Johann Peter Hebel - Bewegter Geist, bewegtes Leben. Die interaktive Literaturausstellung zum 250. Geburtstag
  • 2009 Der Oberrhein um 1900 - Aufbruch wohin?
  • 2008/09 "entartet - zerstört - rekonstruiert". Berühmte Expressionisten in der Sammlung "Cohen-Umbach-Vogts“
  • 2008 Alles im Fluss - Tout baigne Wiese, Birs & Ill
  • 2007 Mythische Orte am Oberrhein
  • 2004/05 VERRUECKTE REGIO EN FOLIE. Fasnacht - Fasnet – Carnaval
  • 2001 Einmal Russland und zurück[54]
  • 1998 Nationalität trennt – Freiheit verbindet
  • 1996 Türkisches Leben in Lörrach
  • 1995 Nach dem Krieg / Après la querre

Literatur[Bearbeiten]

Begleitbände zu Sonderausstellungen[Bearbeiten]

Badisches Landesmuseum Karlsruhe (Hrsg.), Max Laeuger. Gesamt Kunst Werk, bearbeitet von Arthur Mehlstäubler, Karlsruhe 2014

Moehring, Markus (Hrsg.): Der Erste Weltkrieg am Oberrhein/La Grande Guerre dans le Rhin supérieur. Begleitband zur Ausstellungsreihe des Netzwerks Museen und zur Überblicksausstellung im Dreiländermuseum, Lörracher Hefte Nr. 20, 2014.

Moehring, Markus; Lauble, Andreas (Hrsg.): Lörrach und der Nationalsozialismus. Begleitband zur Ausstellung, Lörracher Hefte Nr. 18, 2013.

Moehring, Markus / Raible, Susanne (Hrsg.): Dreiländer Rezepte / Recettes des Trois Pays Lörracher Hefte Nr. 17, 2013.

Moehring, Markus ; Gabelmann, Andreas (Hrsg.): August Babberger - Der badische Expressionist. Lörracher Hefte - Rote Schriftenreihe des Museums am Burghof, Heft 12, Lörrach 2010. 10,00 Euro

Moehring, Markus; Littmann, Franz, Dr.; Raible Susanne (Hrsg.): Johann Peter Hebel. Bewegter Geist, bewegtes Leben. Lörracher Hefte – Rote Schriftenreihe des Museums am Burghof, Heft 11, Lörrach 2010.

Johann Peter Hebel : eine Wiederbegegnung zu seinem 225. Geburtstag ; eine Ausstellung der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe und des Museums am Burghof in Lörrach ; Ausstellungskatalog / hrsg. von d. Bad. Landesbibliothek Karlsruhe. - Karlsruhe : Müller, 1985.

Moehring, Markus; Delaine Joel (Hrsg.): Der Oberrhein um 1900 / Le Rhin supérieur vers 1900. Lörracher Hefte – Rote Schriftenreihe des Museums am Burghof, Heft 10, Lörrach 2009.

Moehring, Markus / Hauß, Barbara (Hrsg.): entartet - zerstört – rekonstruiert, Die Sammlung "Cohen-Umbach-Vogts". Lörracher Hefte – Rote Schriftenreihe des Museums am Burghof, Heft 9, Lörrach 2008.

Wunderlin, Dominik (Hrsg.) in Zusammenarbeit mit Hupfer, Waltraut und Kalchthaler, Peter: Fasnacht, Fasnet, Carnaval im Dreiland. Basel 2005.

Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart u.a. (Hrsg.): Revolution 1848/49 – Nationalität trennt, Freiheit verbindet. Stuttgart 1998.

Merk, Jan / Moehring, Markus / Bürgel, Helmut (Hrsg.): Lörrach 1848/49 – Essays, Biographien, Dokumente, Projekte. Lörracher Hefte – Rote Schriftenreihe des Museums am Burghof, Heft 3, Lörrach 1998.

Bürgel, Helmut / Moehring, Markus / Schubert, Gudrun (Hrsg.): Zwischen zwei Welten – Türkisches Leben in Lörrach. Lörracher Hefte – Rote Schriftenreihe des Museums am Burghof, Heft 1, Lörrach 1996. Markus Moering: Lörrach und die Russlanddeutschen. Blick in eine unbekannte weite Welt (Bericht zur Ausstellung "Einmal Rußland und zurück"); in: Lörrach 2001. Lörracher Jahrbuch Lörrach, Lörrach 2001. Chiquet Simone u.a. (Hrsg.): Nach dem Krieg / Après la querre. Zürich 1995.

Sammlung[Bearbeiten]

Moehring, Markus; Seibert, Elke (Hrsg.): Max Laeuger - Die Sammlung in Lörrach. Lörracher Hefte, Rote Schriftenreihe des Museums am Burghof, Heft 13, Lörrach 2011.

Moehring, Markus; Lechleiter, Antje M. (Hrsg.): Berühmte Expressionisten – Werke aus der Sammlung des Museums am Burghof. Lörracher Hefte – Rote Schriftenreihe des Museums am Burghof, Heft 2, Lörrach1997.

Hofstätter, Dr. H. Hans; Moehring, Gerhardt: August Babberger. Freiburg 1985.

Moehring, Markus; Zückert, Martin (Hrsg.): Halt Landesgrenze, Schmuggel und Grenzentwicklung im Dreiländereck. Lörracher Hefte – Rote Schriftenreihe des Museums am Burghof, Heft 5, Lörrach 2000.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dreiländermuseum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Lörrach: Besucherzahlen im Dreiländermuseum auf Rekordniveau“. Website Badische Zeitung, gedruckte Ausgabe 3. Februar 2014. Abgerufen am 11. Februar 2015.
  2. Anlage zum Jahresberückblick 2013, Dreiländermuseum Lörrach, Das Museum in Zahlen
  3. Jahresrückblick 2012, Dreiländermuseum Lörrach, S. 13
  4. Jahresrückblick 2012, Dreiländermuseum Lörrach, S. 13
  5. Markus Moehring: Das Dreiländermuseum und die trinationalen Netzwerke am Oberrhein. In: Museumskunde. Bd. 78, 2013, S. 47.
  6. ‘‘Sammlung > Hebel-Sammlung ‘‘. Website Dreiländermuseum. Abgerufen am 02. März 2015.
  7. ‘‘Sammlung > Johann Peter Hebel > Literarische Gedenkstätte‘‘. Website Dreiländermuseum. Abgerufen am 02. März 2015.
  8. Moehring, Markus: Vom Altertumsverein zum Dreiländermuseum. In: Lörrach 2012, Jahrbuch mit Bilderchronik, hrsg. von Wolfgang Göckel, Andreas Lauble, Waldemar Lutz, Markus Moehring u.a., 2012, S. 63-64.
  9. Moehring, Gerhard: 70 Jahre Museumsverein Lörrach. Eine Dokumentation. In: Badische Heimat, Heft April/1, 1999, S. 199
  10. Moehring, Markus: Vom Altertumsverein zum Dreiländermuseum. In: Lörrach 2012, Jahrbuch mit Bilderchronik, hrsg. von Wolfgang Göckel, Andreas Lauble, Waldemar Lutz, Markus Moehring u.a., 2012, S.64.
  11. Moehring, Markus: Vom Altertumsverein zum Dreiländermuseum. In: Lörrach 2012, Jahrbuch mit Bilderchronik, hrsg. von Wolfgang Göckel, Andreas Lauble, Waldemar Lutz, Markus Moehring u.a., 2012, S. 65.
  12. Moehring, Gerhard: 70 Jahre Museumsverein Lörrach. Eine Dokumentation. In: Badische Heimat, Heft April/1, 1999, S. 198, 200, 202.
  13. Moehring, Gerhard: 70 Jahre Museumsverein Lörrach. Eine Dokumentation. In: Badische Heimat, Heft April/1, 1999, S. 202.
  14. Moehring, Gerhard: 70 Jahre Museumsverein Lörrach. Eine Dokumentation. In: Badische Heimat, Heft April/1, 1999, S. 204
  15. Moehring, Markus: Vom Heimatmuseum zur ExpoTriRhena: Das Museum am Burghof in Lörrach. In: Badische Heimat, Heft 4, S. 771-773.
  16. Moehring, Gerhard: 70 Jahre Museumsverein Lörrach. Eine Dokumentation. In: Badische Heimat, Heft April/1, 1999, S. 206
  17. Moehring, Gerhard: 70 Jahre Museumsverein Lörrach. Eine Dokumentation. In: Badische Heimat, Heft April/1, 1999, S. 206.
  18. Moehring, Markus: Vom Altertumsverein zum Dreiländermuseum. In: Lörrach 2012, Jahrbuch mit Bilderchronik, hrsg. von Wolfgang Göckel, Andreas Lauble, Waldemar Lutz, Markus Moehring u.a., 2012, S. 63-66.
  19. [ http://www.dreilaendermuseum.eu/de/Das-Museum/Das-Haus „Dreiländermuseum > Das Haus“]. Website Dreiländermuseum. Abgerufen am 03. März 2015.
  20. Wilhelm, Fritz (Hrsg.): Museum am Burghof. Umbau des alten Hebelgymnasiums zum Museum der Stadt Lörrach. Lörrach, 1978, siehe Vorwort des Bauherrn Egon Hugenschmidt, Oberbürgermeister.
  21. „Unternehmen“. Website Ingenieurgruppe Flösser. Abgerufen am 03. März 2015.
  22. „Projektarchiv 1976“. Website wilhelm und hovenbitzer und partner. Abgerufen am 03. März 2015
  23. Wilhelm, Fritz (Hrsg.): Museum am Burghof. Umbau des alten Hebelgymnasiums zum Museum der Stadt Lörrach. Lörrach, 1978, siehe Chronologie des Umbaus.
  24. Moehring, Markus: Vom Altertumsverein zum Dreiländermuseum. In: Lörrach 2012, Jahrbuch mit Bilderchronik, hrsg. von Wolfgang Göckel, Andreas Lauble, Waldemar Lutz, Markus Moehring u.a., 2012, S. 67.
  25. Moehring, Markus: Vom Altertumsverein zum Dreiländermuseum. In: Lörrach 2012, Jahrbuch mit Bilderchronik, hrsg. von Wolfgang Göckel, Andreas Lauble, Waldemar Lutz, Markus Moehring u.a., 2012, S. 67.
  26. Moehring, Markus: Vom Heimatmuseum zur ExpoTriRhena: Das Museum am Burghof in Lörrach. In: Badische Heimat, Heft 4, S. 774.
  27. „Sammlung > Sammlungsdatenbank“. Website des Dreiländermuseums. Abgerufen am 04. März 2015.
  28. Publikationen des Dreiländermuseums, abgerufen am 12. Oktober 2013
  29. Moehring, Markus: Vom Heimatmuseum zur ExpoTriRhena: Das Museum am Burghof in Lörrach. In: Badische Heimat, Heft 4, S. 771, 774.
  30. Moehring, Markus: Vom Altertumsverein zum Dreiländermuseum. In: Lörrach 2012, Jahrbuch mit Bilderchronik, hrsg. von Wolfgang Göckel, Andreas Lauble, Waldemar Lutz, Markus Moehring u.a., 2012, S. 69.
  31. „Markus Moehring vertritt die Geschichtsmuseen“. Website Badische Zeitung. Abgerufen am 03. März 2015
  32. „Lörrachs Museumsleiter weiterhin Sprecher der deutschen Geschichtsmuseen“ . Presseinfo: Maike van der Gabel, Stadt Lörrach, vom 10. Mai 2012. Website REGIO TRENDS. Veröffentlicht am 10. Mai 2012 - 13:55 Uhr. Abgerufen am 03. März 2015
  33. „Fördermittel ermöglichten energetische Sanierung im Museum am Burghof“. Presseinfo: Angelika Messer, Fachbereich Kultur und Medien Stadt Lörrach vom 01. September 2010. Website REGIO TRENDS. Abgerufen am 03. März 2015
  34. „Neustart mit Festakt“. Veröffentlicht von Claudia Gabler, 24.09.2012 01:4. Website Südkurier. Abgerufen am 03. März 2015.
  35. "B34 – Dreiländermuseum - Trinationales Netzwerk für Geschichte und Kultur". Website des Förderprogrammes INTERREG IV Oberrhein, Projekte > Angenommene Projekte > Schwerpunkt B. Abgerufen am 03. März 2015.
  36. Moehring, Markus: Vom Heimatmuseum zur ExpoTriRhena: Das Museum am Burghof in Lörrach. In: Badische Heimat, Heft 4, S. 773.
  37. Moehring, Markus: Vom Heimatmuseum zur ExpoTriRhena: Das Museum am Burghof in Lörrach. In: Badische Heimat, Heft 4, S. 774.
  38. [ http://www.dreilaendermuseum.eu/de/Sammlung „Sammlung“]. Website des Dreiländermuseums. Abgerufen am 04. März 2015.
  39. „Zeuge einer Zeitenwende“. Website Badische Zeitung, veröffentlicht am 28. August 2012. Abgerufen am 04. März 2015.
  40. Moehring, Markus: Vom Heimatmuseum zur ExpoTriRhena: Das Museum am Burghof in Lörrach. In: Badische Heimat, Heft 4, S. 774-775.
  41. Moehring, Markus / Hauß, Barbara (Hrsg.): entartet - zerstört – rekonstruiert, Die Sammlung "Cohen-Umbach-Vogts". Lörracher Hefte – Rote Schriftenreihe des Museums am Burghof, Heft 9, Lörrach 2008. Moehring, Markus / Lechleiter, Antje M. (Hrsg.): Berühmte Expressionisten – Werke aus der Sammlung des Museums am Burghof. Lörracher Hefte – Rote Schriftenreihe des Museums am Burghof, Heft 2, Lörrach1997
  42. „Sammlung > Kunst > Kunstkeramik“. Website Dreiländermuseum. Abgerufen am 05. März 2015.
  43. Moehring, Markus: Vom Heimatmuseum zur ExpoTriRhena: Das Museum am Burghof in Lörrach. In: Badische Heimat, Heft 4, S. 776.
  44. Moehring, Markus: Vom Heimatmuseum zur ExpoTriRhena: Das Museum am Burghof in Lörrach. In: Badische Heimat, Heft 4, S. 776.
  45. Moehring, Markus: Vom Heimatmuseum zur ExpoTriRhena: Das Museum am Burghof in Lörrach. In: Badische Heimat, Heft 4, S. 776. „Sammlung > Johann Peter Hebel > Hebel-Sammlung“..Website Dreiländermuseum. Abgerufen am 05. März 2015.
  46. [ http://www.dreilaendermuseum.eu/de/Sammlung/Museumsbibliothek „Sammlung > Museumsbibliothek“]. Website Dreiländermuseum. Abgerufen am 5. März 2015.
  47. [ http://www.dreilaendermuseum.eu/de/Sammlung/Objektdatenbank „Sammlung > Sammlungsdatenbank“]. Website Dreiländermuseum. Abgerufen am 05. März 2015.
  48. Moehring, Markus: Vergleichende Geschichte. In: Quel avenir pour les musées d’histoire / Zur Zukunft der Historischen Museen. Hrsg. von V. Laurent Gervereau. Paris 1999, S. 43-50.
  49. Markus Moehring: das Dreiländermuseum und die trinationalen Netzwerke am Oberrhein. In: Museumskunde, Bd. 78, hrsg. vom Dt. Museumsbund, 2013, S. 48.
  50. „Ausstellungen > Dauerausstellung > Ausstellungsräume“. Webseite Dreiländermuseum. Abgerufen am 5. März 2015.
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47.6098555555567.6598972222222Koordinaten: 47° 36′ 35,48″ N, 7° 39′ 35,63″ O